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Wir erleben nicht nur die typischen Sehenswürdigkeiten, sondern werfen auch Blicke in die Gassen und Ecken hinter den touristischen Hotspots. Bei bewegenden Projektbesuchen und spannenden Begegnungen tauchen wir ein in die indische Kultur, Vergangenheit und Zukunft. Wir lassen uns von einem ehemaligen Straßenkind durch die Gassen Delhis führen und erleben die Metropole aus den Augen derjenigen, die hier auf der Straße leben und arbeiten. Diesen Kindern möchte die Deepalaya-Organisation helfen – wie erfahren wir bei einem Treffen mit den Mitgliedern. In Udaipur sind wir von den Frauen des Sadhna-Projekts eingeladen, denen wir bei Ihrem Handwerk auf die Finger schauen dürfen. Sie stammen vom Land oder aus den Slums und lernen hier Fähigkeiten, die ihr Einkommen sichern. So kontrastreich wie Indien selbst, ist der nächste Szenenwechsel: von den Projekten für benachteiligte Frauen und Kinder fahren wir entlang der zauberhaften Tempel Ranakpurs und werden in Rohetgarh von der Königsfamilie begrüßt. Dann lassen wir den luxuriösen Glanz wieder hinter uns und tauchen ein ins Landleben der Bishnoi. Wir treffen einen Opiumbauern, der uns seine Arbeit zeigt und sind zu Gast bei einer herzlichen Familie. Sie können uns mehr über ihren glaubensmotivierten Naturschutz erzählen, bevor wir in einer Dorfschule neugierige Kinder und das indische Schulsystem kennenlernen. In Jaipur, der rosaroten Hauptstadt Rajasthans, treffen wir einen Handleser und besuchen das Barefoot College. Die hochmotivierten Mitarbeiter dieser nichtstaatlichen Schule ermöglichen hunderten Menschen in ländlichen Gemeinden eine nachhaltige Energieversorgung sowie eine kostenlose Schulausbildung. Wie entstehen eigentlich die filigranen farbenfrohen Muster auf den berühmten indischen Stoffen? Künstler zeigen uns ihre Blockmalerei und eine von Frauen geführte Manufaktur für Kunsthandwerk öffnet uns ihre Türen. In Rishikesh wird es spirituell: Bei Sonnenuntergang erleben wir am Ganges eine andächtige Zeremonie und hunderte Kerzen gleiten über den heiligen Fluss. Nach einer entspannenden Yoga-Einführung packen wir auf einer Biofarm mit an und bekommen unser selbstgepflücktes Gemüse am Abend serviert. Hier auf dem Land engagiert sich die Schule Joybells für die Bildung von Kindern und das Projekt Navdanya für die Erhaltung der Biodiversität in der Landwirtschaft. Wir plaudern mit Schülern und Bauern und helfen mit! Wir verlassen das kontrastreiche Indien mit unvergesslichen Begegnungen im Gepäck...

ab € 2990

Reisenummer 60755

Themen

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Indien - Perspektivwechsel: Projekte & Begegnungen

