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Rundreise zu den Höhepunkten Patagoniens

Reisenummer 67972

Argentinien – Chile – Naturwunder in Patagonien

  • Rundreise zu den Höhepunkten Patagoniens
  • Mit Nationalpark Torres del Paine und Perito-Moreno-Gletscher
  • Von Buenos Aires ans Ende der Welt nach Feuerland
  • Möglichkeit zur Kajaktour auf der Magellanstraße
  • Sehnsuchtsorte am Südzipfel der Neuen Welt: die Gletscher am Lago Argentino, die windzerfurchten Felsmassive Torres del Paine, die Magellanstraße und die Panamericana nach Feuerland. Eine Reise ins Herz Patagoniens mit einzigartigen Naturspektakeln und unvergesslichen Erlebnissen wie kalbenden Gletschern oder Grillen mit chilenischen Schäfern. Temperamentvoller Auftakt und Ausklang der Rundreise: die Metropolen Buenos Aires und Santiago de Chile.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Argentinien

    Abends Flug mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Sao Paulo (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag: Buenos Aires

    Frühmorgens Ankunft in Sao Paulo. Umsteigen und weiter nach Argentinien. Am späten Vormittag landen Sie in Buenos Aires, wo Ihr Marco Polo Scout Sie erwartet. Dort entdecken wir zunächst die repräsentativen Seiten der Stadt am Rio de la Plata: die Plaza de Mayo zum Beispiel mit der Casa Rosada, dem Präsidentenpalast ganz in Pink. Melancholische Tangoklänge dann im Viertel San Telmo, wo der erotischste aller Tänze zu Hause ist, und morbider Charme am alten Hafen von La Boca. Abends beim Begrüßungsessen liegt – natürlich – ein saftiges Steak auf dem Teller. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

    3. Tag: Buenos Aires

    Im vornehmen Recoleta-Viertel mit Prunkpalästen und Flagship-Stores der Modedesigner beginnt der Vormittag. Pilgerziel auf dem Recoleta-Friedhof: das Mausoleum von Evita Perón – Politikergattin, Mythos und Musicalheldin. Im Park Bosques de Palermo können wir den Einheimischen beim Picknicken, Flirten und Sporteln zuschauen. Dann laufen wir im Puerto Madero ein, wo historische Backsteindocks heute Kulisse fürs schöne Leben sind. Suchen Sie sich einen Platz in der Sonne fürs Mittagessen, bevor Sie in den freien Nachmittag starten. Ein Tipp für den Abend: eine Tangoshow (ca. 70 EUR). Argentinien für die Seele. Ihr Scout kennt natürlich auch die besten Bars.

    4. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

    Der Vormittag gehört Ihnen: Ein Stück Buenos Aires zum Mitnehmen finden Sie bestimmt in der eleganten Einkaufspassage Galerías del Pacífico. Kultadresse für den Café solo nach dem Einkaufsrausch: das Künstlercafé Tortoni. Oder Sie probieren das argentinische Nationalgetränk Mate-Tee – erfrischend und gesund. Am Nachmittag Flug mit Aerolíneas Argentinas nach Ushuaia. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.

    5. Tag: Feuerland-Nationalpark

    Unterwegs auf einer der Traumstraßen der Welt – der Panamericana. Endstation Sehnsucht: der Feuerland-Nationalpark. Hier lernen wir auf einer kurzen Wanderung einen Regenwald der besonderen Art kennen. Zurück nach Ushuaia. Ob heute ein Antarktis-Kreuzfahrtschiff im Hafen ankert? Das Maritime Museum mit Erinnerungen an die ersten Expeditionen zum eisigen Kontinent ist ein Tipp für den freien Nachmittag. Ein kulinarisches Muss: die Seespinne Centolla, begleitet von einem guten Feuerlandbier.

