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Eine Studienreise durch Benin, Togo und Ghana mit ethnologischem Schwerpunkt

Reisenummer 67835

Westafrika – Benin – Togo – Ghana

  • Eine Studienreise durch Benin, Togo und Ghana mit ethnologischem Schwerpunkt
  • Rundreise in kleiner Gruppe von Cotonou nach Accra
  • Mit Vorführung afrikanischer Tänze und Besuch einer Voodoozeremonie
  • Übernachtungen in bewährten, an einzelnen Tagen auch einfacheren Hotels
  • Der Rhythmus der Trommeln wird schneller und schneller, der Tänzer windet sich in Trance, die Seele verlässt seinen Körper. Wir schauen und staunen. Westafrika, die Heimat der Voodooreligion, ist voller Geheimnisse. Die wir gar nicht alle lüften wollen. Niemanden lässt diese Studienreise durch Ghana, Togo und Benin – von der Goldküste am Atlantik bis ins staubtrockene, tiefschwarze Herz Afrikas – unberührt. Ein Maskenspektakel, ein Feuertanz oder Rituale am mächtigen Fetisch von Dankoli gehen unter die Haut. Eine Begegnung mit Frauen, die als Hexen gebrandmarkt wurden, entführt in eine fremde, archaische Welt. Vielleicht treffen wir sogar einen König – viele stolze, schöne Menschen auf jeden Fall.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Auf nach Afrika!

    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Morgens Zubringerflug nach Brüssel. Vormittags weiter mit Brussels Airlines mit kurzem Stopp in Abidjan nach Cotonou, der Hauptstadt von Benin (Flugdauer ca. 9 Std., Ankunft abends). Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel.

    2. Tag: Pfahlbaudorf Ganvié

    Ruhig gleiten die Kanus über den Lac Nokoué und bringen Männer zum Fischen, Frauen zum Markt, Kinder zur Schule. Rund 25000 Angehörige des Volkes der Tofinou leben in Ganvié, der größten Pfahlbausiedlung Afrikas, nach alten Traditionen. Wir gleiten ein Stück mit, bevor wir mit dem Bus nach Ouidah fahren, der afroportugiesischen Hafenstadt und Wiege des Voodoo. 60 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel nicht weit vom Strand.

    3. Tag: Voodoozauber in Ouidah

    Gegenüber der katholischen Kathedrale liegt der Schlangentempel, in dem Voodooanhänger Pythons als Fetische verehren und Ihre Reiseleiterin Brücken zwischen den Glaubenswelten Afrikas schlägt. Dann folgen wir dem ehemaligen Weg der Sklaven vom portugiesischen Fort zum Strand, wo sie ihre lange Reise in die Neue Welt begannen. Nachmittags rufen uns die Trommeln zum Zangbeto-Tanz. Immer schneller wirbelt der Voodootänzer – angefeuert von Zuschauern und Trommeln – mit seiner Ganzkörpermaske aus buntem Stroh, bis er schweißgebadet in Trance zu Boden sinkt. Ein Spektakel, das uns sprachlos zurücklässt.

    4. Tag: Abomey - Könige als Sklavenhändler

    Im Königspalast von Abomey (UNESCO-Welterbe) zeugen Throne, Waffen, Kultgerät vom einstigen Wohlstand. Der auf Blut gebaut war: Die Dahomey-Könige waren gefürchtete Sklavenhändler in portugiesischen Diensten. Auch in Dassa finden wir später Spuren eines alten Königreichs und spazieren zum Begräbnisplatz der Könige. Fahrtstrecke 200 km.

    5. Tag: Der mächtige Fetisch von Dankoli

    Auf den ersten Blick nur ein stinkender Müllhaufen aus Schlangenhäuten, Hühnerfedern, Knochen, verwesendem Fleisch und dem Blut geopferter Tiere. Für Voodoogläubige der mächtigste Fetisch Westafrikas. Pilger drängen sich, um die Geburt eines Kindes, gute Schulnoten oder eine reiche Ernte zu erbitten, rammen Holzpflöcke in den Fetisch, vergießen Schnaps, Palmöl und Blut. Ein archaisches Spektakel. Bei Pira überqueren wir die Grenze nach Togo. Abends werden wir in Sokodé zum Feuertanz erwartet. Zum Rhythmus der Musik tanzen Männer in Trance durchs Feuer, schlucken glühende Kohlen – ohne Brandwunden, ohne Schmerzen. Autosuggestion, Magie oder tatsächlich die Kraft des Fetischs – was macht sie unverwundbar? 230 km. Einfaches Hotel.

