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Auf dem Feuer brutzeln schon die Kudu-Steaks, während wir noch die letzten Zelte aufbauen. Zum Abendessen gibt's nicht nur leckeres Fleisch, sondern auch Impressionen unseres Afrikatrips: Wir denken daran, wie aufregend das allererste Game Spotting im Etoscha-Nationalpark war, wie es nachts im Okavangodelta im Unterholz hinterm Zelt eindeutig elefantenmäßig knackte, wie wir an den Viktoriafällen eine freiwillige Dusche nahmen und beim Bush Walk Löwenspuren ausmachten, die laut Scout Jimmy keine Stunde alt waren.

Reisenummer 67998

Namibia – Botswana – Zimbabwe – Wildlife & Waterfalls

  • Ein afrikanischer Traum: in 18 Tagen im Safari-Lkw vom Atlantik zu den Viktoriafällen
  • Namibias Highlights inklusive Etoscha-Nationalpark
  • Riesige Elefantenherden im Chobe-Nationalpark
  • Mitten im Okavangodelta: im Einbaum zum Camp
  • Viele spannende Freizeitmöglichkeiten an den Viktoriafällen
  • Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Afrika

Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.) oder mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

2. Tag: Windhuk Africa for Beginners

Ethiopian-Airlines-Gäste steigen vormittags in Addis Abeba um und fliegen in sechs Stunden nach Windhuk. Ankunft am Mittag. South-African-Airways-Gäste erreichen die namibische Hauptstadt nach Umstieg in Johannesburg am Vormittag. Marco Polo Scout Jimmy samt Overlander-Lkw und Fahrer Phil erwartet uns und bringt uns gleich in die City. Dann ist erst mal ein Bummel durch Windhuk angesagt: Independence Avenue, Alte Feste und Christuskirche (beides Außenbesichtigung). Eine wilde Mischung aus Afrika und deutschen Relikten aus der Kolonialzeit. Abends Grilldinner in Joe's Beerhouse.

3. Tag: Windhuk - Etoscha-Nationalpark Die Wildnis ruft

Während Phil beim Zwischenstopp in Otjiwarongo den Truck auftankt, decken wir uns im Supermarkt mit südafrikanischem Wein und Gummibärchen ein. Dann weiter, bis wir den Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark passieren und unser Camp inmitten des Parks erreichen. Der Edelcampingplatz bietet uns den schönsten Pool der Gegend und für die Tiere eine beleuchtete Wasserstelle! Schnell die Zelte aufbauen, dann hinaus in die Wildnis: Zebraherden beäugen unseren Overlander, da drüben spazieren eine Elefantenkuh und ihr Junges vorbei, und die Strauße haben's ganz eilig ...

4. Tag: Etoscha-Nationalpark Spurensuche

Morgens und nachmittags auf Safari im Overlander - wer sieht das erste Nashorn? Mit geübtem Blick entdecken Jimmy und Phil eine Löwenfamilie, die perfekt getarnt im Savannengras döst. An den Wasserstellen trinken Gnus, Zebras und Nashörner – und wir können uns während der Mittagspause am Pool des Camps von der Hitze erholen.

5. Tag: Etoscha-Nationalpark - Kamanjab Bei den Himba

Überlandtag. Am Nachmittag eine Begegnung der besonderen Art mit den Himba - von Kopf bis Fuß rot gefärbt und mit eigenwilliger, faszinierender Haarpracht. Abends schlagen wir in Kamanjab unsere Zelte auf.

6. Tag: Kamanjab - Swakopmund Durch die Wüste zum Atlantik

Die Piste bleibt holprig, die Landschaft wird karger. Nach mehreren Stunden erreichen wir den Atlantik und folgen der Küste bis Cape Cross. Hier leben rund 80000 Seelöwen. Beim Fotoshooting halten wir besser die Luft an, so penetrant duften sie. Auf unserer Weiterfahrt passieren wir einsame Strände, an denen auch mal ein Wrack liegt - nicht umsonst heißt die Region Skelettküste ... Nachmittags Ankunft in Swakopmund. Moment mal - ist das wirklich Afrika? In der Bäckerei werden belegte Brötchen verkauft, in den Cafés sitzen Einheimische bei Schwarzwälder Kirschtorte.

