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Sizilien – Tempel, Kirchen und Paläste Klassische Studienreise nach Sizilien in elf Tagen mit allen kulturellen Höhepunkten Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen Ein Tag im barocken Süden Gute zentral oder schön gelegene Hotels Abendessen in einem Privathaus

Reisenummer 67776

Sizilien – Tempel, Kirchen und Paläste

  • Klassische Studienreise nach Sizilien in elf Tagen mit allen kulturellen Höhepunkten
  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
  • Ein Tag im barocken Süden
  • Gute zentral oder schön gelegene Hotels
  • Abendessen in einem Privathaus

Mit dieser Studienreise nach Sizilien kommen kulturell Interessierte voll auf ihre Kosten. In elf Tagen erleben Sie vom dorischen Stil bis zum Barock den ganzen Reichtum der Architektur. Antike Tempel und Theater, normannische Dome und arabisierende Interieurs wollen entdeckt werden. Die abwechslungsreiche Natur der Insel, vom wilden Ätna bis zu üppigen Zitronenhainen, von Steilküste, Sandstränden und Meer, bietet dem Auge einen erholsamen Ausgleich. Hier lebten schon die alten Griechen und Römer mit größtem Vergnügen in Saus und Braus. Aus jedem Hafen und jedem Haus grüßt die Vergangenheit, und jeder Stein erzählt eine Geschichte. Wollen Sie sie hören?

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Palermo

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Abflugsort und Flug nach Palermo. Sie werden zu Ihrem zentralen Hotel in Palermo gebracht und haben vielleicht Zeit und Lust, einen ersten Spaziergang zu unternehmen? Beim gemeinsamen Abendessen in einer nahe gelegenen Trattoria lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und die Gruppe kennen. Drei Übernachtungen mitten in Palermo.

2. Tag: Zauberhaftes Cefalù

Ein spannender Einführungsvortrag des Reiseleiters über die wechselvolle Geschichte der Insel ist ein perfekter Auftakt der Reise, während wir an der Nordküste entlangfahren. Hier liegt Cefalù filmreif zwischen einer Felswand und dem Strand. Eine Kleinstadt mit hübschen Gassen und einem gewaltigen normannischen Dom: Wir bewundern die feinen Mosaiken byzantinischer Meister. Dann heißt es für ein Weilchen die wunderbare Atmosphäre wirken lassen. Auf der Rückfahrt nach Palermo fahren wir an Industrieruinen vorbei. Was war da los? Ihr Reiseleiter verrät es Ihnen. Bevor wir in Palermo ankommen, tanken wir Ruhe und Erholung bei einem Aperitiv am Bootshafen und einem Abendessen im Grünen. So schön ist es hier! 150 km.

3. Tag: Ein Tag in Palermo

Die Cappella Palatina am Normannenpalast vereint das Beste aus drei Welten - normannische Architektur, arabische Schnitzkunst und byzantinische Mosaiken. Nicht weit entfernt bauten die Normannenherrscher ihren Sommerpalast La Zisa: Hier kultivierten sie den arabischen Stil für ein weltliches Paradies. Wir besuchen den Normannendom und die Staufergräber und sehen das Teatro Massimo (von außen). Nachmittags spazieren wir von der idyllischen Piazza Marina zum barocken Platz der Quattro Canti und zu den Normannenkirchen Martorana und S. Cataldo. Die Altstadt gibt uns eine Ahnung davon, wie Palermo in Zukunft aussehen könnte: liebevoll saniert und mit Bürgern ohne Angst vor Schutzgelderpressung. Addiopizzo heißt hier eine wichtige Initiative, die Ihnen Ihr Reiseleiter erläutert. Fisch, Pasta oder Pizza? Entscheiden Sie heute selbst, was und wo Sie essen möchten - Ihr Reiseleiter weiß die besten Adressen!