    6. Tag: Lehmburgen im Land der Tamberma

    Zwischen riesigen Baobab-Bäumen verstecken sich im Land der Tamberma die Dörfer. Die Gehöfte – Schicht für Schicht aus Lehm erbaut – ähneln mit ihren Ecktürmen wehrhaften mittelalterlichen Burgen. Furchteinflößende phallische Fetische schützen die Eingangstüren, die sich für uns öffnen. Die Bewohner erzählen – vielleicht bei einem Glas Hirsebier – von der Kosmologie ihrer Gehöfte, die Viehstall, Getreidespeicher, Wohnort der Großfamilie und Ahnenschrein in einem sind. Meisterwerke afrikanischer Architektur sowieso. Übernachtung in Kara. 170 km.

    7. Tag: Ein Hexendorf in der Savanne

    Über die Grenze nach Ghana. Immer noch das Musterland Westafrikas in Sachen Demokratie, Korruptionsbekämpfung und Schutz der Minderheiten? Vom Ghana der Gegenwart erzählt Ihre Reiseleiterin unterwegs. In abgeschiedenen Savannenlandschaften leben die Dagomba in runden Lehmhütten. Herausragend: das Haus des Stammeshäuptlings, wo der Rat der Ältesten tagt. Hexenverfolgung im 21. Jahrhundert: Frauen, die man als Hexen brandmarkte und aus ihren Heimatdörfern vertrieb, erzählen bewegend vom Leben in der Verbannung. Und von der Hoffnung auf die Reinigung ihrer Seelen. Unser Tagesziel: Tamale. 260 km.

    8. Tag: Auf dem Pilgerweg zur Orakelhöhle

    Zu Fuß erkunden wir die wilde Granitlandschaft des Hochplateaus von Tongo. In einer Orakelhöhle suchen die Menschen Antworten auf wichtige Lebensfragen. Männer können das Heiligtum in Begleitung von Priestern mit nacktem Oberkörper betreten. Ganz in der Nähe faszinieren die Häuser der Talensi aus Lehm und Holz, in denen bis zu 60 Menschen leben. 180 km. Zwei Übernachtungen in Bolgatanga.

    9. Tag: Kunst in Lehm

    Ein Ausflug führt uns aufs Land. Bei den Gurunsi herrscht strenge Arbeitsteilung: Die Männer sind Architekten der Lehmhäuser, die Frauen zuständig für Kunst am Bau. Ihre Wandfresken aus Naturfarben in Rot, Schwarz und Weiß beeindruckten Stararchitekt Le Corbusier und beeinflussten sein künstlerisches Werk. 100 km.

    10. Tag: Baukunst ohne Grenzen in Wa

    Wie sieht die Zukunft der Völker Westafrikas aus? Opfert die junge Generation die uralten Traditionen ihrer Vorfahren und nimmt eine Abkürzung in die Moderne? Ein Thema auf der langen Fahrt nach Wa, wo sich einst wichtige Handelswege kreuzten. Heilige Männer, Händler und Geschichtenerzähler importierten die Baukunst der Sahelzone. Das schönste Beispiel: der Königspalast. Vielleicht ist der König ja zu Hause – dann kann er selbst vom königlichen Alltag erzählen. 290 km. Zwei Übernachtungen in Wa.

    11. Tag: Ausflug zu den Lobi

    Rund um einen Kornspeicher bauen die Lobi im Norden Ghanas ihre Häuser – kleine, von starken Mauern umgebene Festungen aus Lehm. Im Inneren mystische Dunkelheit, kaum ein Sonnenstrahl erhellt den Raum. Renommee genießen die Lobi als Künstler: Musiker glänzen auf dem Balafon, einem Xylophon mit Kalebassen, und Sammler afrikanischer Kunst zahlen stolze Preise für die archaischen Lobi-Skulpturen. 150 km.

    12. Tag: Auf der Karawanenstraße nach Kumasi

    Auf staubigen Straßen zogen einst endlose Karawanen aus Djenné oder Timbuktu, den Handelszentren des sudanesischen Königreichs, zu den Goldminen von Kumasi. Moscheen im sudanesischen Stil erzählen von erfolgreichen Handelsbeziehungen. Heute boomt in Kumasi der Handel mit Fußballern, denn die Kicker aus Westafrikas Fußballhauptstadt sind richtig gut. 430 km. Zwei Übernachtungen in Kumasi.

