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Die Guyanas sind in mehrfacher Beziehung ein besonderer Teil Südamerikas. Obwohl von der Fläche her eher klein, so waren alle drei bis vor relativ kurzer Zeit noch Kolonien von drei verschiedenen europäischen Ländern. Aber nicht, wie im übrigen Südamerika, Kolonien von Spanien und Portugal, sondern überraschenderweise von Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Eine turbulente Eroberungs- und Besiedlungsgeschichte mit vielen Drehungen und Wendungen hatte zu dieser seltsamen Konstellation geführt. Und heute? Aus Niederländisch-Guyana wurde 1975 ein unabhängiges Suriname, das ehemalige Britisch-Guyana war schon einige Jahre früher selbständig geworden, und Französisch-Guyana ist bis heute unverändert ein Teil von Frankreichs Übersee-Départments. Die drei Hauptstädte Georgetown, Paramaribo und Cayenne liegen nur wenige hundert Kilometer voneinander entfernt, und trotzdem sind die Grenzen zwischen den Guyanas jederzeit spürbar. Manchmal scheinen die Länder sogar Lichtjahre auseinander zu liegen, aber gerade das macht eine Reise dorthin so spannend. Fast schon an den Stadtgrenzen der jeweiligen Hauptstädte landeinwärts beginnt das andere Guyana, das unkultivierte "Hinterland", riesige Gebiete tropischen Regenwalds, wirklich "weiße Flecken" auf der touristischen Weltkarte, die zu entdecken es sich auf jeden Fall lohnt. Nur wer auch hier gewesen ist, hat eine Chance zu verstehen, was diese Region bewegt und ausmacht. Dort begegnen wir auch den "Amerindians". Eine indigene Indianer-Bevölkerung hat es hier nie in größerer Zahl gegeben. Aber da die Europäer Arbeiter benötigten, wurden afrikanische Negersklaven ins Land gebracht, deren Nachfahren bis heute noch ihrer Kultur beibehalten und leben.

Reisenummer 65577

Themen

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Französisch-Guyana: Erlebnisreisen - Die drei Guyanas intensiv

Die Guyanas sind in mehrfacher Beziehung ein besonderer Teil Südamerikas. Obwohl von der Fläche her eher klein, so waren alle drei bis vor relativ kurzer Zeit noch Kolonien von drei verschiedenen europäischen Ländern. Aber nicht, wie im übrigen Südamerika, Kolonien von Spanien und Portugal, sondern überraschenderweise von Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Eine turbulente Eroberungs- und Besiedlungsgeschichte mit vielen Drehungen und Wendungen hatte zu dieser seltsamen Konstellation geführt. Und heute? Aus Niederländisch-Guyana wurde 1975 ein unabhängiges Suriname, das ehemalige Britisch-Guyana war schon einige Jahre früher selbständig geworden, und Französisch-Guyana ist bis heute unverändert ein Teil von Frankreichs Übersee-Départments. Die drei Hauptstädte Georgetown, Paramaribo und Cayenne liegen nur wenige hundert Kilometer voneinander entfernt, und trotzdem sind die Grenzen zwischen den Guyanas jederzeit spürbar. Manchmal scheinen die Länder sogar Lichtjahre auseinander zu liegen, aber gerade das macht eine Reise dorthin so spannend. Fast schon an den Stadtgrenzen der jeweiligen Hauptstädte landeinwärts beginnt das andere Guyana, das unkultivierte "Hinterland", riesige Gebiete tropischen Regenwalds, wirklich "weiße Flecken" auf der touristischen Weltkarte, die zu entdecken es sich auf jeden Fall lohnt. Nur wer auch hier gewesen ist, hat eine Chance zu verstehen, was diese Region bewegt und ausmacht. Dort begegnen wir auch den "Amerindians". Eine indigene Indianer-Bevölkerung hat es hier nie in größerer Zahl gegeben. Aber da die Europäer Arbeiter benötigten, wurden afrikanische Negersklaven ins Land gebracht, deren Nachfahren bis heute noch ihrer Kultur beibehalten und leben.