Indien

Wir erleben nicht nur die typischen Sehenswürdigkeiten, sondern werfen auch Blicke in die Gassen und Ecken hinter den touristischen Hotspots. Bei bewegenden Projektbesuchen und spannenden Begegnungen tauchen wir ein in die indische Kultur, Vergangenheit und Zukunft. Wir lassen uns von einem ehemaligen Straßenkind durch die Gassen Delhis führen und erleben die Metropole aus den Augen derjenigen, die hier auf der Straße leben und arbeiten. Diesen Kindern möchte die Deepalaya-Organisation helfen – wie erfahren wir bei einem Treffen mit den Mitgliedern. In Udaipur sind wir von den Frauen des Sadhna-Projekts eingeladen, denen wir bei Ihrem Handwerk auf die Finger schauen dürfen. Sie stammen vom Land oder aus den Slums und lernen hier Fähigkeiten, die ihr Einkommen sichern. So kontrastreich wie Indien selbst, ist der nächste Szenenwechsel: von den Projekten für benachteiligte Frauen und Kinder fahren wir entlang der zauberhaften Tempel Ranakpurs und werden in Rohetgarh von der Königsfamilie begrüßt. Dann lassen wir den luxuriösen Glanz wieder hinter uns und tauchen ein ins Landleben der Bishnoi. Wir treffen einen Opiumbauern, der uns seine Arbeit zeigt und sind zu Gast bei einer herzlichen Familie. Sie können uns mehr über ihren glaubensmotivierten Naturschutz erzählen, bevor wir in einer Dorfschule neugierige Kinder und das indische Schulsystem kennenlernen. In Jaipur, der rosaroten Hauptstadt Rajasthans, treffen wir einen Handleser und besuchen das Barefoot College. Die hochmotivierten Mitarbeiter dieser nichtstaatlichen Schule ermöglichen hunderten Menschen in ländlichen Gemeinden eine nachhaltige Energieversorgung sowie eine kostenlose Schulausbildung. Wie entstehen eigentlich die filigranen farbenfrohen Muster auf den berühmten indischen Stoffen? Künstler zeigen uns ihre Blockmalerei und eine von Frauen geführte Manufaktur für Kunsthandwerk öffnet uns ihre Türen. In Rishikesh wird es spirituell: Bei Sonnenuntergang erleben wir am Ganges eine andächtige Zeremonie und hunderte Kerzen gleiten über den heiligen Fluss. Nach einer entspannenden Yoga-Einführung packen wir auf einer Biofarm mit an und bekommen unser selbstgepflücktes Gemüse am Abend serviert. Hier auf dem Land engagiert sich die Schule Joybells für die Bildung von Kindern und das Projekt Navdanya für die Erhaltung der Biodiversität in der Landwirtschaft. Wir plaudern mit Schülern und Bauern und helfen mit! Wir verlassen das kontrastreiche Indien mit unvergesslichen Begegnungen im Gepäck...

Karte

Reiseverlauf

Flug nach Delhi

Flug nach Delhi – Willkommen in Indien! Am Flughafen in Delhi werden wir von unserem Reiseleiter abgeholt und bekommen auf der Fahrt zum Hotel einen ersten Eindruck von der pulsierenden Metropole. Delhi offenbart die aufregende und lebendige Seite des Subkontinents sowie den spürbaren Kontrast zwischen Tradition und Moderne, arm und reich, alt und neu, Religion und Wissenschaft. Diese Gegensätze sind allgegenwärtig zu spüren: traditionelle Basare neben breiten Boulevards mit kolonialer Architektur, prunkvolle Mogul-Paläste und Tempel in Sichtweite futuristischer Gebäude. Übernachtung in Delhi.

Delhi aus einer neuen Perspektive

Gut ausgeruht lernen wir Delhi heute aus einer unüblichen Perspektive kennen. Wie lebt es sich als Kind ohne Zuhause in der Millionenstadt? Geführt von einem Jugendlichen, der einst in den Gassen Delhis lebte und arbeitete, erhalten wir bewegende Einblicke in das Leben auf der Straße und sehen die Metropole mit den Augen dieser Kinder. Dieses einzigartige Erlebnis abseits des üblichen Sightseeings ist eine Initiative des Salaam Baalak Trust City Walk Projekts und soll dem Besucher einen authentischen Einblick in den Alltag von Straßenkindern Delhis geben und Touristen auf diese Seite der Stadt aufmerksam machen. Gleichzeitig gibt die Organisation den Jugendlichen die Möglichkeit ihre sozialen und sprachlichen Fähigkeiten durch den Umgang mit den Reisenden zu verbessern und von der Straße weg zu kommen. Die Entdeckungstour führt uns durch die Innenstadt von Paharganj und durch Neu Delhi. Im Anschluss steigen wir in eine Fahrradrikscha und schaukeln durch die engen Gassen von Chandni Chowk. Dies ist einer der ältesten Märkte der Stadt und die Seele von Alt Delhi. Übersetzt heißt Chandni Chowk "mondbeschienener Markt" und bietet seinen Kunden unzählige Schätze an duftenden Gewürzen und funkelndem Schmuck. Der Nachmittag steht im Zeichen Gandhis. Nach dem Kaufrausch besuchen wir das Indira-Gandhi-Memorial-Museum, in dem wir seltene Fotografien persönlicher Momente der Familie sowie Kindheitserinnerungen der Frau an Mahatmas Seite bestaunen können. Im bewegenden Gandhi-Smriti-Museum, in dem Gandhi während seiner Delhi-Aufenthalte einst übernachtete, erkunden wir eine Ausstellung persönlicher Gegenstände, Fotos und eine Nachstellung seines Lebens und gewaltlosen Wiederstandes. Übernachtung in Delhi.

