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Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Südafrika und Namibia Studienreise mit hohem Hotelstandard Mit Krüger- und Etoscha-Nationalpark Mit Johannesburg und Kapstadt

Reisenummer 67781

Südliches Afrika – Höhepunkte

  • Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Südafrika und Namibia
  • Studienreise mit hohem Hotelstandard
  • Mit Krüger- und Etoscha-Nationalpark
  • Mit Johannesburg und Kapstadt

Die reizvollsten Ziele des südlichen Afrika haben wir für Sie auf dieser Studienreise zusammengestellt. Die Metropolen Kapstadt und Johannesburg faszinieren den Besucher genauso wie Namibias Busch- und Wüstenlandschaft oder die Tiere im Krüger- und im Etoschapark. Zusammen ergeben diese Höhepunkte ein farbenprächtiges Mosaik - vor allem geeignet für Gäste, die zum ersten Mal in diese Region reisen. Und wenn Sie wollen, können Sie Ihren Reiseleiter noch ein paar Tage zu den Viktoriafällen und in den Chobe-Nationalpark in Botswana begleiten.

Reiseverlauf

1. Tag: Take-off nach Johannesburg

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Von Frankfurt bzw. München startet am Abend der Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, ca. 10 Std.).

2. Tag: Willkommen in Südafrika!

Am Morgen landen Sie in Johannesburg. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen, und gleich geht es los gen Osten. Wir stoßen ins Herz Südafrikas vor - in die schier unendliche Weite des Landes. Wogende Maisfelder und riesige Rinderfarmen neben Kohlebergwerken säumen unseren Weg ins subtropische Lowveld. Eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamianusspflanzungen liegt unser Ziel. Wir erreichen es am Nachmittag und haben ein paar Stunden Zeit zur Akklimatisierung. 440 km. Beim Abendessen lernen wir uns näher kennen. Drei Übernachtungen in Hazyview.

3. Tag: Panoramatour mit göttlichen Ausblicken

Nach einem opulenten Frühstück mit Eiern, Speck und frischen Früchten folgt ein landschaftlicher Höhepunkt auf den nächsten: von malerischen Wasserfällen zum Trauer- und zum Freudenfluss; vom atemberaubenden Blyde River Canyon zum "Fenster Gottes" - mit einem wahrlich göttlichen Ausblick, bei gutem Wetter bis fast nach Mosambik! Zu Mittag besteht Gelegenheit, in Graskop die legendären Pfannkuchen zu probieren! Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest ist noch vieles so wie früher: die Wellblechhütten, die Kneipen, die Straßen. 250 km.

4. Tag: Im legendären Krüger-Nationalpark

Früh brechen wir auf zu unserer Fotosafari. Im legendären Krüger-Nationalpark beobachten wir vom offenen Fahrzeug aus Gnus und Giraffen, Kudus und Paviane. Mit etwas Glück erspähen wir auch eine Löwenfamilie und Elefanten. 200 km. Nach etwa zehn Stunden kehren wir ins Hotel zurück und haben bis zum Abendessen noch Zeit für ein paar Runden im Pool oder für entspannte Lektüre unter einem Schatten spendenden Baum. Unser Tipp: ein spannender Krimi des südafrikanischen Erfolgsautors Deon Meyer.

5. Tag: Pretoria - alte und neue Hauptstadt

Auf gut ausgebauter Straße führt unser Weg von Hazyview nach Pretoria. 430 km. Dort geht's gleich zum Voortrekker-Monument, dem steinernen Heldenepos über die Anfänge des Burenstaates. Vor den Union Buildings, dem Regierungssitz, spannt Ihr Reiseleiter den Bogen der Geschichte Südafrikas von den Voortrekkern bis zum aktuellen Präsidenten Cyril Ramaphosa. Alles im Schatten der 9 m hohen Statue des Nelson Mandela. Unsere Endstation ist Fourways, ein gut situierter Vorort von Johannesburg. Zwei Übernachtungen.