Karte

Highlights

  • 16-tägige Kleinstgruppenreise nach Suriname und (das frühere englische) Guyana
  • dabei nicht nur Erkundung der Küstenregionen, sondern auch der fantastischen Dschungel- und Savannenlandschaften im Landesinnern
  • auf Entdeckertour in den schwer zugänglichen Landesteilen mit Allradfahrzeugen, mit dem Boot und mit Buschflugzeugen
  • immer dabei eine qualifizierte, deutsch spr. Reiseleitung, die uns Land und Leute näherbringt
  • Unterbringung in guten Hotels an der Küste, in ausgesuchten Lodges im Dschungel und in einer geschichtsträchtigen Ranch in der Savanne
  • vielfältige Naturerlebnisse in unberührten Regenwäldern, kombiniert mit Begegnungen mit authentischer Amerindian-Kultur
  • dazu Verlängerungsmöglichkeit in Französisch-Guyana mit der legendären Teufelsinsel und dem Weltraumbahnhof von Kourou
  • wir meinen: das definitive Optimalprogramm in die Guyanas ohne inhaltliche Kompromisse

Reiseverlauf

1. Tag: Tour A: 16-Tage-Tour Morgens Abflug von Deutschland über Amsterdam nach Paramaribo mit Ankunft am gleichen Abend. ()

2. Tag: Morgens Flug nach Georgetown, der Hauptstadt (Britisch-)Guyanas. Nachm. ein Rundgang durch die Stadt, die fast ausschließlich aus auf Stelzen stehenden Holzhäusern besteht. Kathedrale, Stabroek Markt, Museum, Botanischer Garten und Zoo. (F)

3. Tag: Einstündiger Flug mit Propellermaschinen zum Kaieteur-Wasserfall, mit 228 Meter freiem Fall der höchste der Erde. Unter uns das Gebiet des Potaro-Flusses mit Hunderten von Goldsuchern, die mit Dieselpumpen und Schüttelanlagen ihr Glück versuchen. Evtl. zusätzlich ein Abstecher zu den Orinduik-Fällen an der brasilianischen Grenze. (FM)

4. Tag: Vorm. einstündiger Flug über Regenwälder und Savannen nach Lethem. Von dort aus dreistündige Überlandfahrt zur Karanambu Ranch, dem Reich von Diane Mc Turk, die sich als Beschützerin der vom Aussterben bedrohten Riesenotter einen Namen gemacht hat. Nachm. Bootssafari auf dem Rupununi-Fluss auf der Suche nach Riesenottern, Kaimanen und Wasserschweinen (Capivaras). (FMA)

5. Tag: Morgens voraussichtlich eine Bootsexkursion zu den Honigteichen mit riesigen Amazonas-Seerosen. Abends ein weiterer Ausflug in einen kleinen Nebenfluss des Rupunuini mit Tierbeobachtungen. (FMA)

6. Tag: Morgens Fahrt durch die Savanne; vielleicht entdecken wir ja einen der “Großen Ameisenbären”, die hier oft zu sehen sind. Anschl. per Boot auf dem Rupununi bis Ginep Landing und weiter mit dem Geländewagen zur Rock View Lodge am Fuße der Pakaraima Berge. (FMA)

7. Tag: Frühmorgens Exkursion zum Iwokrama Regenwald mit einer beachtlichen Jaguar-Population. Auf dem "Canopy Walkway", einem System von Hängebrücken zwischen den Baumwipfeln, versuchen wir unser Glück. Später ein Ausflug nach Bina Hill, dem Zentrum der umliegenden Dörfer der Amerindians. (FMA)

8. Tag: Morgens Zeit, um den tropischen Garten und die fantastische Anlage der Rock View Lodge zu genießen. Mittags Rückflug nach Georgetown. (FM)

9. Tag: Vorm. Flug zurück nach Paramaribo. Nachm. ein Besichtigungsrundgang in der Hauptstadt Surinames: Fort Zelandia mit dem Suriname-Museum, Altstadt mit der aus Holz erbauten Kathedrale, der alte Hafen und der asiatisch anmutende Markt. (F)

10. Tag: Mit dem Propellerflugzeug über den dichten Regenwald in das Landesinnere zur Kabalebo Lodge inmitten des Amazonas-Dschungels. Nachm. eine erste Urwaldwanderung zum Zandkreek mit vielen Informationen über Flora und Fauna. (FMA)

11. Tag: Schweißtreibende, ca. fünfstündige Wanderung auf den 500m hohen Misty Mountain mit fantastischem Blick über den umliegenden, undurchdringlich erscheinenden Regenwald. Tierbeobachtungen unterwegs, mit Glück auch den seltenen Tapir. Nachm. Möglichkeit zu eigenen Unternehmungen. (FMA)

12. Tag: Heute ein Ausflug zur Kankantrie-Stromschnelle, die sich über die gesamte Breite des Kabalebo-Flusses hinzieht. Von dort aus lassen wir uns mit dem Boot zur Krongsoela-Stromschnelle treiben. Nach einem Picknick am Fluss mit Badepause Fahrt mit dem Kajak zurück zur Lodge. (FMA)

