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1001 Erlebnisse in rund einer Woche: poetisches Schiras, märchenhaftes Isfahan, kontrastreiches Teheran. Zur Würze der Kürze: bunt gemusterte Moscheen und die Zoroastrerstadt Yasd in der Wüste, imposante Königsgräber, eine 4000 Jahre alte Zypresse und die Ruinen der altpersischen Residenzstadt Persepolis. Und waren Sie schon einmal mitten in der Wüste in einem privaten Garten zum Picknick eingeladen?

Reisenummer 67908

Iran – Persien in allen Facetten

  • In acht Tagen die Höhepunkte des Iran erleben
  • Schiras - die Stadt der Poesie
  • Isfahan - ein orientalisches Märchen
  • Persepolis - im Herzen Altpersiens

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug in den Iran

Im Laufe des Tages Flug mit Turkish Airlines von München, Frankfurt, Düsseldorf, Wien oder Zürich über Istanbul nach Schiras. Ankunft nach Mitternacht. Für Ihren Transfer ins Hotel ist gesorgt.

2. Tag: Schiras

Ihr Scout begrüßt Sie morgens im Hotel. Heute kommen wir der Seele der Dichterstadt Schiras ganz nahe. Der Zauber der Poesie ist hier überall zu spüren. In der Nasir-al-Molk-Moschee tanzen die Sonnenstrahlen sogar durch die bunten Fenster und tauchen alles im Inneren in einen einzigen Farbenrausch. An den Wänden sprießen florale Muster, die echten Pflanzen und Blumen täuschend ähnlich sehen. An den Gartengräbern der Dichterfürsten Saadi und Hafis zitiert Ihr Scout voller Hingabe Lyrik auf Persisch, verliebte Pärchen fangen die romantische Atmosphäre mit Selfies ein. Nachmittags streifen wir noch durch den Basar. Was hier wohl für Dinge feilgeboten werden? Anschließend erwartet Ihr Marco Polo Scout Sie zum Welcome-Dinner. Wir genießen traditionelle persische Leckerbissen wie Kebab, Pilaw und Granatapfelsauce.

3. Tag: Schiras - Yasd

Highlight des Tages: die Ausgrabungen von Persepolis. Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast – wo nur Bruchstücke zu sehen sind, fügt sie Ihr Scout zur prunkvollen Residenz der persischen Großkönige von einst zusammen. Wie man sich von seinem Herrscher verabschiedete, entdecken wir im Anschluss bei den monumentalen Felsengräbern in Nagsch-e Rustam. Durch die Hochtäler des Zagrosgebirges geht es weiter. "Besitzer liebt seine deutschen Gäste ...", verrät plötzlich ein Schild mitten in der Wüste. Der Bus stoppt, und wir werden in einem privaten Garten mit einem Picknick bewirtet. Eine Raststätte mit Familienanschluss. Weiter in die Wüstenstadt Abarkuh. Eine 4000 Jahre alte Zypresse ist hier die Attraktion. Über unseren topografischen Höhepunkt, den Pass auf 2630 m im Löwengebirge, fahren wir dann in die Oasenstadt Yasd.

4. Tag: Yasd - Isfahan

Yasd ist heute noch ein Zentrum des Zoroastrismus, jener altpersischen Religion, die von Zarathustra begründet wurde. Wir besteigen einen der Türme des Schweigens, Kultstätte des Glaubens und einstiger Ort der "Himmelsbestattungen". Beeindruckend ist danach auch der Besuch im Feuertempel. Hinter Glas lodern heilige Flammen, die noch niemals erloschen sind. Tief in der Altstadt von Yasd stoßen wir auf clevere Ideen, der Hitze zu trotzen: übertunnelte enge Gassen, Windtürme zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung. Am Ende eines Tunnels erwartet uns die Freitagsmoschee zu einem Besuch. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Isfahan. Zwei Übernachtungen.

5. Tag: Isfahan

Heute entdecken wir eine der schönsten Städte des Orients. Am Vormittag lotst Sie Ihr Scout zum Meidanplatz, der Seele der Stadt. Durch zahllose Arkaden, an Geschäften und Prachtbauten vorbei geht es in die Lotfollah- und Imam-Moschee. Im Musikmuseum erwartet uns dann ein besonderes Erlebnis. Nachmittags lassen Sie Ihr eigenes Märchen wahr werden. Steigen Sie doch auf die Terrasse des Ali-Kapu-Palastes! Von hier haben Sie einen gigantischen Überblick über den Meidanplatz. Oder gehen Sie shoppen im Kaiserlichen Basar! Abends treffen Sie Ihre Mitreisenden zum Essen in einem traditionellen persischen Restaurant. Wer danach noch nicht müde ist, mischt sich auf dem festlich beleuchteten Meidanplatz unter die Einheimischen. Die ganze Stadt scheint hier auf den Beinen zu sein und auf dem Rasen zu sitzen, die Stimmung ist ausgelassen.

