travity reisecenter - Logo

 

Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl

Reisenummer 68065

Südafrika – umfassend

  • Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
  • Eine dreiwöchige Reise durch ganz Südafrika
  • Abstecher nach Swasiland, zum Hluhluwe-Wildreservat und in die Drakensberge
  • Vier Übernachtungen in Kapstadt
  • Verlängerungsmöglichkeit an den Viktoriafällen
  • Geschichtsbuch und Buch der Natur. Südafrikas spannendste Seiten wollen wir auf dieser Studienreise aufschlagen. Sie lernen all die Landschaften und Orte kennen, über die man spricht, wenn das Thema auf das südlichste und zugleich fortschrittlichste Land Afrikas kommt: den Krügerpark mit seinen Tieren, den Schmelztiegel Johannesburg mit seinen Slums und Wolkenkratzern, das kosmopolitische Kapstadt, die Drakensberge und die Gartenroute. All dies zu einem günstigen Preis. Die Gruppe ist etwas größer als sonst üblich, für Sie gebucht sind attraktive Mittelklassehotels, doch Ihre Studiosus-Reiseleitung bleibt selbstverständlich erstklassig!

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Abflug nach Südafrika!

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Abflug mit South African Airways von Frankfurt oder München in Richtung Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

    2. Tag: Willkommen in Johannesburg!

    Südafrika in Sicht! Im Licht des anbrechenden Tages landen Sie auf dem Flughafen von Johannesburg. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie auf dem Flughafen, dann geht es gleich in die nahe Hauptstadt Pretoria. Südafrikas Geschichte wird lebendig, der Bogen spannt sich von den Anfängen der Nation bis zur Gegenwart: Das Voortrekker-Monument erzählt von der Geburt des Burenstaates, die monumentalen Union Buildings sind heute Sitz des Präsidenten Ramaphosa. Übergroß wie der Schatten Mandelas, dessen 9 m hohes Denkmal davor seinen Platz hat. Am Nachmittag geht es in Richtung Johannesburg, wo wir im Vorort Morningside unser Quartier beziehen und uns bis zum Abendessen noch ein wenig erholen können. 120 km. Zwei Übernachtungen in Johannesburg.

    3. Tag: Die Metropole Johannesburg

    Rooibostee und Burenwurst, frische Früchte und gebackene Bohnen stärken Sie beim südafrikanischen Frühstück für diesen erlebnisreichen Tag: Bei unserer Rundfahrt verschaffen wir uns einen Überblick über die facettenreiche Wirtschaftsmetropole. Das Apartheidmuseum und unsere Fahrt durch Soweto konfrontieren uns mit den Rassenkonflikten im 20. Jahrhundert und den nach wie vor bestehenden sozialen Unterschieden. Vorbei an Squattercamps, einfachen Hüttenvierteln, aber auch vorbei an Villen und den Häusern von Nelson und Winnie Mandela sowie des Erzbischofs Desmond Tutu fahren wir zu einem Selbsthilfeprojekt. Im Gespräch mit den Menschen hören wir dort viel über das Leben in einer schwarzen Township. 120 km.

    4. Tag: Durch das Herz Südafrikas

    führt uns der Weg nach Osten - vorbei an Maisfeldern, weitläufigen Rinderfarmen, Kohlebergwerken. Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest ist vieles noch so wie früher, die Wellblechhäuser, die Straßen, die Kneipe im Royal Hotel. Nur die Souvenirläden sind zeitgemäß! Unser Hotel für die nächsten Tage liegt inmitten weitläufiger Wälder. 470 km. Drei Übernachtungen bei White River.

    5. Tag: Panoramatour am Blyde River Canyon

    Ein Tag wie eine Wundertüte - voller Überraschungen: Wasserfälle und bizarre Steinsäulen, der Trauer- und der Freudenfluss ... Dann ein atemberaubender Ausblick tief hinunter in den Blyde River Canyon und am "Gottesfenster" ein weites Panorama - bei klarem Wetter fast bis nach Mosambik! 290 km.

    6. Tag: Im Krüger-Nationalpark

    Früh aus den Federn - wir sind dabei, wenn die Savanne erwacht! In der kühlen Morgenluft begeben wir uns auf Spurensuche, schließlich wollen wir die "Big Five" finden: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Auf unserer Safari mit offenen Geländefahrzeugen durch den legendären Krüger-Nationalpark sehen wir aber auch unzählige andere Tiere: Kudus, Zebras, Giraffen und freche Paviane präsentieren sich als Fotomodelle. Im Laufe des Nachmittags sind wir wieder zurück im Hotel. Abends singt ein Jugendchor aus einer benachbarten Ortschaft - nur für uns! Im Gespräch mit dem Chorleiter gewinnen wir eine Vorstellung von den sozialen Verhältnissen in diesem Teil des Landes. Ca. 200 km.