13. Tag: Morgens Zeit für einen Kajak-Ausflug oder Dschungel-Spaziergang. Nachm. vom Airstrip der Lodge aus Rückflug nach Paramaribo (Anm.: Das Kabalebo-Programm ist wetter- und wasserstandsabhängig, die Reihenfolge der Ausflüge kann geändert werden). (FM)

14. Tag: Tagesausflug in die Geschichte: Zum alten Fort Nieuw Amsterdam und weiter mit der Fähre über den Commewijnefluss nach Frederiksdorp, eine ehemalige deutsche Plantage. Hier ein Rundgang mit Bootsfahrt durch die umliegenden Sümpfe. (FM)

15. Tag: Vorm. zur freien Verfügung, abends Rückflug nach Amsterdam. (F)

16. Tag: Morgens Ankunft in Amsterdam und Weiterflug nach Deutschland. ()

1.-14. Tag: Tour B: 20-Tage-Tour
()

15. Tag: Fahrt zum Grenzposten Albina und Grenzübertritt nach Französisch Guyana. Weiter mit dem Boot nach St. Laurent und Besuch eines ehemaligen Gefangenenlagers. Von dort aus Transfer nach Kourou. (F)

16. Tag: Vorm. Besuch des Raumfahrtzentrums Kourou, das Satellitenzentrum der ESA, das sich 30 km an der Küste entlang zieht (genehmigungsabhängig). Nachm. Zeit für einen Strandspaziergang. (F)

17. Tag: Ganztägiger Bootsausflug zur Teufelsinsel, der "Ile du Diable". Neben Dreyfus wurde diese Strafinsel auch durch "Papillon" bzw. Henry Charrier bekannt. Besichtigung der ehemaligen Gefängnisanlagen. Anschl., am Abend, Fahrt in die Hauptstadt Cayenne. (FM)

18. Tag: Tagesausflug in das Kaw-Naturreservat, einem Paradies für Vögel, Kaimane und Wasserbüffel. Zunächst Besichtigung des Indio-Dorfes Kaw mit Museumsbesuch, anschl. Fahrt mit einer „Pirogue“, einem kleinen Motorboot, durch die mosquitofreien Sümpfe mit zahlreichen Tierbeobachtungen. Mittagessen auf einem Hausboot. (FM)

19. Tag: Vorm. Stadtrundgang durch Cayenne mit Marktbesuch. Nachm. Rückflug über Paris. (F)

20. Tag: Morgens Ankunft in Paris und (nach Flughafenwechsel in Eigenregie) Weiterflug nach Deutschland. ()

Reiseinformationen

Fußnote
* Vorschautermin s. S. 10

Highlights

  • 16-tägige Kleinstgruppenreise nach Suriname und (das frühere englische) Guyana
  • dabei nicht nur Erkundung der Küstenregionen, sondern auch der fantastischen Dschungel- und Savannenlandschaften im Landesinnern
  • auf Entdeckertour in den schwer zugänglichen Landesteilen mit Allradfahrzeugen, mit dem Boot und mit Buschflugzeugen
  • immer dabei eine qualifizierte, deutsch spr. Reiseleitung, die uns Land und Leute näherbringt
  • Unterbringung in guten Hotels an der Küste, in ausgesuchten Lodges im Dschungel und in einer geschichtsträchtigen Ranch in der Savanne
  • vielfältige Naturerlebnisse in unberührten Regenwäldern, kombiniert mit Begegnungen mit authentischer Amerindian-Kultur
  • dazu Verlängerungsmöglichkeit in Französisch-Guyana mit der legendären Teufelsinsel und dem Weltraumbahnhof von Kourou
  • wir meinen: das definitive Optimalprogramm in die Guyanas ohne inhaltliche Kompromisse

Visum
Suriname ca. € 80,-

Impfungen
Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben

Flughafensteuer
für den Flug Georgetown - Paramaribo ca. € 20,-

Private Anreise auf Anfrage

Ein offenes Wort
Unsere Reise in die Guyanas mit viel Zeit im Hinterland ist etwas ganz Besonderes. Schlechte Verkehrsverbindungen, wenige Unterkünfte und eine aufwendige Logistik machen die Reise teuer, aber auf keinen Fall komfortabel oder gar luxuriös. Weitgehend unbekanntes Terrain, schlechte oder gar keine Straßen und allerlei Unwägbarkeiten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität des Reisenden. Die Zimmer in allen Unterkünften sind vergleichsweise komfortabel, d.h. verfügen über Dusche/WC, aber ein spürbarer Komfortverzicht ist dennoch unabdingbar. Diese Erlebnisreise stellt zugleich eine Expedition dar.