7. Tag: Swakopmund Freizeit oder Delfinbeobachtung

Shoppen und bummeln - Swakopmund hat richtig nette Boutiquen und Läden. Die Sportbegeisterten unter uns brechen in die Dünen der Namib auf, die als ultimativer Spot für Sandboarder gelten. Oder wieder Lust auf Tiere? Beim Vormittagsausflug ins nahe Walvis Bay (75 €) bringt uns ein Boot hinaus aufs Wasser. Mit ein bisschen Glück sehen wir Delfine, Robben und sogar Buckelwale. Abends treffen sich die meisten von uns in der Tiger Reef Beach Bar - mit einem kühlen Windhoek Lager in der Hand.

8. Tag: Swakopmund - Gobabis Impressionen der Kalahari

Auf dem Trans-Kalahari Highway bis in die Ausläufer der Kalahari. Wie man in der Wüste überlebt, weiß keiner besser als die Buschmänner. Jimmy erzählt uns, dass ihnen vergrabene Straußeneier als Wasserdepots dienen. Kurz vor der Grenze zu Botswana verbringen wir die heutige Nacht. Über dem Lagerfeuer funkelt der Sternenhimmel ...

9. Tag: Gobabis - Maun Am Tor zum Delta

Raus aus den Schlafsäcken - Botswana erwartet uns! Immer wieder muss Phil bremsen, weil Elefanten die Straße queren. Am späten Nachmittag Ankunft in Maun - der ersten halbwegs echten Stadt seit Windhuk! Letzte Möglichkeit, vor dem Abenteuer Okavangodelta Proviant einzukaufen.

10. Tag: Maun - Okavangodelta Unterwegs im Mokoro

In Allradfahrzeugen bewältigen wir die erste Teilstrecke, dann steigen wir in Mokoros um und vertrauen auf die Erfahrung der Poler, die den Einbaum durchs Delta staken. Unsere Zelte stellen wir heute in absoluter Wildnis auf. Um uns herum nur Busch und Wasser. Mittags Zeit zum Relaxen im Camp, bevor wir uns zu Fuß ins Moremi Game Reserve aufmachen. Wir begeben uns auf die Pirsch nach Löwen, Büffeln und Zebras - zum Glück hat uns unser Guide vorher genaue Anweisungen gegeben, wie wir bei einer "Gegenüberstellung" mit wilden Tieren reagieren sollen - so kommen wir mit heiler Haut aus jeder Situation heraus! Am abendlichen Lagerfeuer im Camp herrscht ausgelassene Stimmung: Die Poler fordern uns zum Tanzen und Singen auf ... Na, da machen wir doch sofort mit!

11. Tag: Okavangodelta - Maun Im Delta

Unvergesslich: Aufwachen mitten in der Wildnis! Wir steigen in unsere Mokoros, lehnen uns zurück und beobachten die Hippos, die sich im Wasser tummeln. Zurück in unseren Allradfahrzeugen, zücken wir die Ferngläser und halten Ausschau nach Löwen, Elefanten & Co. Auf einem Katzenkrallenbaum eine Ansammlung von Geiern - die hocken da nicht zum Spaß. "Sie lauern darauf, dass er da drüben etwas von seiner Beute übrig lässt", erklärt Jimmy und deutet auf einen Leoparden. Am Nachmittag Fahrt zurück Richtung Maun.

12. Tag: Maun - Gweta Ins Land der Salzpfannen

Weiter nach Gweta, das wir nachmittags erreichen. Unser Camp hat einen Pool und eine gemütliche Bar - hier lässt sich's inmitten der staubtrockenen Salzpfannenlandschaft aushalten. Abends einfach zurücklehnen: Die Köchinnen des Camps zaubern ein leckeres African Dinner für uns!