    7. Tag: Nach Swasiland

    Wir reisen weiter in das Königreich Swasiland. Fruchtbares, grünes Hügelland - eine Bilderbuchlandschaft mit freundlichen Menschen. Hinter dieser Fassade regiert jedoch ein verschwenderischer Operettenkönig, herrschen bittere Armut, eine hohe Aidsrate und keine Spur von Demokratie. Ihre Reiseleiterin öffnet Ihnen die Augen. Wir stoppen an einer Glasfabrik, bevor wir unser Hotel in einem weitläufigen Garten im wunderschönen Hochland beziehen. 250 km. Den Rest des Nachmittags verbringen Sie nach Lust und Laune. Wollen Sie am Pool relaxen oder Tennis spielen? Oder ein Mountainbike leihen und in die Pedale treten? Es bieten sich viele Möglichkeiten.

    8. Tag: Ins Hluhluwe-Wildreservat

    Wir passieren weitläufige Zuckerrohrfelder und verlassen Swasiland. Zurück in Südafrika erwartet uns eine aufregende Safari in offenen Geländefahrzeugen im Hluhluwe-Wildreservat (Dauer ca. 2,5 Std.) - mit außergewöhnlichen Fotomotiven, den "weißen" Nashörnern. Was sie von ihren "schwarzen" Zeitgenossen unterscheidet, erfahren Sie von Ihrer Reiseleiterin. Übernachtung in einer romantisch im Busch gelegenen Lodge. 350 km.

    9. Tag: Tänze, Trommeln, Traditionen

    Gesang, Tanz und Trommeln - lautstark und selbstbewusst präsentieren uns die Zulus die Kultur ihres Volkes! Wir erfahren, wie die uralten Traditionen auch noch im modernen Südafrika praktiziert werden - bis hin zur Polygamie, die bei den Zulus völlig legal ist. Unsere Reise führt weiter nach Durban. 270 km. Freizeit an der Goldenen Meile. Und abends? Mögen Sie japanisch? In unserem Hotel erwartet Sie neben anderen ein weithin bekanntes japanisches Restaurant. Oder nehmen Sie ein Taxi zum King Shaka Aquarium mit Restaurants jeder Couleur!

    10. Tag: Durban und die Drakensberge

    Multikulturelle Stadtrundfahrt durch die Hafenstadt Durban, in der sich europäische, indische und afrikanische Einflüsse vermischen. Hindu-Tempel und Moscheen, das Menschengewimmel auf dem Indischen Markt. Leger und farbenfroh geht es an der Goldenen Meile am Strand zu! Bei Howick stoppen wir an der Stelle, an der Nelson Mandela im Jahre 1962 während seines Kampfes gegen die Apartheid gefangen genommen wurde - das kleine Museum erinnert an den charismatischen Führer des "Neuen Südafrikas". Weiter geht es durch eine wunderschöne Landschaft zum "Dach Südafrikas" - ins herrlich gelegene Drakensberg Gardens Hotel, ein Ferienresort im Stil der alten Zeit. 200 km. Zwei Übernachtungen.

    11. Tag: Aufs Dach Südafrikas

    Verbringen Sie den Tag nach Herzenslust! Wellness, Wandern, Golf, Tennis, Reiten oder Fischen? Wie immer Sie sich entscheiden, die Drakensberge liefern eine beeindruckende Kulisse dazu. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit zu einem Ausflug zum Sanipass - ein Höhepunkt der Reise im doppelten Sinne des Wortes (75 €). In kleineren, dem Gelände angepassten Fahrzeugen schrauben wir uns in spektakulären Haarnadelkurven bis auf 2873 m Höhe empor. Vor unseren Augen entfaltet sich ein fantastisches Panorama zerklüfteter Berge. Wir überqueren die Grenze ins wildromantische Lesotho und werfen einen kurzen Blick in das "Königreich im Himmel". 170 km.

    12. Tag: Nach Tsitsikamma

    Szenenwechsel. Rückfahrt nach Durban. 270 km. Flug nach Port Elizabeth - im Luftsprung werden die Distanzen kurz. Zu den schönsten Küstenabschnitten des Landes zählt die Gartenroute. In den Wäldern von Tsitsikamma erwartet uns eine urige Unterkunft: hölzerne Bungalows mit Whirlpool in einer wunderbaren Gartenanlage. 170 km.