    13. Tag: Kumasi – spirituell und geschäftig

    Kumasi ist spirituelles Zentrum des mächtigen Volks der Ashanti, und bis heute mischen die Könige in der Landespolitik kräftig mit. Ein Magnet für Händler: der wohl größte Markt Westafrikas. Neben Obst und Gemüse stapelt sich Kunsthandwerk, und flinke Schneider verarbeiten farbenfrohe Stoffe zu Kleidungsstücken, die von afrikanischer Lebensfreude zeugen. Am Nachmittag erleben wir – wenn möglich – eine traditionelle Bestattung. Keine traurige Angelegenheit, sondern ein buntes, fröhliches Fest. Schließlich wird der Verstorbene durch die Zeremonie zum verehrten Ahnen befördert.

    14. Tag: Fischerdorf Elmina

    In Elmina handelten Portugiesen und Holländer mit Gold, Elfenbein und wohl auch Sklaven. Daran erinnert die Festung (UNESCO-Welterbe), das älteste europäische Bauwerk Afrikas. Bunte Fotomotive der Jetztzeit: die Fischerboote am Strand. Sehenswert auch die Altstadtgassen, durch die heute wieder ein Hauch der alten, geschäftigen Zeiten weht. Dann lockt in Anomabo unser Hotel am Palmenstrand. 270 km.

    15. Tag: Accra - das moderne Afrika

    Die Hauptstadt Accra spiegelt den rasanten Aufschwung Ghanas der letzten Jahre wider: Glaspaläste glitzern neben den traditionellen Werkstätten der Handwerker. Nach einem Spaziergang im Altstadtviertel Jamestown treffen wir die weithin bekannten Sargschreiner der Stadt. Die Särge in Form von Tieren, Autos und Flugzeugen sind Statussymbole für Einheimische, aber auch längst beliebte Exportprodukte. 150 km. In einem Hotel können Sie sich vor dem Rückflug noch einmal frisch machen. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und Flug nach Brüssel (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).

    16. Tag: Back home!

    Morgens Landung in Brüssel und Anschluss zu den anderen Orten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Brussels Airlines (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Cotonou und zurück von Accra nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 240 €)
  • Transfers
  • Rundreise mit landesüblichen Kleinbussen und Geländefahrzeugen
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten, teilweise einfacheren Hotels
  • Halbpension (Frühstück, 15 Abendessen im Hotel), zusätzlich 6 Mittagessen als Picknick unterwegs
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrt bei Ganvié
  • Voodoozeremonie in Benin, Feuertanz in Togo
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 190 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Sicheres Reisen

    Unsere Route durch Benin, Togo und Ghana führt ausschließlich durch Regionen, die als politisch stabil gelten. Dennoch empfehlen wir wie in den anderen Ländern auch, Massenversammlungen und politische Kundgebungen zu meiden.

    Ihr Flug nach Westafrika

    Wir haben für Sie Flüge mit Brussels Airlines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, über Brüssel nach Cotonou und zurück von Accra gebucht. Die Flugzeit für die Langstrecke zwischen Mitteleuropa und Westafrika beträgt nur etwa sechs Stunden - nach Afrika am Tage, zurück in der Nacht.

    Unterwegs

    Nicht überall in Westafrika sind die Straßen gut, und so benötigen wir für unsere Tour robuste Fahrzeuge. Wir setzen Kleinbusse ein, die nicht immer sehr bequem sind, sich aber für derartige Reisen bewährt haben. Bitte erwarten Sie keinen hohen Reisekomfort.

    Hotels von Welt ...

    ... gibt es in Westafrika nur in den Hauptstädten. In den größeren Provinzstädten wohnen wir in schlichten Mittelklassehotels, in den kleinen Orten müssen wir zuweilen mit sehr einfachen Hotels und Unterkünften vorliebnehmen.

    Bon appétit!

    Bei unseren Reisen sind grundsätzlich das Abendessen und das Frühstück eingeschlossen. Die Küche der Hotels und Restaurants ist stark von der jeweiligen kolonialen Tradition bestimmt: französisch oder britisch, mit gelegentlicher afrikanischer Note. Hohe Erwartungen an die Qualität der Küche sind in diesem Teil Afrikas unangebracht. Insbesondere das Frühstück ist sehr einfach.