13. Tag: Gweta - Chobe-Nationalpark Hippo & Co. am Chobe River

Nach dem Frühstück steuert Phil den Overlander Richtung Chobe-Nationalpark, den wir einmal durchqueren - links und rechts des Weges lassen sich die ersten Giraffen und Elefanten blicken. Nachmittags erreichen wir Kasane am Chobe River - hier schlagen wir unsere Zelte für die nächsten beiden Nächte auf. Am Abend ein Highlight der Tour: Auf dem Chobe Zum Sunset cruisen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Herde Elefanten, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der untergehenden Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser.

14. Tag: Chobe-Nationalpark Auf Game Drive

Am Morgen wird's aktiv, denn Jimmy nimmt uns mit auf einen Game Drive. Im Allradfahrzeug holpern wir in den Chobe-Nationalpark. Am Mittag sind wir zurück im Camp und können für den Rest des Tages relaxen. Wie wär's mit einem Sprung in den Pool mit Blick auf den Chobe?

15. Tag: Chobe-Nationalpark - Victoria Falls Naturwunder Viktoriafälle

Aufbruch ins fast nur einen Steinwurf entfernte Victoria Falls in Simbabwe. Schon von Weitem sehen wir die Gischt der Viktoriafälle. Ein lautes Spektakel, nass obendrein und wir mitten drin. Vielleicht stürzt sich gerade ein Bungee-Jumper von der Victoria Falls Bridge? Abends beziehen wir unser Camp ganz in der Nähe. Ein letztes Mal Zelte aufbauen und dann die schönste Gute-Nacht-Musik: das gleichmäßige Rauschen der Fälle.

16. Tag: Victoria Falls

Einen ganzen Tag Freizeit. Die meisten von uns nutzen die Gelegenheit für einen weiteren Besuch der Fälle oder eine der zahlreichen Aktivitäten. Für den Abend organisieren wir gemeinsam das Abschiedsessen - klar, dass dabei ein Mosi Lager Beer nicht fehlen darf.

17. Tag: Rückflug von Victoria Falls

Transfer zum Flughafen, Händeschütteln und dicke Drücker für unseren Scout Jimmy und Phil. Mittags mit Ethiopian Airlines von Victoria Falls nach Addis Abeba (mit Zwischenstopp in Gaborone, Flugdauer ca. 7,5 Std.) oder gut eineinhalbstündiger Flug mit South African Airways nach Johannesburg. Abends mit Ethiopian Airlines nonstop (Flugdauer ca. 7 Std.) weiter nach Frankfurt bzw. mit South African Airways nonstop nach Frankfurt oder München (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

18. Tag: Ankunft in Europa

Morgens landen wir wieder in Europa.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Windhuk und zurück von Victoria Falls sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 130 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Sitzplatzreservierung auf Langstreckenflügen (nur bei Flug mit South African Airways)
  • Transfers, Ausflüge, Safarifahrten und Fahrten mit für schwierige Pisten geeigneten Trekking-Lkws, Bussen und Allradfahrzeugen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels; 11 Übernachtungen in Zeltcamps mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, eine Übernachtung in einem Buschcamp ohne sanitäre Einrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Mokoro-Touren im Okavangodelta
  • Game Cruise und Game Drive im Chobe-Nationalpark
  • Eintritt zu den Viktoriafällen (ca. 27 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung

Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Rundflug Okavangodelta ab ca. 100 €); Besuchersteuer Botswana (ca. 30 €).

Ein offenes Wort: Diese Reise hat größtenteils Safaricharakter. Du reist in einem Overlander-Bus (Trekking-Lkw) und übernachtest meist in Igluzelten, die selbst aufgebaut werden müssen. Spaß ersetzt Komfort! Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. Vieles wird gemeinsam gemacht, und bei einer solchen Reise ist es selbstverständlich, mit anzupacken, um gemeinsam mit dem Safarikoch für das Essen oder sauberes Geschirr zu sorgen.