4. Tag: Monreale und Segesta

Wir verabschieden uns von Palermo und fahren hinauf nach Monreale: Die Mosaiken im Dom machen aus dem riesigen Kirchenraum ein einziges golden funkelndes Bilderbuch. Wir ruhen unsere Augen im Kreuzgang mit seinen einmaligen Kapitellen aus. Nach einer entspannten Mittagspause machen wir uns auf in die Antike. Mitten im Grünen und in völliger Isolation recken sich der Tempel und das Theater von Segesta am Monte Barbaro in den Himmel. Griechische Architektur für ein rätselhaftes antikes Volk. Wer waren die Elymer? Das interessierte schon Goethe auf seinem Sizilientrip. 160 km.

5. Tag: Selinunt und Agrigent

Die griechischen Neusiedler wussten zu leben. In den Ausgrabungen von Selinunt machen wir uns ein Bild vom Alltag der glücklichen Städter um 500 v. Chr. Schnell kommen einem die heutigen Flüchtlinge aus Nordafrika in den Sinn, die sich diese Küste auch als ein Paradies vorstellen. Doch was erwartet sie hier tatsächlich? Dolce Vita erwartet uns im antiken Agrigent. "Die Agrigenter essen, als ob sie morgen sterben, und sie bauen, als ob sie ewig leben wollten", schrieb Empedokles. Eine ganze Serie von Tempeln (UNESCO-Welterbe) steht an der alten Stadtmauer - Hochkultur, doch zum Teil errichtet von 25000 karthagischen Kriegsgefangenen. Die finstere Kehrseite der heiteren Lebensart. 160 km.

6. Tag: Von Agrigent zur Villa Casale

Mauern, Säulen, Tempel haben wir gestern gesehen. Heute sehen wir uns die kleineren Fundstücke an und kommen den Menschen der Antike noch näher. Im archäologischen Museum von Agrigent erleben wir auch, wie sich die griechische Vasenmalerei entwickelt hat. Wir fahren ins Inselinnere und sind neugierig: Die wirtschaftliche Situation - wie ist sie? Die unübersehbaren Weizenfelder - alles für die Pasta? Der Reiseleiter bringt uns die Insel näher und liest unterwegs auch etwas vom Literaturnobelpreisträger Luigi Pirandello vor. In der Villa Casale (UNESCO-Welterbe) erlebt man Luxus und Alltag einer überaus wohlhabenden römischen Familie. Mosaiken zeigen uns Jagdgesellschaften und Römerinnen im ersten Bikini des Abendlandes. 190 km.

7. Tag: Durch den barocken Süden

Heute feiern wir den Spätbarock des Val di Noto (UNESCO-Welterbe). Ragusa ist ein Traum für Liebhaber der lebensfrohen barocken Architektur und eine ideale Einstimmung auf Noto. Vor wenigen Jahren noch beklagte man dort die unfähige Stadtverwaltung, als die Kuppel des Doms zusammenstürzte. Jetzt wurde viel restauriert, und der helle Kalk der Kirchen und Paläste strahlt uns wieder leuchtend entgegen. In Syrakus schauen wir uns im archäologischen Museum noch die spektakulärsten Fundstücke an, eine gute Vorbereitung für den nächsten Tag. 100 km. Zwei Übernachtungen in Syrakus.

8. Tag: Syrakus

Das griechische Theater gehört zu den größten seiner Zeit. Die Römer ergänzten noch ein Amphitheater. Gewaltig sind die Steinbrüche, aus denen der Bauboom gespeist wurde. Nach dem Besuch steigen wir in die hochinteressanten Katakomben der Basilika S. Giovanni hinab. Idyllisch zwischen zwei Naturhäfen liegt die Insel Ortygia mit der frisch herausgeputzten Altstadt. Der Athenatempel steht heute noch als Kathedrale vor uns. Einen schöneren Ort als den Domplatz gibt es nicht für Caffè oder Gelato! Erkunden Sie dann auf eigene Faust die Gassen und Plätze der fast autofreien Insel. Und schauen Sie sich schon mal um, wo Sie heute Abend essen möchten.