Leistungen

  • Linienflüge mit KLM und AIR FRANCE ab/bis verschiedenen deutschen Flughäfen inkl. Steuern und Gebühren
  • innersüdamerikanische Flüge
  • Übernachtungen in Hotels, Lodges und Camps entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Mahlzeiten s. Tourverlauf: F = Frühstück, M = Mittagessen bzw. Box-Lunch, A = Abendessen
  • Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm teilweise zusammen mit anderen Reisenden einschl. Eintrittsgelder
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • durchgehende deutsch spr. Reiseleitung ab/bis Paramaribo bei Tour A (Tourteil B örtlich, deutsch spr.)

Hotelübersicht
OrtHotelNächte
Paramaribo

ECO RESORT ***

4

Georgetown

GRAND COASTAL ***

3

Rupununi

KARANAMBU RANCH

2

Iwokrama

ROCK VIEW LODGE

2

Kabalebo

KABALEBO LODGE

3

Kourou

DES ROCHES ***

2
Cayenne

CENTRAL ***

2

Zuschläge
 Preis in Euro
Einzelzimmerzuschlag Tour A:

+ € 870,-

Einzelzimmerzuschlag Tour B:

+ € 1.070,-

In Karanambu keine Einzelzimmer verfügbar

innerdt. Bahnanreise (Rail&Fly):

+ € 86,-

04 CH - Zuschläge Ferne Welten

Einzelzimmerzuschlag Tour A:

+ 960,-

Einzelzimmerzuschlag Tour B:

+ 1180,-

In Karanambu keine Einzelzimmer verfügbar

Veranstalter: IKARUS TOURS GmbH, Am Kaltenborn 49 - 51, 61462 Königstein

Termine

Termine

Französisch-Guyana: Erlebnisreisen - Die drei Guyanas intensiv

05.10.2017Donnerstag, 5. Oktober 2017 - Freitag, 20. Oktober 2017
16 Tage / 15 Nächte

6750 EUR

 

05.10.2017Donnerstag, 5. Oktober 2017 - Freitag, 20. Oktober 2017
16 Tage / 15 Nächte

7620 EUR

 

05.10.2017Donnerstag, 5. Oktober 2017 - Dienstag, 24. Oktober 2017
20 Tage / 19 Nächte

8150 EUR

 

05.10.2017Donnerstag, 5. Oktober 2017 - Dienstag, 24. Oktober 2017
20 Tage / 19 Nächte

9220 EUR

 

09.11.2017Donnerstag, 9. November 2017 - Freitag, 24. November 2017
16 Tage / 15 Nächte

6750 EUR

 

09.11.2017Donnerstag, 9. November 2017 - Freitag, 24. November 2017
16 Tage / 15 Nächte

7620 EUR

 

09.11.2017Donnerstag, 9. November 2017 - Dienstag, 28. November 2017
20 Tage / 19 Nächte

8150 EUR

 

09.11.2017Donnerstag, 9. November 2017 - Dienstag, 28. November 2017
20 Tage / 19 Nächte

9220 EUR

 

01.02.2018Donnerstag, 1. Februar 2018 - Freitag, 16. Februar 2018
16 Tage / 15 Nächte

6950 EUR

 

01.02.2018Donnerstag, 1. Februar 2018 - Freitag, 16. Februar 2018
16 Tage / 15 Nächte

7820 EUR

 

01.02.2018Donnerstag, 1. Februar 2018 - Dienstag, 20. Februar 2018
20 Tage / 19 Nächte

8350 EUR

 

01.02.2018Donnerstag, 1. Februar 2018 - Dienstag, 20. Februar 2018
20 Tage / 19 Nächte

9420 EUR

 

05.04.2018Donnerstag, 5. April 2018 - Freitag, 20. April 2018
16 Tage / 15 Nächte

6950 EUR

 

05.04.2018Donnerstag, 5. April 2018 - Freitag, 20. April 2018
16 Tage / 15 Nächte

7820 EUR

 

05.04.2018Donnerstag, 5. April 2018 - Dienstag, 24. April 2018
20 Tage / 19 Nächte

8350 EUR

 

05.04.2018Donnerstag, 5. April 2018 - Dienstag, 24. April 2018
20 Tage / 19 Nächte

9420 EUR

 

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