    6. Tag: Ushuaia – El Calafate

    Wie wär's mit Ausschlafen? Oder lieber eine Katamarantour auf dem Beagle-Kanal (ca. 60 EUR)? Fernglas nicht vergessen: Auf den Felsen dösen Seelöwen beim Sonnenbad, darüber ziehen Möwen und Kaiserkormorane, vielleicht sogar Albatrosse ihre Kreise über dem Wasser, und Riesensturmvögel gleiten elegant über die Wellen. Am Abend Flug mit Aerolíneas Argentinas nach Calafate. Zwei Übernachtungen.

    7. Tag: Perito-Moreno-Gletscher

    Auf gut ausgebauten Straßen direkt in die Gletscherwelt am Lago Argentino, eine Steppe der Stille. Schon aus der Ferne glitzert gletscherblau ein eisiger Riese: der Moreno-Gletscher, so groß wie Buenos Aires. Zwei Meter pro Tag schiebt sich der Koloss in den See und spaltet lautstark vor Ihren Augen Eisberge ab. Fotoblicke aus allen Perspektiven auf ein Gletschererlebnis der besonderen Art.

    8. Tag: El Calafate - Paine-Nationalpark

    Quer durch Patagonien und über die Grenze nach Chile. Dramatisch: der Himmel über der Steppe und die endlose Weite darunter. Abends im Nationalpark Torres del Paine kennt Ihr Scout den schönsten Platz für den Sonnenuntergang. Eine Übernachtung im Nationalpark.

    9. Tag: Paine-Nationalpark – Puerto Natales

    Chiles wilder Süden: eine windige Welt aus Fels und Eis, gemeißelt von Urgewalten. Zerfurchte Felstürme, Gletscher und smaragdgrüne Seen. Guanakos, wilde Vettern der Lamas, streifen über die Ebenen. Und manchmal zieht ein Kondor seine Bahnen über der magischen Szenerie. Auf einer Wanderung (Gehzeit ca. 2 Std.) trotzen wir Wind und Wetter und erleben das Wunderland am Ende der Welt hautnah. Nachmittags weiter nach Puerto Natales.

    10. Tag: Puerto Natales – Punta Arenas

    Die Weite Patagoniens und Schafe, Schafe, Schafe. Für ein paar Stunden teilen wir den Alltag der Ovejeros, der chilenischen "Sheepboys". Kulinarischer Höhepunkt des Tages: Lammbraten vom Grill in XXL. Que aproveche – guten Appetit! Punta Arenas, vor Eröffnung des Panamakanals boomende Hafenstadt an der Magellanstraße, träumt heute von seiner großen Vergangenheit.

    11. Tag: Punta Arenas – Santiago

    Lust auf eine einmalige Tour am Vormittag? Dann paddeln Sie doch mit dem Kajak auf der Magellanstraße (139 €)! Die Mythen von Weltumseglern und Entdeckern fahren mit. Die Tour organisiert Ihr Scout für Sie. Mittags Flug mit LATAM Airlines über Eisfelder, Seen, Fjorde und menschenleere Inseln nach Santiago de Chile. Beim Landeanflug grüßen die Andengipfel. Zwei Übernachtungen in Santiago.

    12. Tag: Santiago de Chile

    Am Vormittag begrüßt Sie Ihr neuer Marco Polo Scout und nimmt Sie zur Orientierung gleich mit auf Citytour. Langeweile war gestern: Die chilenische Hauptstadt erfindet sich seit ein paar Jahren neu. Zu Fuß erkunden wir die Altstadt rund um die Plaza de Armas. Ein Tipp fürs Mittagessen: fangfrischer Fisch in der Markthalle. Dann sind Sie fit, um Santiago am Nachmittag individuell zu entdecken. Wer mag, verschafft sich vom Wolkenkratzer Sky Costanera einen Überblick über das Stadtpanorama vor der Andenkulisse (ca. 20 €). Und zum Sundowner vielleicht auf eine der schicken Dachterrassen?