6. Tag: Johannesburg und Soweto

Wir erkunden die facettenreiche Wirtschaftsmetropole Johannesburg: vom gläsernen "Diamanten", einst Hauptquartier des Weltkonzerns De Beers, bis hin zu Gebäuden aus der Zeit des ersten Goldrauschs und zu den Stadien der Fußballweltmeisterschaft 2010. Im Apartheidmuseum werden wir mit der schwierigen Vergangenheit des Landes konfrontiert und in Soweto mit der Aufbruchstimmung der Gegenwart. Nach dem Mittagessen in einem afrikanischen Restaurant besuchen wir ein Selbsthilfeprojekt und erfahren im Gespräch mehr über die herbe Gegenwart Sowetos, aber auch über die Hoffnungen der Bewohner. Abendessen in Eigenregie.

7. Tag: Auf nach Kapstadt!

Von Johannesburg fliegen wir mit South African Airways nach Kapstadt, wo wir gegen Mittag ankommen. Wenn das Wetter mitspielt, schweben wir am Nachmittag mit der Seilbahn auf den Tafelberg und genießen den Ausblick über Kapstadt und die Tafelbucht. Vier Übernachtungen in Kapstadt.

8. Tag: Mama Africa

Am Vormittag Rundgang durch das Zentrum der "Mother City" Südafrikas. Sie sehen den bereits im 17. Jahrhundert angelegten Company's Garden mit dem Parlament. Ist nun Kapstadt oder Pretoria die Hauptstadt des Landes? Ihr Reiseleiter klärt Sie auf. Vorbei an der Groote Kerk, an zwischen Hochhausfronten eingeklemmten viktorianischen Gebäuden geht es zur Long Street mit ihren Kneipen, Designerläden und Kunstgalerien. Den Nachmittag und den Abend gestalten Sie in eigener Regie. Möchten Sie eine Champagne Cruise im Hafen und durch die Tafelbucht unternehmen? Oder zum früheren Gefängnis Nelson Mandelas auf Robben Island (UNESCO-Welterbe), Mahnmal für die menschenverachtende Politik der Rassentrennung? Und wie wäre es am Abend mit einem Dinner im Restaurant Mama Africa? Ihr Reiseleiter hat noch viele andere kulinarische Tipps für Sie!

9. Tag: Ausflug in die Winelands

Wieder ein besonders genussvoller Tag - nicht nur fürs Auge, auch für den Gaumen! Im malerischen Stellenbosch stehen noch viele Häuser im kapholländischen Stil - das Dorp Museum entführt uns in die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Das nahe Franschhoek wurde von Hugenotten gegründet, die hier den ersten Weinstock pflanzten. Heute genießt südafrikanischer Wein Weltruf - wir wollen diesen Ruf bei einer Weinprobe prüfen! Schließlich zum Sprachenmonument in Paarl, Sinnbild für die komplizierte Verständigung der Südafrikaner untereinander. 150 km. Am Abend wird uns im Africa Café Kulinarisches aus allen Teilen Afrikas serviert.

10. Tag: Zum Kap der Guten Hoffnung

Windfeste Kleidung eingepackt? Vom Leuchtturm eröffnet sich ein spektakulärer Rundblick über das Kap der Guten Hoffnung. Voller vitaler Frische brandet das Meer gegen die berühmten Felsen. Am Strand von Boulders statten wir den Pinguinen einen Besuch ab. Der botanische Garten in Kirstenbosch ist der bekannteste des Landes und gibt mit seinen Blumen, Sträuchern und Bäumen einen hervorragenden Einblick in die Kapflora (UNESCO-Welterbe). 120 km.