    13. Tag: Auf der Gartenroute

    Der Tsitsikamma-Nationalpark hält für uns immergrünen Regenwald, eine wildromantische Felsenküste und unwiderstehliche Angebote bereit. Ein Bad im Indischen Ozean, eine Bootsfahrt auf dem Storms River (gezeitenabhängig, ca. 5 €) oder eine kurze Wanderung zu einer Hängebrücke gefällig? Dann folgen wir der landschaftlich reizvollen Gartenroute zum Ferienort Knysna. 140 km.

    14. Tag: Robben, Haie und Delfine

    Heute können wir den Tag gemächlich angehen. An Wilderness und George vorbei fahren wir nach Mossel Bay: historische Stadt und Zentrum der Ölindustrie zugleich. 130 km. In einem kleinen Museum erinnert die Nachbildung einer Karavelle an die portugiesischen Seefahrer. Der Nachmittag gehört Ihnen. Robben, Wale oder Weiße Haie sehen? Ihre Reiseleiterin hilft beim Buchen der passenden Bootstour. Zwei Übernachtungen in Mossel Bay.

    15. Tag: Freizeit oder Ausflug nach Oudtshoorn

    Ein Tag am Strand des Indischen Ozeans? Eine Wanderung die Küste entlang? Oder kommen Sie mit auf unseren Ausflug nach Oudtshoorn (60 € inkl. Mittagessen): In Serpentinen geht es über die Outeniquaberge in die Kleine Karoo. Auf einer Straußenfarm können Sie den Führer alles fragen, was Sie schon immer über den Vogel wissen wollten: Steckt er tatsächlich bei Gefahr den Kopf in den Sand? Mittagessen "vom Strauß", dann führt unser Weg in die Unterwelt: Die Cango-Tropfsteinhöhle, geräumig und beleuchtet, ist die beeindruckendste in Südafrika. Über den Robinsonpass (860 m) fahren wir zurück an die Küste nach Mossel Bay. 260 km.

    16. Tag: Kapstadt ruft!

    In Albertinia interessieren wir uns für die Aloe ferox, die weniger prominente, aber genauso geschätzte Schwester der Aloe vera; in Swellendam für die hübschen Häuser im kapholländischen Stil. An der Küste von Hermanus erwarten uns hoffentlich schon die Wale. Sie kommen dem Land oft so nahe (Juni bis November), dass man gar nicht mehr weiß, wer hier eigentlich wen beobachtet - wir die Wale oder die Wale uns. Schließlich erscheint der majestätische Tafelberg vor unseren Augen. 440 km. Vier Übernachtungen in Kapstadt.

    17. Tag: Historisches Kapstadt

    Mit der Seilbahn schweben wir auf den Tafelberg (wetterabhängig) - welch ein grandioser Blick über Kapstadt und die Tafelbucht! Unsere Tour führt uns anschließend im Company's Garden zu den Anfängen der europäischen Besiedlung Südafrikas und in das historische Zentrum Kapstadts. Unternehmen Sie am Nachmittag, was Ihnen beliebt: eine Visite im altehrwürdigen Südafrika-Museum oder im brandneuen Museum MOCAA für zeitgenössische Kunst, eine Champagner-Bootsfahrt in der Tafelbucht oder ein Stelldichein mit den Tigerhaien im Aquarium. Die Optionen sind so vielfältig wie die Speisenfolge im Africa Café, unserer kulinarischen Empfehlung für den heutigen Abend.

    18. Tag: Ausflug in die Winelands

    Wieder ein besonders genussvoller Tag - nicht nur fürs Auge, auch für den Gaumen! Das Sprachenmonument in Paarl, Sinnbild für die komplizierte Verständigung der Südafrikaner untereinander. Das nahe Franschhoek wurde von Hugenotten gegründet, die hier den ersten Weinstock pflanzten. Im malerischen Stellenbosch stehen noch viele Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert - ein Stadtrundgang führt uns mitten durch das Leben dieser historischen Studentenstadt. Auch als Weinregion genießt Stellenbosch Weltruf - wir wollen diesen Ruf bei einer Weinprobe prüfen! 150 km.

    19. Tag: Zum Kap der Guten Hoffnung

    Eine spektakuläre Straße führt uns zum Höhe- und Endpunkt unserer Reise: dem Kap der Guten Hoffnung. Vom Leuchtturm blicken wir auf den Atlantik und das obligate Foto am Kap darf natürlich auch nicht fehlen. Nach einem Abstecher zu einer Pinguinkolonie am Strand von Boulders kehren wir nach Kapstadt zurück. Abends nehmen wir in einem guten Restaurant auch kulinarisch Abschied von Südafrika. 170 km.