    Reisezeit

    Die beste Zeit für eine Reise nach Westafrika sind die Wintermonate November bis März. Dann ist es in der Regenwaldzone an der Küste nicht so heiß und schwül wie in den übrigen Monaten, und in den trockeneren Savannenlandschaften des Nordens sind die Tagestemperaturen recht angenehm.

    Reisepapiere und Impfungen

    Für die Länder dieser Reise sind Visa erforderlich. Für Togo und Benin beantragt Studiosus die jeweiligen Visa für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Für Ghana ist dies nur für Deutsche sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland möglich. Wegen der Bearbeitungsfristen bei den Konsulaten der Reiseländer benötigen wir die Pässe spätestens acht Wochen vor Reisebeginn. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Das gehört unbedingt in den Koffer

    - 1 Paar feste Schuhe, das bei Reisebeginn bereits eingelaufen sein sollte

    - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen)

    - Papiertaschentücher, Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher

    - Insektenschutzmittel

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut),

    - Taschenlampe mit Ersatzbirne und -batterien

    - Nassrasierer oder Rasierapparat mit Batterien

    - Fotoausrüstung (genügend Speicherkarten und Ersatzakkus) und Fernglas

    - Staubschutz für Gepäck und Kamera

    - Universaladapter

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Ghana und Togo benötigen EU-Bürger und Schweizer jeweils ein Visum.
    Für die Einreise nach Benin benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird als Einzelvisum von Studiosus Reisen beantragt und wird Ihnen bei den Reiseunterlagen in Form eines Ausdruckes beigelegt.
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    Visabeantragung durch Studiosus
    nur möglich für: - Togo/Benin: EU-Bürger und Schweizer
    - Ghana: Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland*
    erforderliches Reisedokument: Reisepass sowie Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung
    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
    Anzahl freie Seiten: 4 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
    Einsendefrist bei Studiosus: 8 Wochen vor Reisebeginn
    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen
    hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.
    diese sogar scheitern.
    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
    - 1 ausgefüllter Visumantrag Togo
    - 3 biometrische Passbilder
    - Kopie des internationalen Impfpasses mit eingetragener
    Gelbfieberimpfung
    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    - Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch eine Kopie der
    Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung
    Gebühr bei verspäteter
    Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
    von 50 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für
    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
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    * Österreicher und Schweizer müssen sich das Visum für Ghana bei der jeweiligen Botschaft selbst besorgen.
    Passbilder:
    Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.
    Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?
    Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.
    Wichtige Informationen für Gäste, die sich Ihre Visa selbst besorgen:
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Wir schreiben Ihnen dann die kalkulierten Visagebühren gut. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten auch zu, wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Visaliste benötigen.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Togo, Benin und Ghana. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Unsere Route durch Westafrika führt ausschließlich durch Regionen, die als politisch stabil gelten. Anfang Mai 2019 wurden zwei europäische Touristen in einem Nationalpark im äußersten Norden von Benin entführt und ins benachbarte Burkina Faso verschleppt. In Reaktion auf diese Entführung rät das deutsche Auswärtige Amt von Reisen in grenznah zu Burkina Faso und Niger gelegene Gebiete im Norden von Benin und Togo ab.
    Diese Gebiete besuchen wir auf unserer Westafrika-Reise nicht. Im Norden von Ghana, in den Regionen um Bolgatanga und Wa, kommen wir zwar der Grenze zu Burkina Faso näher: Den Behörden liegen aber hier keine aktuellen Erkenntnisse über eine erhöhte Gefährdung vor. Sollte sich jedoch die Sicherheitseinschätzung auch für diese Regionen ändern, passen wir
    unsere Reiseroute umgehend an die neue Lage an.
    In vielen Städten Afrikas ist die Straßenkriminalität ein Problem: Es gibt jedoch auch hier eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen: Sie sollten generell in den Großstädten vorsichtig sein und Stadtviertel, die als „no-go-areas“ gelten, sowie politische Kundgebungen und ähnliche Menschenansammlungen meiden. In allen drei Ländern haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Generell fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Westafrika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.
    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Togo, Benin und Ghana.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 22. Oktober 2019