Von Delhi per Zug nach Udaipur

Strahlend weißer Marmor erscheint vor unseren Augen: Wir erblicken den zauberhaften Gurwara Bangla Sahib, den wichtigsten Sikh-Tempel Delhis. Seine filigranen Säulen spiegeln sich im Wasserbecken und die goldenen Zwiebeltürme glänzen im Sonnenlicht. Die Sikhs heißen in ihrem "Tor zum Guru" Besucher jeder Konfession willkommen und begrüßen uns mit sanften Klängen und einem kleinen Pool mit heiligem Wasser im Innenhof. Dann duftet es nach indischem Curry: Wir nehmen teil am Langar, eine kostenlose 'Kantine', die von Sikhs organisiert wird und ca. 10.000 Mahlzeiten pro Tag an hungrige Gäste verteilt. Am Nachmittag besuchen wir die Azad Organisation. Dieses Projekt zielt auf die Förderung und Unterstützung von Frauen aus benachteiligten Gegenden. Die Vision ist, die Frauen auszubilden und ihnen alle benötigten Fähigkeiten zu vermitteln um eine gute Arbeitsstelle zu finden oder sich sogar selbstständig zu machen und so Arbeitsplätze in ihrer Heimatregion zu schaffen. Über die Arbeit und Erfolge der Organisation können wir mit dem Leiter plaudern. Wir lassen den letzten Abend in Delhi bei einem Spaziergang durch den Lodhi-Garten ausklingen und entdecken dabei die Grabmäler wichtiger indischer Persönlichkeiten, bevor wir in den Nachtzug nach Udaipur steigen und unsere Indien-Rundreise beginnen. Übernachtung im Zug (Mehrbettabteil).

Willkommen in Rajasthan – zu Gast bei Sadhna

Im malerischen Udaipur beginnt unsere Reise durch den Wüstenstaat Rajasthan mit seinen magischen Maharadscha-Palästen und Wüstenschlössern. Früh am Morgen erreichen wir den Bahnhof und können uns im Hotel ausruhen und frisch machen. Dann werden wir bereits erwartet: Die Mitglieder des Sadhna-Projekts heißen uns willkommen und laden uns ein, ihre Arbeit kennenzulernen. Die Organisation unterstützt seit 1988 Frauen aus ländlichen Gebieten und Udaipurs Slums, indem sie ihnen alternative Einkommensmöglichkeiten aufzeigt und entsprechende Fähigkeiten lehrt. Die Frauen lernen hier Handwerk und entwickeln ein Netzwerk in den umliegenden Stadtteilen und Dörfern zum Vertrieb ihrer Produkte. Zunächst waren es 15 Frauen, die hier lernen konnten. Heute sind es bereits 700 Mitglieder, aufgeteilt in 49 Gruppen in 16 verschiedenen Standorten in und um Udaipur. Mehr können uns die Mitglieder des Projekts erzählen, denen wir bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen dürfen. Übernachtung in Udaipur.