6. Tag: Isfahan - Teheran

Bis zur Abfahrt am Mittag haben Sie noch Zeit. Vielleicht prüfen Sie nach, ob sich die Baumeister des Palasts der Vierzig Säulen nicht verzählt haben? Oder Sie spazieren am Fluss entlang? Die Khadschu-Brücke gehört zu Isfahan wie die Rialto-Brücke zu Venedig – sie ist Treffpunkt für Familien, junge Volleyballspieler und Hobbytenöre. Führt der Fluss gerade Wasser oder nicht? Immer wieder eine spannende Frage für die Isfahanis. Noch ein Tipp: mit dem Taxi ins armenische Viertel, wo in den letzten Jahren zahlreiche traditionelle Restaurants, hippe Cafés und schicke Modeboutiquen aus dem Boden geschossen sind. Dann geht es endlich nach Teheran.

7. Tag: Teheran

Auf Entdeckungstour mit dem Scout durch die Millionenmetropole. Im Golestanpalast scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Marmor, Stuck und Spiegelpracht erinnern an den Glanz der persischen Schahs. Danach geht es hinein ins wirtschaftliche Herz des modernen Orients: Der Basar von Teheran gilt als einer der größten weltweit, voller Menschen, Geräusche, Farben und Gerüche. Auf dem Weg zum Flughafen Zwischenstopp in einer modernen Shoppingmall. Sehen Sie sich um! Sie werden staunen über das bunte Angebot an schicken Kleidern, Elektronik, Spielzeug und Essen im Food-Court. Und über die Damenwelt von hip gekleideten jungen Iranerinnen bis zu tief verschleierten Frauen. Dann geht es zu unserem Hotel am Flughafen. Ihr Scout lädt dort zum Abschiedsdinner ein.

8. Tag: Rückflug von Teheran

Nach Mitternacht kommen Sie problemlos zu Fuß hinüber zum Terminal des Flughafens. Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul zurück zu Ihrem Ausgangsflughafen. Ankunft morgens.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von z.B. München nach Schiras und zurück von Teheran; bei dieser und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Eintritte (ca. 90 €)
  • Ein Picknick
  • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung

Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für Sie beantragen (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnehmen Sie bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald Sie einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt haben. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung

Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

- Tagesrucksack

- 1 Paar feste, gut eingelaufene Schuhe

- Insektenschutzmittel

- Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

- Regenschutz

Einreisebestimmungen

Für die Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Marco Polo ist möglich für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.
Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten.
Die Besorgung des Visums übernehmen wir gerne für Sie. Die für diesen Service anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung.
Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.
Direkt nach der Buchung
- komplett ausgefüllter Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
- 1 farbige, gut lesbare Passkopie
- 1 farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
- Kopie des Visums von einem ggfs. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000
- Bei selbstgebuchten Flügen bitte die Flugzeiten mitsenden.
Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@marco-polo-reisen.com) an Marco Polo geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.
Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggfs. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
Seit September 2018 wird das Visum für den Iran bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in Ihren Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Hinweis zum Visum - Mail vom Außenministerium
In einzelnen Fällen kann es sein, dass Sie vom iranischen Außenministerium eine E-Mail mit Ihrem Visum als Dokument im Anhang erhalten. Sie können diese E-Mail ignorieren und brauchen nichts zu unternehmen. Sie erhalten alle zur Einreise nötigen Unterlagen von uns.
Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern
Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt in Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und / oder das Auswärtige Amt beraten.
Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern
Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.
Zusätzliche Informationen für Gäste, die sich ihr Visum selbst besorgen
Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen.
Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.
Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, wenn man den Pass von der Botschaft zurück erhält. Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.
Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, können wir für Sie in der Regel eine Referenznummer für den Iran beantragen, die Sie für die Erteilung benötigen. Bitte beachten Sie, dass uns die Fragebögen sowie gut lesbare und farbige Passkopien und ein biometrisches Passbild bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.
Aktuelle, wichtige Information
Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.
Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Iran zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Seit 2013 hat sich die innenpolitische Lage deutlich beruhigt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Nuklearverhandlungen im Spätherbst 2015 ging ein Abbau der internationalen Spannungen rund um die Frage einer atomaren Bewaffnung und in der Folge eine schrittweise Lockerung der internationalen Wirtschaftssanktionen einher. Die erhoffte grundlegende Verbesserung der seit Jahren schwierigen Wirtschaftslage im Land blieb bisher jedoch aus. Vor diesem Hintergrund sind ein Wiederaufflammen von sozialen und politischen Protesten und neue gewaltsame Demonstrationen - insbesondere in der Hauptstadt Teheran - nicht gänzlich auszuschließen. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt vor allem für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. Von politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern.
In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren iranischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Polo Reisen
Stand: 09.01.2019