Ein offenes Wort

Diese Reise hat größtenteils Safaricharakter. Du reist in einem Overlander-Bus (Trekking-Lkw) und übernachtest meist in Igluzelten, die selbst aufgebaut werden müssen. Spaß ersetzt Komfort! Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. Vieles wird gemeinsam gemacht, und bei einer solchen Reise ist es selbstverständlich, mit anzupacken, um gemeinsam mit dem Safarikoch für das Essen oder sauberes Geschirr zu sorgen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und Visum für Zimbabwe erforderlich, das am Einreiseort ausgestellt wird (ca. 27 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstungstipps

Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

- Warmer Schlafsack und ggf. ein Kissen und ein Spannbetttuch

- Tagesrucksack

- Kleine Tasche für die Übernachtung im Okavangodelta

- 1 Paar gut eingelaufene feste Schuhe (Wander-/Trekkingschuhe)

- Badesachen

- Insektenschutzmittel

- Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

- Taschen- oder Stirnlampe

- Fernglas für Wildbeobachtungen

- Reisetasche (kein Hartschalenkoffer)

- Mütze und Handschuhe während der südlichen Wintermonate

- Sicherheitsnadel (für den Notfall - falls der Zeltreißverschluss klemmt)

- Ggf. Vorhängeschloss für die Schließfächer im Truck

Es wird in Igluzelten übernachtet; hier schläfst du auf Matratzen, die gestellt werden - ohne Bettzeug. Du benötigst daher unbedingt einen eigenen Schlafsack, ggf. ein kleines Kissen sowie Handtücher. Der Schlafsack sollte auch bei Temperaturen bis zu 0° C (u. U. sogar geringe Minusgrade möglich!) ausreichend warm halten (bei Reisen in den Wintermonaten der Südhalbkugel).Besonders praktisch sind die gängigen 1-kg-Schlafsäcke, die sehr klein und leicht sind.

Gepäck

Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche zu empfehlen. Unser Trekkingbus hat für jeden Gast ein starres Gepäckfach mit Maßen von ca. 42 cm x 32 cm x 80 cm - Größe und Art der Gepäckfächer variieren jedoch von Truck zu Truck ein wenig. Die Größe deines Gepäckstücks sollte jedoch auf keinen Fall diese angegebenen Maße übersteigen. Hartschalenkoffer passen nicht hinein. Da die Gepäckfächer in manchen Trucks abschließbar sind, bietet sich die Mitnahme eines kleinen Schlosses an.

Für die Übernachtung im Okavangodelta bitte eine kleine Tasche mitnehmen, da nicht das komplette Gepäck in das Buschcamp mitgenommen werden kann.

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigst du einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens vier freie Seiten verfügt.
Namibia ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei.
Botswana erhebt eine vor Ort zu zahlende Einreisesteuer in Höhe von 30 US-Dollar von allen Einreisenden mit Wohnsitz außerhalb der SADC-Länder (Southern African Development Corporation). Diese gilt für einen Aufenthalt von bis zu dreißig Tagen. Eine mehrfache Einreise ist möglich, ohne dass die Steuer von Neuem erhoben wird.
Das Visum für Zimbabwe wird vor Ort erteilt. Die Kosten von ca. 30 US-Dollar sind vor Ort bei Visaausstellung zu zahlen.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir grundsätzlich die Mitnahme einer Kopie der ersten beiden Seiten deines Reisepasses. Bitte verwahre diese Kopie getrennt von deinem Reisepass.
Achtung - bei Einreise in Namibia:
Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem „Vistors Entry Permit“ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.
Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige
eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Namibia
Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.
Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet, siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts. Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int .
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Malaria
Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Gifttiere
Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Zeckenübertragbare Erkrankungen
Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.
Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.
Anthrax
Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.
Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere
Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org/.
(unverändert gültig seit: 13. März 2019)