    Sicherheitshinweis

    Benin
    Unverändert gültig seit: 6. Juni 2019
    Aktuelle Hinweise
    Von nicht erforderlichen Reisen in den Pendjari Park wie auch in den Park W sowie das unmittelbare Grenzgebieten zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten.
    Zwei europäische Besucher wurden Anfang Mai 2019 aus dem Pendjari Parks im Norden Benins nach Burkina Faso entführt, ihr lokaler Führer wurde in unmittelbarer Nähe zur Grenze tot aufgefunden. Für das gesamte Gebiet an der Grenze zu Burkina Faso besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Sicherheitskräfte wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
    Nach den Parlamentswahlen Ende April 2019 kam es in mehreren Städten zu Protesten und insbesondere in der Hauptstadt Cotonou zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Mit dem Zusammentreten des neu gewählten Parlaments können neuerliche Proteste nicht ausgeschlossen werden.
    Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen unbedingt zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Terrorismus
    Von nicht erforderlichen Reisen in den Naturschutzpark „W“ und den Pendjari-Park im Norden Benins wird dringend abgeraten.
    Auf burkinischer, nigerianischer und nigrischer Seite des Parks „W“ sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.
    Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keinen Beleg für Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese nicht völlig ausgeschlossen werden. Reisende werden allgemein zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.
    Innenpolitische Lage
    Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 28. April 2019 führten Proteste zu lokalen Ausschreitungen, da Oppositionsparteien nicht zugelassen waren.
    2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt.
    Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und Ansiedlungen der Peulh zu meiden.
    Kriminalität
    Im Stadtgebiet von Cotonou besteht insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen erhöhter Überfallgefahr abgeraten. In der Zeit nach 24 Uhr sollte auch von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.
    Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Überfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein.
    Baden im Meer
    Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Sicherheitshinweis

    Togo
    Unverändert gültig seit: 22. Oktober 2019
    Sicherheit
    Von Reisen im Grenzgebiet zu Burkina Faso nördlich von Dapaong einschließlich der Städe Mandouri und Dapaong sowie nach Cinkassé und die Weiterreise auf dem Landweg von Togo nach Burkina Faso wird abgeraten.
    Terrorismus
    Bislang ist für Togo keine Häufung von Anschlägen oder Entführungen von Touristen zu verzeichnen. Es besteht jedoch insbesondere im äußersten Norden eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, Entführungen und krimineller Übergriffe, nicht zuletzt durch Einsickern von kriminellen oder terroristischen Gruppen aus dem nördlichen Nachbarland Burkina Faso. In Absprache mit seinen Nachbarn hat Togo im Grenzgebiet Einheiten seiner Sicherheitskräfte in Stellung gebracht, es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
    Von Reisen im Grenzgebiet zu Burkina Faso nördlich von Dapaong einschließlich der Städe Mandouri und Dapaong sowie nach Cinkassé und die Weiterreise auf dem Landweg von Togo nach Burkina Faso wird daher abgeraten, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Burkina Faso.
    •Seien Sie im gesamten Gebiet an der Grenze zu Burkina Faso besonders vorsichtig und vermeiden Sie Aufenthalte im genannten unmittelbaren Grenzgebiet.
    •Lassen Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besondere Umsicht walten.
    •Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis
    Kriminalität
    Diebstähle, Taschendiebstähle, aber auch Raubüberfälle kommen im Großraum Lomé, auch gegen europäische Reisende und insbesondere auch an Stränden, vor. Bewaffnete Überfälle auf Autos finden hauptsächlich nachts statt.
    Internetbetrügereien sind wie in vielen westafrikanischen Ländern üblich, auch mit geduldigen Anbahnungsversuchen zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.
    •Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
    •Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
    •Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen
    •Seien Sie besonders vorsichtig außerhalb bewachter Strandabschnitte.
    •Meiden Sie nach Einbruch der Dunkelheit den Strandbereich und verzichten Sie im Stadtbereich von Lomé auf Spaziergänge.
    •Reisen Sie als Frau nicht allein und unternehmen Sie Exkursionen möglichst in Gruppen, verzichten Sie nachts darauf.
    •Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr, um unkontrollierte Gegenreaktionen der Täter zu vermeiden.
    •Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
    Baden im Meer
    Vom Baden im Meer wird außer an bewachten Stränden wegen der auf das offene Meer gerichteten gefährlichen Unterströmung und der starken Brandung dringend abgeraten.
    Naturkatastrophen
    In der Regenzeit von April bis November kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Verkehrsbehinderungen kommen.
    •Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Sicherheitshinweis