Udaipur entdecken

Am Ufer des Pichola-Sees erhebt sich auf einem Felsvorsprung der gewaltige Stadtpalast Udaipurs. In den unteren Etagen des gelblichen Sandsteingebäudes wirkt der Bau massiv und fensterlos, da es Eindringlingen schwer gemacht werden sollte den festungsartigen Palast zu stürmen. Je höher man blickt, desto filigraner und verzierter sind die vielen Balkone und Türmchen. Diese detailverliebte Architektur führt sich im Inneren des Gebäudes fort. In dem Museum des Palastes bestaunen wir Malereien auf Granit- und Marmorwänden, bunte Kachelböden und -decken sowie bunte lichtdurchflutete Mosaike in den Fenstern. In der Nähe werfen wir einen Blick auf den Jagdish-Tempel mit seinen unzählbaren Vishnu-Darstellungen, tanzenden Apsaras (Nymphen) und den Malereien über Krishnas Leben. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen eigenen Bummel durch Udaipur's Altstadtgassen oder entlang des Sees. Wer mag, besucht noch einmal das Sadhna-Projekt, um die Frauen näher kennenzulernen und ihnen bei ihrer Arbeit zur Hand gehen. Übernachtung in Udaipur.

Über Ranakpur ins königliche Rohetgarh

Wir verlassen Udaipur und unsere Indien-Rundreise führt uns in Richtung Norden. Unterwegs halten wir in Ranakpur, eins der fünf heiligsten Pilgerzentren des Jainismus. Der hiesige Jain-Tempelkomplex ist der größte seiner Art in ganz Indien und thront in der bewaldeten Region des Aravalli-Gebirges. Über die breite Marmortreppe gelangen wir ins Innere, in dem die Zahl 72 eine bedeutende Rolle spielt: es sind 72 Schreine zu zählen, jede Etage misst 72 x 72 Meter und wird von 1.440 – also 2 x 72 – reich verzierten Säulen getragen. Wir erreichen unser Tagesziel Rohetgarh und werden im ehemaligen Palast von der Königsfamilie höchstpersönlich begrüßt – welche Ehre! Wie lebt es sich als Adliger in Indien? Wie in die Zeiten der großen Herrscher zurück versetzt erfahren wir es, wenn wir uns mit einem Mitglied der Königsfamilie unterhalten. Am Abend genießen wir das Abendessen in königlicher Atmosphäre, bevor wir im zu einem wunderschönen Heritage-Hotel umgebauten alten Königspalast in unsere Betten fallen. Übernachtung in Rohetgarh.

Dorf- & Familienleben & Sambhali Trust

Heute morgen besuchen wir ein Dorf der Bishnoi, wo wir in das tägliche Leben der Dorfbewohner eintauchen. Wir treffen auf einen Opiumbauern und erfahren mehr über seine Arbeit. Eine Familie erklärt uns, dass die Bishnoi aufgrund ihres Glaubens besonderen Wert auf Naturschutz und den Erhalt von Biodiversität legen. Seit über 500 Jahren sichern sie beispielsweise das Überleben der seltenen Schwarzbock-Antilope, die nur in Indien vorkommt. Die Bishnoi pflegen eine enge Bindung zu den Tieren, da jene nur ihnen gegenüber zutraulich sind. Heute besuchen wir die Organisation Sambhali Trust und bekommen einen direkten Einblick in die Projektarbeit der Mitglieder, die unterprivilegierte Frauen und Mädchen fördern und unterstützen. Übernachtung in Rohetgarh.

Auf zur "rosaroten Stadt" Jaipur

Unser Frühstück nehmen wir mit und genießen es im Zug auf dem Weg nach Jaipur – der "rosaroten Stadt" und Hauptstadt von Rajasthan. Nach Ankunft bleibt Zeit beispielsweise für einen ersten eigenen Spaziergang, bevor Sie eine farbenfrohe, indische Überraschung erwartet! Am Abend wird es mystisch: Wir besuchen einen Handleser, der uns die Zukunft vorhersagen kann – wenn wir uns trauen Übernachtung in Jaipur.