    13. Tag: Rückflug von Santiago

    Vor der Rückreise bleibt Zeit zum Shoppen oder für Rundumblicke von Lateinamerikas höchstem Turm. Vorm langen Flug lieber noch ein bisschen Pazifikluft schnuppern? Dann begleiten Sie Ihren Scout in Chiles berühmteste Hafenstadt: Valparaíso (79 €). Schon der Name ist Musik. Der Hafen eine Bühne der Geschäftigkeit, die Stadt dahinter eine Opernkulisse mit 45 Hügeln, an denen bunte Häuser kleben. Abends Flug mit LATAM Airlines nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

    14. Tag: Ankunft in Europa

    Nachmittags Umsteigen in Madrid und Weiterflug. Am frühen Abend Ankunft in Frankfurt. Alternativ ab Madrid mit Iberia direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Basel, Genf, Zürich oder Wien. Ankunft jeweils abends.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück von Santiago de Chile; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 80 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 13 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zur Ihrer Person“ bis spätestens acht Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Es ist für die Buchung der Flugtickets und die Vorbereitung der Grenzüberschreitungen erforderlich.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:
    - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen
    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Argentinien

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Argentiniens, u. a. für die Iguaçu-Wasserfälle ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung zu empfehlen, d.h. 10 Tage vor Einreise.
    Aus Argentinien kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
    Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit behördlich vorgeschrieben.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR)), Pneumokokken und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut und Typhus empfohlen.
    Zika-Virus-Infektion
    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Argentinien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
    Dengue
    Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen.

    Malaria
    Es gibt ein minimales Risiko im Norden der Provinz Salta sowie Einzelfälle im Depto. Iguaçu in Misiones. Die anderen Regionen inkl. der Iguaçu-Wasserfälle gelten als malariafrei.
    Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Standby-Medikation sinnvoll sein. Dies sollte unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - Tragen von körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
    - Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
    - Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz
    Durchfallerkrankungen
    Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden.
    Hantavirus
    Diese insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
    In Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.
    HIV/AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist in großen Städten und insbesondere Buenos Aires in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Argentinien durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner/ Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe
    z.B. www.dtg.org“ www.dtg.org
    Unverändert gültig seit: 15. April 2019

    Chile

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird auch bei Reisen auf die Osterinsel nicht mehr verlangt.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (www.rki.de).
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden zudem Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B empfohlen; nur bei besonderer Exposition ggf. auch Tollwut und Typhus.
    Malaria
    Chile ist malariafrei
    Dengue-Fieber
    Dengue wird derzeit nur auf der Osterinsel durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, (s. u.).
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    HIV / AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Der Verzehr roher Fleisch-, Geflügel-, Fisch- bzw. Eier-Speisen sollte vermieden werden.
    Hantavirus
    Diese insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.
    Vor einer Reise nach Chile wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; siehe z.B. www.dtg.org.
    Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Argentinien – Chile – Naturwunder in Patagonien

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.10.2019Samstag, 26. Oktober 2019 - Freitag, 8. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3499 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.10.2019Samstag, 26. Oktober 2019 - Freitag, 8. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4128 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.10.2019Samstag, 26. Oktober 2019 - Freitag, 8. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3499 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    16.11.2019Samstag, 16. November 2019 - Freitag, 29. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3499 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    16.11.2019Samstag, 16. November 2019 - Freitag, 29. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4128 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    16.11.2019Samstag, 16. November 2019 - Freitag, 29. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3499 EUR

     

    Travity Reisecenter
    Wickeder Hellweg 93
    44319 Dortmund
    Telefon 0231 17 69 88-5

    Büroöffnungszeiten
    Mo 1000-1300 1500-1800
    Di 1000-1300 1500-1800
    Mi 1000-1300 geschlossen
    Do 1000-1300 1500-1800
    Fr 1000-1300 1500-1800
    Sa 1000-1300 geschlossen
    Termine ausserhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung!

     

    Ja, ich buche im Reisebüro!