    Ghana
    Unverändert gültig seit: 24. Juli 2019
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Terrorismus/Entführungen
    Bislang ist für Ghana keine Häufung von Übergriffen auf oder Entführungen von Reisenden zu verzeichnen. Es besteht jedoch insbesondere im Norden eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, Entführungen und krimineller Übergriffe, nicht zuletzt durch Einsickern von kriminellen oder terroristischen Gruppen aus Burkina Faso.
    Reisenden in den nördlichen Regionen Ghanas (Northern Region, Savannah Region, Upper West and Upper East) wird empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, größere Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.
    Innenpolitische Lage
    In der Provinz Northern Region, Upper West and East, wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Dadurch kann es auch zu einer Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften kommen. Insgesamt hat sich die Lage gebessert, jedoch ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten. Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden.
    Kriminalität
    Ghana ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseland. Gleichwohl besteht die Gefahr, Opfer von Kleinkriminalität und Raubüberfällen mit Waffengewalt zu werden. Es ist daher Vorsicht geboten. Am Flughafen Kotoka, im Geschäftsviertel Osu, in den wohlhabenden Wohnbezirken Cantonments, Labone und Airport Residential Area werden Diebstahls- und Gewaltdelikte vermehrt in den frühen Abendstunden und nachts registriert. Die Opfer werden dabei häufig mit einer Waffe bedroht. Widerstand gegen die Täter erhöht die Gefahr angegriffen und verletzt zu werden. Die Täter nutzen für diese Überfälle und die Flucht zumeist Motorräder.
    Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird wegen der schlechten Straßen- und Verkehrsverhältnisse (unbeleuchtete und havarierte Fahrzeuge auf den Fahrbahnen) dringend abgeraten. Darüber hinaus besteht in dieser Zeit vor allem in den Regionen Upper West Region, Upper East Region und northern Region die Gefahr von Überfällen auf den Kraftfahrstraßen.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweitenSicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Ghana