    20. Tag: Rückflug von Kapstadt

    Wollen Sie noch einmal durch das historische Zentrum oder ein wenig durch das Bo Kaap, das Malaienviertel, bummeln? Am Vormittag haben Sie Zeit dazu. Am Nachmittag Flug mit South African Airways nach Johannesburg und weiter in Richtung Frankfurt oder München.

    21. Tag: Zurück in der Heimat

    Morgens Ankunft in Frankfurt bzw. München mit Anschluss zu den anderen Orten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück von Kapstadt; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit FlySafair von Durban nach Port Elizabeth
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 18 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 15 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem guten Restaurant
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Weinprobe
  • Safarifahrten in offenen Geländefahrzeugen im Krügerpark und im Hluhluwe-Wildreservat
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 160 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Was gehört unbedingt in den Koffer?

    Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)

    - Reiseapotheke

    - Insektenschutzmittel

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Staubschutz für Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

    - ggf. Fernglas (für Tierbeobachtungen)

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Südafrika und Swasiland benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der bei Südafrika noch mindestens 30 Tage über das Reiseende und bei Swasiland noch mindestens 6 Monate über den Einreisetermin in Swasiland hinaus gültig sein sowie noch mindestens vier freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten muss. Es ist ratsam, noch weitere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der (Wieder-) Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war.
    Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage und in Swasiland 30 Tage.
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Gäste, die sich selbst ein Visum besorgen, müssen darauf achten, dass sie wegen der Durchreise durch Swasiland ein Visum für Südafrika mit doppelter Einreise benötigen.
    Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
    Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe (mit Verlängererungs- oder Aktualisierungsetikett) werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist notwendig.
    Auch wenn seit Dezember 2018 die Grenzpolizei nicht mehr lückenlos danach fragt, müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise grundsätzlich eine Geburtsurkunde mitführen.
    Diese kann nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.
    Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigten Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass jeder nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“, die nicht älter als sechs Monate ist, mit Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen ein Original oder eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
    Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.
    Fragen in diesem Zusammenhang können nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.
    Gelbfieberimpfung:
    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int>.
    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

    Sicherheit

    Südafrika befindet sich noch immer in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.
    Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.
    Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil einer Südafrika-Reise. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

    Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

    Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.
    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.
    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.
    Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.
    Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.
    An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.
    Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.
    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.Impfschutz
    Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int,) ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über 9 Monaten der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit zehn Jahre). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als zwölf Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Lesotho in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
    HIV/AIDS
    Etwa 24% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Lesotho zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas (Bloemfontein/Südafrika) zu finden.
    Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
    (unverändert gültig seit: 5. April 2019)
    ...)()()()()()Medizinische Hinweise
    Südafrika
    Aktuelles
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Impfschutz
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter www.who.int.
    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).
    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.
    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Cholera
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.
    - Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.
    Sonnenschutz
    Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.
    Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!
    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..
    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
    - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    (unverändert gültig seit 15. August 2019)

    Swasiland

    Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
    Impfschutz
    Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.
    HIV/AIDS
    Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Eswatini zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Malaria
    Das Malariarisiko in Eswatini ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden
    Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
    Unverändert gültig seit 5. April 2019

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Südafrika – umfassend

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 13 max. 35 Dauer: 21 Tage

    22.10.2019Dienstag, 22. Oktober 2019 - Montag, 11. November 2019
    21 Tage / 20 Nächte

    4195 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. 13 max. 35 Dauer: 21 Tage

    22.10.2019Dienstag, 22. Oktober 2019 - Montag, 11. November 2019
    21 Tage / 20 Nächte

    4865 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 13 max. 35 Dauer: 21 Tage

    22.10.2019Dienstag, 22. Oktober 2019 - Montag, 11. November 2019
    21 Tage / 20 Nächte

    4195 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 21 Tage

    12.11.2019Dienstag, 12. November 2019 - Montag, 2. Dezember 2019
    21 Tage / 20 Nächte

    4195 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 21 Tage

    12.11.2019Dienstag, 12. November 2019 - Montag, 2. Dezember 2019
    21 Tage / 20 Nächte

    4865 EUR

     

    Travity Reisecenter
    Wickeder Hellweg 93
    44319 Dortmund
    Telefon 0231 17 69 88-5

    Büroöffnungszeiten
    Mo 1000-1300 1500-1800
    Di 1000-1300 1500-1800
    Mi 1000-1300 geschlossen
    Do 1000-1300 1500-1800
    Fr 1000-1300 1500-1800
    Sa 1000-1300 geschlossen
    Termine ausserhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung!

     

    Ja, ich buche im Reisebüro!