11. Tag: Szenenwechsel

Bye-bye, Südafrika. Zwei Stunden braucht das Flugzeug von Air Namibia bis nach Walfischbucht in Namibia. Wir fahren weiter nach Swakopmund, rechts Sanddünen, links der Atlantik. 40 km. Nachmittags Rundgang durch die Stadt, in der bis heute Deutsch gesprochen wird. Vom Damaraturm haben Sie einen wunderbaren Ausblick über Wüste, Stadt und Meer. Abends treffen wir einen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und mit uns bei einem Bier oder einem Glas Wein über die Zeit der südafrikanischen Besatzung, das Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

12. Tag: Robby, die Robbe

Was macht Robby in unserem Boot? Er freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind wieder in Walfischbucht, wo wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir vorbei an den Containerschiffen und den zur Reparatur herbeigeschleppten Ölplattformen im größten namibischen Hafen. An den Stränden auf der anderen Seite der Bucht halten sich Tausende von Robben auf. An Bord werden uns Austern, Fisch und Sekt gereicht. Zurück in Swakopmund haben Sie Freizeit! Souvenirjäger, aufgepasst: Handgeschnitztes lockt zu fairen Preisen. Tipp fürs Abendessen in eigener Regie: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für leckere Meeresfrüchte. 100 km.

13. Tag: Nach Norden

Über eine Salzstraße geht die Fahrt nach Henties Bay und weiter ins Landesinnere, vorbei an dem geheimnisvollen Brandbergmassiv. Unterwegs hat Ihr Reiseleiter genügend Zeit, über die drängenden Probleme Namibias und die Lösungsmöglichkeiten zu sprechen: den Uranbergbau, den Wassermangel, die Landreform und manch anderes. Wir passieren das Zinnminendorf Uis und erreichen unsere Lodge bei Twyfelfontein. 420 km.

14. Tag: Im Damaraland

Im Mittelpunkt des heutigen Tages stehen die landschaftlichen und vorgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten des Damaralandes: die Felsgravuren von Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe), der Versteinerte Wald und die Fingerklippe. 310 km. Übernachtung in einer Lodge nicht weit vom südlichen Eingang des Etoscha-Nationalparks.

15. Tag: Auf Pirsch im Etoscha-Nationalpark

Wir brechen im Morgengrauen auf: Kamera bereit? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen auf unserer Safari durch eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Sie heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen sehen. Wahrscheinlich auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Übernachtung in der Mokuti Etosha Lodge am östlichen Ausgang des Parks. 200 km.

16. Tag: Nach Windhuk

Auf direktem Weg fahren wir auf guter Straße nach Windhuk. 530 km. Am Nachmittag erkunden wir die namibische Hauptstadt per Bus - Licht und Schatten werden sichtbar: hier die Township Katutura, wörtlich übersetzt "der Platz, wo man nicht wohnen will"; dort der raumgreifende, von Nordkorea gestiftete Bau des Unabhängigkeitsmuseums und verstreut zwischen den Glaspalästen der namibischen Hauptstadt die Relikte wilhelminischer Herrschaft: die Christuskirche, Geschäftshäuser im Jugendstil und der Tintenpalast.

17. Tag: Abschied von Afrika

Der Vormittag gehört Ihnen. Genießen Sie den kühlen Pool oder lesen Sie auf der Terrasse die letzten Seiten Ihrer Reiselektüre! Oder bummeln Sie noch einmal durch die Ladengalerien von Windhuk. Am Nachmittag Abflug nach Johannesburg. Abends Rückflug mit South African Airways nach München oder Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

18. Tag: Zurück aus Afrika

Morgens Ankunft in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Orten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit South African Airways und Air Namibia lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (in Südafrika mit Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant in Soweto, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 11 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem guten Restaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Weinprobe auf einem renommierten Weingut
  • Safarifahrten im Bus (Etoscha) und in offenen Geländefahrzeugen lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Was gehört unbedingt in den Koffer?

Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

- ausreichend Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)

- Reiseapotheke

- Insektenschutzmittel

- Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

- Staubschutz für Kamera

- Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

- Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

- ggf. Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass noch über mindestens vier freie Seiten verfügen muss. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise gelegentlich Schwierigkeiten gibt, wenn dann lediglich noch die letzte nummerierte Seite frei ist.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage.
Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem „Vistors Entry Permit“ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen.
Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, sie dürfen weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe (mit Verlängerungs- oder Aktualisierungsetikett) werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist notwendig.
Auch wenn seit Dezember 2018 nicht mehr lückenlos die Grenzpolizei danach fragt, müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise grundsätzlich eine Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie mitführen.
Diese können nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche, vom Notar beglaubigte Versicherung („affidavit“), mit beglaubigter Passkopie und beglaubigten Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen ein Original oder eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.
Beglaubigte Kopien müssen von einem Notar oder der Behörde, welche die Urkunde ausgestellt hat, stammen. Eidesstattliche Versicherungen („affidavits“) bedürfen der Beglaubigung durch einen Notar oder eine südafrikanische Auslandsvertretung.
Fragen in diesem Zusammenhang können nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.
Bei Buchung der langen Variante mit Chobe und den Viktoriafällen wird das Visum für Simbabwe und Botswana vor Ort erteilt.
Gelbfieberimpfung:
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int> .
Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weitere Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.
Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.
Ein Besuch einer der Vorstädte, die zu Zeiten der Apartheid für die Schwarzen angelegt wurden, gehört in unseren Augen zu jeder Südafrika-Reise dazu. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten. Wir führen die Fahrt nach Soweto mit einem Unternehmen durch, das aus diesem Stadtteil kommt und allseits respektiert wird. Ihr Reiseleiter wird Ihnen hierzu Informationen geben.
Zu Beginn Ihrer Reise wird Ihnen Ihr Reiseleiter noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Wir bitten Sie, diese im eigenen Interesse zu beachten. Denn wir wollen, dass Sie Ihre Reise ohne Angst genießen können.
Im Gegensatz zu Südafrika ist die Kriminalität in Namibia kein beherrschendes Problem. Dennoch empfiehlt es sich, ebenfalls die für Südafrika geltenden Sicherheitsregeln zu beachten. In Windhuk sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nicht verschweigen wollen wir Ihnen in diesem Zusammenhang jedoch, dass im südlichen Afrika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht immer dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.
Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.
Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.
Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.
Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.
An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.
Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
...)()()()()()Medizinische Hinweise
Südafrika
Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.
Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen.
Malaria
Mittleres bis hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamteem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.
Geringes Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).
Eine konsequente Expositionsprophylaxe wird ganzjährig empfohlen (s.u.).Malariafrei sind alle größeren Städte und übrige Gebiete.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 90% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- vor allem in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
HIV/AIDS
Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend (Chlor).
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Sonnenschutz
Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum11013 BerlinTel.: +49-30-18 17-2000Fax: +49-30-18 17-51000
Namibia
Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.
Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet, siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts. Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int .
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Malaria
Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Gifttiere
Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Zeckenübertragbare Erkrankungen
Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.
Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.
Anthrax
Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.
Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere
Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org/.
(unverändert gültig seit: 13. März 2019)

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Südliches Afrika – Höhepunkte

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

04.02.2020Dienstag, 4. Februar 2020 - Freitag, 21. Februar 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

04.02.2020Dienstag, 4. Februar 2020 - Freitag, 21. Februar 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

03.03.2020Dienstag, 3. März 2020 - Freitag, 20. März 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

03.03.2020Dienstag, 3. März 2020 - Freitag, 20. März 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

06.10.2020Dienstag, 6. Oktober 2020 - Freitag, 23. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

06.10.2020Dienstag, 6. Oktober 2020 - Freitag, 23. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

03.11.2020Dienstag, 3. November 2020 - Freitag, 20. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

03.11.2020Dienstag, 3. November 2020 - Freitag, 20. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

17.11.2020Dienstag, 17. November 2020 - Freitag, 4. Dezember 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

17.11.2020Dienstag, 17. November 2020 - Freitag, 4. Dezember 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

22.12.2020Dienstag, 22. Dezember 2020 - Freitag, 8. Januar 2021
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

22.12.2020Dienstag, 22. Dezember 2020 - Freitag, 8. Januar 2021
18 Tage / 17 Nächte

 

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