Botswana

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut (s. u.) empfohlen.
Malaria
Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt,Moremi-Wildreservat), in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer.
Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye.
Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2016) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochriskogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z.B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden.
Anthrax
Immer wieder kommt es in Botswanan zu lokalen und zeitlich begrenzten Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Kontakt mit erkrankten Tieren kann auch für Menschen gefährlich sein. Insbesondere Flusspferde und Büffel können betroffen sein.
Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von toten Tieren fern zu halten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall nur sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen. Ein ausreichender und auch in Botsuana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung sind dringend empfohlen. Das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue bietet einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org
(unverändert gültig seit: 12. März 2019)

Simbabwe

Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise
Im September 2018 ist es erneut zu Cholerafällen auch in der Hauptstadt Harare gekommen. Zur besseren Bekämpfung hat die Regierung einen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe auch Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.
Für touristische Reisen nach Simbabwe ist eine Impfung nicht erforderlich, solange die üblichen Hygienehinweise (s.u.) eingehalten werden.
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist für alle Personen älter als ein Jahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, siehe auch www.who.int. Die internationale Impfbescheinigung über die Gelbfieberimpfung hat inzwischen eine lebenslange Gültigkeit.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria
Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Bedingt durch starke Regenfälle ist immer wieder auch der Süden Zimbabwes stärker als üblich von der Malaria belastet.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen.
Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen von körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel in den frühen Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Über 10% der Bevölkerung ist HIV-positiv, damit ist das Land eines der am schlimmsten betroffenen Länder weltweit. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Mit Beginn der Regenzeit (November bis März) gibt es regelmäßig Durchfallepidemien im Lande, auch durch Typhus und Cholera verursacht. Meist sind ländliche Gebiete Simbabwes betroffen (insbesondere Chinhoyi, Nyamapanda, Kariba). Auch in der Hauptstadt Harare kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Die Ursache dieser Epidemien ist der Mangel an sauberem Trinkwasser, z.B. können nur 50% der Einwohner Harares mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren in offenen Safarifahrzeugen) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich - nicht zuletzt mit Einführung des US-Dollar - wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.
Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine ordentliche medizinische Behandlung am Ort wird empfohlen, vor Antritt der Reise eine hier gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug mit einschließt. Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (03018) 17-2000
Fax: (03018) 17-51000

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Namibia – Botswana – Zimbabwe – Wildlife & Waterfalls

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

07.04.2020Dienstag, 7. April 2020 - Freitag, 24. April 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

07.04.2020Dienstag, 7. April 2020 - Freitag, 24. April 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

05.05.2020Dienstag, 5. Mai 2020 - Freitag, 22. Mai 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

05.05.2020Dienstag, 5. Mai 2020 - Freitag, 22. Mai 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

04.08.2020Dienstag, 4. August 2020 - Freitag, 21. August 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

04.08.2020Dienstag, 4. August 2020 - Freitag, 21. August 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

18.08.2020Dienstag, 18. August 2020 - Freitag, 4. September 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

18.08.2020Dienstag, 18. August 2020 - Freitag, 4. September 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

01.09.2020Dienstag, 1. September 2020 - Freitag, 18. September 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

01.09.2020Dienstag, 1. September 2020 - Freitag, 18. September 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

15.09.2020Dienstag, 15. September 2020 - Freitag, 2. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

15.09.2020Dienstag, 15. September 2020 - Freitag, 2. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

22.09.2020Dienstag, 22. September 2020 - Freitag, 9. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

22.09.2020Dienstag, 22. September 2020 - Freitag, 9. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

06.10.2020Dienstag, 6. Oktober 2020 - Freitag, 23. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

06.10.2020Dienstag, 6. Oktober 2020 - Freitag, 23. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

13.10.2020Dienstag, 13. Oktober 2020 - Freitag, 30. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

13.10.2020Dienstag, 13. Oktober 2020 - Freitag, 30. Oktober 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Freitag, 27. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Freitag, 27. November 2020
18 Tage / 17 Nächte

 

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Fr 1000-1300 1500-1800
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