Sicherheitshinweis

Iran
Stand: 09.01.2019
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete Irans mit Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten. In diesen Gebieten besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko. Dies betrifft insbesondere das Gebiet im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam und Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst, sofern der Luftweg für die Anreise genutzt wird.
Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten. Gelegentlich werden die Grenzübergänge zur Türkei und zum Irak geschlossen.
Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen.
Innenpolitische Lage
Im Iran, insbesondere außerhalb der Hauptstadt Teheran, kann es zu politisch motivierten Kundgebungen und einem dadurch bedingten hohen Aufgebot an Sicherheitskräften kommen.
Reisende sollten während des Aufenthalts in Iran die aktuelle politische Lage in den Medien aufmerksam verfolgen und Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig meiden.
Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.
Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch die Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.
Besondere Vorsicht sollten Reisende an folgenden Daten walten lassen:
11. Februar – Revolutionstag
9. September 2019 - Ashura Fest
04. November - Besetzung der US-Botschaft
29. November – Übergriffe auf die britische Botschaft
07. Dezember - sog. Studententag
Terrorismus
In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 haben iranische Behörden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Im Juni 2017 ist es dennoch in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt.
Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen.
In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.
In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholt Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt. Seit März 2011 gab es in der Region wieder verstärkt bewaffnete Zusammenstöße zwischen iranischen Sicherheitskräften und kurdischen Separatistenorganisationen wie PJAK und DPIK, mit Todesopfern auf beiden Seiten. Insbesondere die Grenzregionen zum Irak und die Region um die Stadt Sardasht waren betroffen. Trotz eines im September 2011 vereinbarten Waffenstillstandes kam es im Jahr 2015 und verstärkt im Sommer 2016 zu gewaltsamen Konflikten. In bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen iranischen Sicherheitskräften und Angehörigen der DPIK im September 2016 nahe der Stadt Sardasht wurden zehn Personen und drei Revolutionsgardisten getötet. Seit Juni 2016 kam es in der Region zu mehreren derartigen Vorfällen. Bereits 2015 hatte es nahe der Stadt Khoy, im iranisch-türkischen Grenzgebiet (Provinz West-Aserbaidschan), Zusammenstöße mit mehreren Todesopfern gegeben.
Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.
Kriminalität
In Teheran kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter „Kontrolle“ die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen.
Wenn möglich sollten Pässe und Wertsachen im Hotelsafe deponiert und nur eine Kopie des Passes mitgeführt werden. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) nimmt - ebenso wie die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser - zu. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da Diebe k.o.-Tropfen benutzen, um Touristen zu betäuben und auszurauben.
Individualreisende sollten grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen. Es gab in der Vergangenheit einzelne Fälle von sexueller Belästigung, daher sollten besonders allein reisende Frauen darauf achten, sich nicht in menschenleeren Gegenden, wie z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen, aufzuhalten.
Naturkatastrophen
Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss in allen Teilen des Landes gerechnet werden. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum Potsdam.
Militärische Sperrgebiete
Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke Semnan – Mo'Alleman - Jandaq durch die Wüste Dasht-e Kavir. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Iran

Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe: www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen,Typhus und Tollwut empfohlen.
Malaria
Malaria kann im Iran landesweit, unterhalb einer Höhe von 1.500 Metern, vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig.
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax (Malaria tertiana) vorherrschend.
Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung.
Empfohlen wird
- das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
- das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und
- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
- der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (siehe: www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder zu desinfizieren. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Tollwut
Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig.
Leishmaniose
Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!
Geographisch bedingte Erkrankungen
Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn die graduelle Anpassung an die Höhe missachtet wurde.
Die Höhenkrankheit ist eine potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben.
Weitere Gesundheitsgefahren
Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.
Medizinische Versorgung
Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Rapatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (siehe: www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein.
Die Deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Unverändert gültig seit: 09.01.2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Iran – Persien in allen Facetten

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

29.09.2019Sonntag, 29. September 2019 - Sonntag, 6. Oktober 2019
8 Tage / 7 Nächte

1649 EUR

 

nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 8 Tage

29.09.2019Sonntag, 29. September 2019 - Sonntag, 6. Oktober 2019
8 Tage / 7 Nächte

1989 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 8 Tage

13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Sonntag, 20. Oktober 2019
8 Tage / 7 Nächte

1649 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 8 Tage

13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Sonntag, 20. Oktober 2019
8 Tage / 7 Nächte

1989 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 8 Tage

13.10.2019Sonntag, 13. Oktober 2019 - Sonntag, 20. Oktober 2019
8 Tage / 7 Nächte

1649 EUR

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

21.03.2020Samstag, 21. März 2020 - Donnerstag, 2. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

21.03.2020Samstag, 21. März 2020 - Donnerstag, 2. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

28.03.2020Samstag, 28. März 2020 - Donnerstag, 9. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

28.03.2020Samstag, 28. März 2020 - Donnerstag, 9. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

04.04.2020Samstag, 4. April 2020 - Donnerstag, 16. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

04.04.2020Samstag, 4. April 2020 - Donnerstag, 16. April 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

26.09.2020Samstag, 26. September 2020 - Donnerstag, 8. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

26.09.2020Samstag, 26. September 2020 - Donnerstag, 8. Oktober 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 13 Tage

25.10.2020Sonntag, 25. Oktober 2020 - Freitag, 6. November 2020
13 Tage / 12 Nächte

 

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