"Barfuß" in Jaipur

Wir sind eingeladen im Barefoot College, eine nicht-staatliche Organisation und Schule, die sich zum Ziel genommen hat, ländliche Gemeinden unabhängig und bezüglich der Energieversorgung autark zu machen. Seit über 40 Jahren werden hier sogenannte "Barfuß-Lösungen" initiiert, indem Solarenergie, sauberes Wasser, Bildung und die Verbesserung der Lebensqualität gefördert werden. So wurde beispielsweise in über 400.000 Haushalten auf dem Land Licht aus Solarenergie gebracht. Zahlreiche Kinder, die tagsüber ihrer Familie bei landwirtschaftlichen Arbeiten helfen müssen, können hier nach Einbruch der Dunkelheit unterrichtet werden und einen Schulabschluss machen. Großmütter, die nicht mehr auf dem Feld arbeiten, lernen wie Solaranlagen funktionieren und wie sie repariert und installiert werden. Dies sind nur wenige der zahlreichen Projekte, die dazu führen, dass alle Gemeindemitglieder zum Wandel in Richtung Nachhaltigkeit beitragen, mit Unterstützung des Barefoot Colleges. Wir schauen der Organisation über die Schulter, stellen Fragen und hören spannende Geschichten. Übernachtung in Jaipur.

Amber Fort und Kunst

Etwa 11 km von Jaipur entfernt thront das sandsteinfarbende Amber-Fort stolz auf einem Felsen hinter den Moata-See. Mit einem Jeep erklimmen wir den Aufstieg und besichtigen die Festung mit ihren dicken Schutzmauern und der größten Kanone Asiens (die niemals im Einsatz war). Von antiken Steinen geht es zu kostbaren Stoffen: Wir sind zu Gast bei einem Künstler, der uns die traditionelle Blockmalerei zeigt. Dabei wird ein kleiner Holzblock mit reich verzierten Schnitzereien an der Unterseite bemalt und auf Stoff gepresst. So entsteht langsam ein großes kunstvolles Muster auf Tüchern, Kissen oder Wanddekorationen. Für diese außerordentlich schönen Stoffe ist Jaipur bekannt – vielleicht ein passendes Mitbringsel? Kunstvoll geht es weiter, wenn wir am Nachmittag eine von Frauen geführte Werkstatt für Kunsthandwerk und Näherei besuchen. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, steigen wir in den Nachtzug nach Haridwar. Damit verlassen wir Rajasthan und fahren nach Uttarakhand. Übernachtung im Zug (Mehrbettabteil).

Zauberhafte Ganges-Zeremonie in Rishikesh

Den Bahnhof in Haridwar erreichen wir mittags und entdecken nach einer kurzen Fahrt nach Rishikesh unzählige Ghats, an denen sich das Leben der Stadt abspielt. Wir fahren zum Ashram, in dem wir übernachten wollen, und es bleibt Zeit zum Frisch machen, Ankommen und Entspannen. Bei Sonnenuntergang erwartet uns ein ganz besonderes Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden: Wir fahren nach Rishikesh, wo wir der spirituellen Ganga-Aarti-Zeremonie am Ufer des heiligen Ganges beiwohnen. In andächtiger Atmosphäre genießen wir das Farbspiel des Sonnenuntergangs über dem Fluss, während Gläubige kleine Bötchen mit Blumen und Kerzen ins Wasser lassen. Umhüllt von Gesängen schauen wir ihnen dabei zu, wie sie langsam über den Ganges gleiten – ein besonderer Höhepunkt einer jeden Indien-Rundreise. Spirituell geht es weiter, wenn wir den Guru Ji treffen und mit ihm über den Glauben und das alltägliche Leben als Guru reden. Dieser inspirierende Tag geht bei einem köstlichen Abendessen zu Ende. Übernachtung in einem Ashram.