9. Tag: Barock in Catania

Catania trägt Barock: Viele Gebäude zeigen hellen Kalk und schwarze Lava. Auch diese Stadt hat in den letzten Jahren ihr verfallenes Image aufgebessert: Die Halbleiterindustrie des Etna Valley schafft Tausende von Arbeitsplätzen. Ätna und Klima schenken ertragreiche Landwirtschaft, und die Altstadt wurde erfolgreich restauriert. Zuerst gehen wir in den Dom zu Bellinis Grab, dann vorbei am Castello Ursino zum römischen Theater (falls geöffnet). Auf dem Markt stürzen wir uns in die Überfülle der leckeren Angebote: Pistazien, Kapern, Pestogläschen - hier findet jeder etwas. Und die Händler sind ein besonderes Schauspiel für Augen und Ohren. Der restliche Nachmittag bleibt frei zum Relaxen am Pool unseres schönen Hotels. 120 km. Zwei Übernachtungen in Giarre an den Hängen des Ätna.

10. Tag: Ätna und Taormina

Ein Tag, mehrere Vegetationsstufen und ein Höhepunkt am Schluss: Durch Zitronenhaine und Kastanienwälder fahren wir hinauf in die Lavawüsten des Ätnas, 1900 m über dem Meer. Wer Lust hat, kann mit Seilbahn und Jeep noch einmal ca. 1000 Höhenmeter bewältigen (ca. 65 €, wetterabhängig). Dort erklärt uns ein Bergführer die Spuren der letzten Ausbrüche. Nachmittags sehen wir dann den mächtigen Ätna noch mal vom griechisch-römischen Theater in Taormina aus. Was für eine fantastische Kulisse! 180 km. Abends fällt der Abschied schwer bei all den Leckereien, die uns im Hotel aufgetischt werden!

11. Tag: Abschied von Sizilien

Fahrt zum Flughafen von Catania und Rückflug - oder individuelle Verlängerung.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von München nach Palermo und zurück von Catania; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einer typischen Trattoria, ein Abendessen in einem Privathaus

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eintrittsgelder (ca. 90 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Sicherheit in Sizilien

In Sizilien besteht, besonders in den großen Städten wie z.B. Palermo und Catania, ein erhöhtes Risiko von Diebstählen. Touristen sind dabei genauso betroffen wie Einheimische. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit, gerade in den Städten, auf das Tragen von auffälligem Goldschmuck zu verzichten und diesen gegebenenfalls im Hotelsafe zu deponieren. Bitte tragen Sie Bargeld und wichtige Dokumente, die sie nicht im Safe zurücklassen, am besten nahe am Körper in einem Brustbeutel oder einer Bauchtasche.

Sicherheitseinrichtungen in den italienischen Hotels

Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten Sie daher besonders achtsam sein. Bitte prägen Sie sich auch die Fluchtwege ein, damit Sie in einem äußerst unwahrscheinlichen Notfall schnell und sicher das Gebäude verlassen können.
Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels sind teilweise anders
als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen oft nicht vorhanden
- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
- Brüstungshöhen von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm
- Größere waagrechte/senkrechte Zwischenräume bei den Geländestangen
- Niedrigere Fensterbrüstungen
- Auf Grund der Beschaffenheit von historischen Gebäuden, kann es in manchen Hotels keine extra Fluchttreppen geben.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Sizilien – Tempel, Kirchen und Paläste

Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

22.09.2019Sonntag, 22. September 2019 - Mittwoch, 2. Oktober 2019
11 Tage / 10 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

22.09.2019Sonntag, 22. September 2019 - Mittwoch, 2. Oktober 2019
11 Tage / 10 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

06.10.2019Sonntag, 6. Oktober 2019 - Mittwoch, 16. Oktober 2019
11 Tage / 10 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 11 Tage

06.10.2019Sonntag, 6. Oktober 2019 - Mittwoch, 16. Oktober 2019
11 Tage / 10 Nächte

 

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