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Lassa-Fieber
    Der bereits im Dezember 2017 begonnene Lassafieber-Ausbruch in einigen Ländern Westafrikas hat jetzt sein erstes Todesopfer in Ghana gefordert. Der letzte größere Ausbruch dieses hämorrhagischen (Blutungen verursachende) Fiebers ereignete sich 2011 in der Ashanti- und Eastern Region.
    Die Virusinfektion wird durch Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagetieren (einer bestimmten Spezies von Feldratten), hauptsächlich zerstäubter Rattenurin im Bereich der Rattenbiotope über die verletzte Haut, die intakte Schleimhaut oder als Aerosol über die Atemwege übertragen. Eine Ansteckung kann auch über die Nahrungszubereitung (die Ratte wird lokal gegessen) und durch kontaminierte Nahrungsmittel erfolgen.
    Erkrankte Personen sind über alle Körperflüssigkeiten (Rachensekret, Speichel, Urin, Blut, Sperma) infektiös. Bei engem Krankenkontakt ist eine Ansteckung auch auf aerogenem Wege möglich, weshalb Erkrankte in Spezialeinheiten von Krankenhäusern isoliert werden sollen. Der größte Teil der Infektionen verläuft jedoch ohne klinische Symptome (asymptomatisch).
    Eine Behandlung kann in der frühen Phase der Erkrankung mit speziellen antiviralen, lokal aber meist nicht verfügbaren Medikamenten erfolgen. Eine Impfung existiert nicht.
    Vorsicht ist bei Reisen unter einfachen Bedingungen in den Ausbruchsgebieten geboten. Es sollte insbesondere der Kontakt zu medizinischen Einrichtungen gemieden und besonders Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene beachtet werden.
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Ghana ist Gelbfieberendemiegebiet.
    Das Gesundheitsministerium Ghanas hat zwölf Gelbfieberfälle mit drei Totesfällen seit Ende 2015 bestätigt. Betroffen sind vor allem die Distrikte Tain (Brong-Ahafo Region) und West Gonja (Northern Region).
    Eine Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als 9 Monate vorgeschrieben, siehe auch www.who.int. Eine einmalig durchgeführte Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise akzeptiert.
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
    Während der Trockenzeit (Dezember – April) kommt es in den Ländern des „Afri­kanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin­gokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.
    Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
    Dengue-Fieber
    Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden (unklare Dunkelziffer). Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u.,
    Malaria
    Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko (fast 100 % Malaria tropica durch Plasmodium falciparum) im gesamten Land. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden
    -körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, möglichst langärmelige Hemden),
    -ganztägig (Dengue, s.u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    -unter einem Moskitonetz zu schlafen.
    HIV/AIDS
    Ca. 2% der erwachsenen Bevölkerung ist mit HIV infiziert. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v.a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten oft sporadisch auf und betreffen ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. In Greater Accra ist es 2014 zu einem Choleraausbruch mit mehr als 28.000 Erkrankungen gekommen.
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
    Bei relevanter Exposition (z. B. Arbeit in Krankenhäusern, Flüchtlingslagern, u. a.) kann eine Cholera-Schluckimpfung sinnvoll sein.
    Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung der Cholera finden sich im entsprechenden Merkblatt Cholera.
    Andere Infektionskrankheiten
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. Volta-See und Volta-Fluss bei Ada, Boti Wasserfälle). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
    Tollwut
    Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Ghana nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Außerhalb der großen Zentren Kumasi und Accra fehlen vielerorts ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Accra ist zufriedenstellend. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amtes und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind überall englisch sprechende Ärzte fast aller Fachrichtungen in den großen Krankenhäusern und im privaten Sektor vorhanden.
    Planbare Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken, in schweren Fällen die Herz-Thoraxchirurgische Abteilung der Universitätsklinik Korle-Bu in Accra oder bei Unfallverletzungen das 37 Military Hospital in Betracht.
    Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Accra haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, z.T. britischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
    Touristen, die nach Ghana kommen, sollten einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung haben. Bei Langzeitaufenthalt kann zudem lokal eine Mitgliedschaft beim deutsch geführten WEST AFRICAN RESCUE Ambulanzservice empfehlenswert sein.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.
    (Unverändert gültig seit: 24. Juli 2019)
    Togo
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Lassa-Fieber
    Anfang Januar 2019 hat der Gesundheitsminister einen eingeschleppten Fall von Lassa-Fieber in Nord-Togo offiziell bestätigt. Es handelt sich um einen Rückkehrer aus Nigeria.
    Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen bestimmter infizierter Nagetiere (Mastomys natalensis) z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Nachrichtenlage zu verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen in ländlichen Gebieten angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden.
    Impfschutz
    Togo ist gemäß WHO-Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr, siehe auch www.who.int . Fünf labortechnisch bestätigte Fälle wurden zuletzt 2007 aus dem Distrikt Lacs im Süden und aus Kara gemeldet.
    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
    Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“, wozu auch die nördliche Landeshälfte Togos gehört, regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung ist bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll.
    Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
    Malaria
    Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Togo. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, im mittleren und nördlichen Teil des Landes saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit mit anschließender Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht- immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguani, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, eine Dunkelziffer wird vermutet. Das Virus wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. Im Krankheitsverlauf stehen Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund, in vielen Fällen tritt auch ein Hautausschlag auf. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit seltener Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    -Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
    -wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
    -Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
    HIV/AIDS
    130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen wurden 2010 für Togo gemeldet. 3,5 % der erwachsenen Bevölkerung und über 50 % der Prostituierten waren HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v.a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen, z.B. geprägt durch Knappheit an sauberem Wasser. Das selbst in urbanen Zentren kaum vorhandene sanitäre Abwassersystem, trägt zur Verbreitung der Durchfallerkrankungen bei. Die Krankenhäuser CHU Sylvanus Olympio und Hôptial secondaire de Bè in Lomé sowie das CMS in Atakpame (in Zentraltogo) sind spezialisierte Einrichtungen zur Behandlung dieser Krankheiten.
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Lac Togo). Es kann (selten) zu schweren Verläufen mit Befall von Leber, Gehirn und Rückenmark kommen. Baden im Süßwasser (in Seen aber auch in langsam fließenden Flüssen) sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
    Tollwut
    Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Togo nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.
    Milzbrand (Anthrax)
    Im Norden des Landes kommt es seit Jahren immer wieder zu Infektionen mit Milzbrand. Prinzipiell ist das eine bakterielle Erkrankung, die Tiere betrifft (v. a. Ziege, Schafe, Kühe).
    Ende Januar 2014 sind wieder Erkrankungen von Tieren im Norden Togos (Canton de Natarè, préfecture de Kpendjal/Région des Savanes) ca. 650 km nördlich von Lomé beschrieben worden.
    Die Infektion von Menschen erfolgt meist über Kontakt verletzter Haut zu an Milzbrand erkrankten oder verendeten Tieren (Hautmilzbrand) oder (selten) durch Essen von infiziertem und nicht ausreichend gegartem Fleisch erkrankter Tiere (Darmmilzbrand).
    Sehr selten ist auch der gefährliche Lungenmilzbrand durch Einatmen infizierter Sporen.
    Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist unwahrscheinlich.
    2006 und 2008 kam es jeweils zu einem Todesfall bei Trommelbauern in Europa, die sich an infizierten Fellen aus Afrika angesteckt hatten.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt. Die ärztliche Versorgung in Lomé ist zwar begrenzt, aber es sind französisch sprechende Fachärzte vieler Fachrichtungen vorhanden. Einzelne Ärzte sprechen deutsch.
    Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur wenige Privatkliniken in Lomé in Betracht. Ein zuverlässiger Ambulanzdienst existiert nicht.
    Die Apotheken in Lomé haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen häufig Vorkasse.
    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
    (Unverändert gültig seit 22. Oktober 2019)
    Benin
    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Seit Januar 2016 sind in Benin mehr als 70 Lassavirusinfektionen verzeichnet worden. Betroffen ist vor allem Borgou (aber auch la Donga, Collines, l'Ouémé, le Plateau und le Littoral).
    Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Nagetiere z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.
    Reisende sollten die Nachrichtenlage verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden. Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung des Lassa-Fiebers bietet das Merkblatt Lassa-Fieber.
    Impfschutz
    Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Die WHO-Empfehlung der einmaligen Impfung für eine lebenslange Immunität ist möglicherweise noch nicht an allen Grenzen umgesetzt.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.
    Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
    Der Nachweis einer Choleraimpfung wird gelegentlich bei Einreise über Land oder aus einem Land mit Choleraausbrüchen verlangt.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Viren werden durch tagaktive, infizierte Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt selten. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen.
    Malaria
    Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft diese gefährliche Malaria bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Eine Malariaerkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung bei einem geeigneten Mediziner mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxyzyklin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    HIV/AIDS
    Die Prävalenz von HIV in der Altersgruppe der 15 bis 49 jährigen beträgt etwa 1,1%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Weitere Infektionskrankheiten
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Eine Infektion sollte nicht leichtfertig in Kauf genommen werden, da es (selten) zu schweren Krankheitsverläufen mit Befall von Leber, Gehirn oder Rückenmark kommen kann.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Land entspricht sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor bei weitem nicht europäischen Standards. Die medizinische Notfallversorgung ist - auch in größeren Städten - nicht sichergestellt. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
    (Unverändert gültig seit 6. Juni 2019)