Die "Joybells" von Dehradun

Om – Der Tag beginnt für uns mit Yoga und traditioneller Meditationstechnik, in die uns ein Yoga-Meister einführt. In den Ausläufern des Himalaya liegt Dehradun. Hier besuchen wir Joybells, eine Organisation auf freiwilliger Basis, bei der Kinder aus armen Verhältnissen unterrichtet werden und eine bestmögliche Schulbildung erhalten sollen. Die Schüler lernen hier in einer warmen Atmosphäre und werden ganzheitlich umsorgt, das heißt, dass auch ihre persönlichen Probleme ein aufmerksames Ohr finden. Wir verbringen Zeit mit den neugierigen Kindern, bevor wir auf einer Biofarm aktiv werden. Hier spazieren wir entlang der Felder und dürfen Gemüse unserer Wahl pflücken. Dieses wird uns dann zum Abendessen serviert. Wir plaudern mit den Leitern des Hofes über das Leben und die Arbeit auf dem Land. Übernachtung im Gebäude der Joybells in Dehradun.

Zu Gast auf dem Joybells Campus

Ein ganzer Tag um an den Aktivitäten teilzunehmen – wir können uns im Unterricht, den Outdoor-Aktivitäten oder auch auf der Biofarm einbringen, Gespräche führen und einen intensiven Einblick in das Projekt bekommen. Übernachtung im Gebäude der Joybells in Dehradun.

Mitmachen, statt zusehen – Navdanya-Projekt

Ein weiteres eindrucksvolles Projekt erwartet uns in Dehradun: Navdanya schützt die kulturelle und vor allem biologische Vielfalt der Farmen, indem Frauen in landwirtschaftliche Entscheidungsprozesse und Neuentwicklungen einbezogen und geschult werden. Nachdem wir mehr über die Projektarbeit erfahren haben, packen wir mit an: jäten, säen, kochen, wir bieten unsere Hilfe an, wo sie gebraucht wird. Am Nachmittag machen wir uns dann mit dem Zug auf den Rückweg nach Delhi, wo wir am Abend ankommen. Übernachtung in Delhi.

Ein besonderes Abschiedsessen in Delhi

Heute bleibt Zeit für letzte eigene Erkundungen und Besorgungen. Am Abend erwartet uns ein ganz besonderes Abschiedsabendessen. Wir besuchen das Restaurant Diva, aufgebaut und geführt von einer Inderin, die bereits mehrere Kochbücher geschrieben hat. Mit ein wenig Glück können wir mit ihr sprechen und sie erzählt uns, was es bedeutet als Frau in Indien ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Am späten Abend erfolgt dann der Transfer zum Flughafen und es heißt Abschied nehmen.

Rückflug

Eine erlebnisreiche Reise mit unvergesslichen Begegnungen und neuen Perspektiven geht zu Ende und wir besteigen den Flieger in Richtung Heimat.

Leistungen

  • Economy-Flüge von Frankfurt nach Delhi und retour
  • 8 Übernachtungen / DZ in landestypischen Mittelklassehotels, 2 x im DZ in der Joybells-Schule in Dehradun (Gemeinschaftsbad), 1 x im DZ im Ashram, 2 x im Nachtzug (2. Klasse, klimatisiert, Mehrbettabteile)
  • Verpflegung: 15 x Frühstück (F), 2 x Mittagessen (M), 5 x Abendessen (A)
  • Rundreise im Bus und Zug
  • Ausflüge, Besichtigungen und Aktivitäten inkl. Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben
  • Deutschsprechende Reiseleitung

Teilnehmeranzahl: min. 6 max. 9

Zusätzliche Leistungen

Preis in €
Einzelzimmer-Zuschlag 520.0000
Rail & Fly-Zugticket 75.0000

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren Indien (z. Zt. USD 48,-; Online-Antrag 3 Wochen vor Abreise; Änderungen vorbehalten)
  • Reiseversicherungen

Generelle Hinweise: Veranstalter: a&e erlebnis:reisen GmbH
Stand: 20.06.2016 (JL)

Veranstalter: ae abenteuer & exotik Begegnungsreisen GmbH, Hans-Henny-Jahn-Weg 19, 22085 Hamburg

Termine

Termine

Indien - Perspektivwechsel: Projekte & Begegnungen

11.11.2017Samstag, 11. November 2017 - Sonntag, 26. November 2017
16 Tage / 15 Nächte

2990 EUR

 

Links

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44319 Dortmund
Telefon 0231 17 69 88-5

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Di 1000-1300 1500-1800
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