    Gelbfieberimpfung

    Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
    Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
    Im Falle einer Impfunverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Westafrika – Benin – Togo – Ghana

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.12.2019Freitag, 20. Dezember 2019 - Samstag, 4. Januar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4840 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 9 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.12.2019Freitag, 20. Dezember 2019 - Samstag, 4. Januar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    5440 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.12.2019Freitag, 20. Dezember 2019 - Samstag, 4. Januar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4840 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    14.02.2020Freitag, 14. Februar 2020 - Samstag, 29. Februar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4590 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    14.02.2020Freitag, 14. Februar 2020 - Samstag, 29. Februar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    5200 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    14.02.2020Freitag, 14. Februar 2020 - Samstag, 29. Februar 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4590 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    06.11.2020Freitag, 6. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4690 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    06.11.2020Freitag, 6. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    5300 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    06.11.2020Freitag, 6. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4690 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.11.2020Freitag, 20. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4690 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.11.2020Freitag, 20. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    5300 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    20.11.2020Freitag, 20. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
    16 Tage / 15 Nächte

    4690 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    18.12.2020Freitag, 18. Dezember 2020 - Samstag, 2. Januar 2021
    16 Tage / 15 Nächte

    4990 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    18.12.2020Freitag, 18. Dezember 2020 - Samstag, 2. Januar 2021
    16 Tage / 15 Nächte

    5600 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 20 Dauer: 16 Tage

    18.12.2020Freitag, 18. Dezember 2020 - Samstag, 2. Januar 2021
    16 Tage / 15 Nächte

    4990 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    12.02.2021Freitag, 12. Februar 2021 - Samstag, 27. Februar 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    12.02.2021Freitag, 12. Februar 2021 - Samstag, 27. Februar 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    05.11.2021Freitag, 5. November 2021 - Samstag, 20. November 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    05.11.2021Freitag, 5. November 2021 - Samstag, 20. November 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    19.11.2021Freitag, 19. November 2021 - Samstag, 4. Dezember 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    19.11.2021Freitag, 19. November 2021 - Samstag, 4. Dezember 2021
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    17.12.2021Freitag, 17. Dezember 2021 - Samstag, 1. Januar 2022
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    17.12.2021Freitag, 17. Dezember 2021 - Samstag, 1. Januar 2022
    16 Tage / 15 Nächte

     

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