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Overland von Singapur bis Phuket! Unsere Rucksäcke müssen auf dieser Rundreise durch Südostasien was abkönnen: Mal werden sie im Expressbus transportiert, mal mit der Inselfähre nach Langkawi und auch mal ganz rasant im Speedboot auf der Andamanensee. Für uns gibt's dazu Multikulti-Metropolen zum Auftakt, UNESCO-Welterbe auf Penang und nach der Halbzeit eine Trauminsel nach der anderen. Fehlt noch was? Ach ja ... Streetfood, wo es erfunden wurde, Cocktails mit den Füßen im Sand - alles ist möglich.

Reisenummer 68158

Singapur – Malaysia – Thailand – Island Hopping in Fernost

  • Inselhüpfen: Penang - Langkawi - Koh Lipe - Koh Phi Phi - Phuket
  • Fernost total in Singapur und Kuala Lumpur
  • Immer nah dran am Alltag: wo möglich, sind wir öffentlich unterwegs
  • Auf Koh Lipe im Langschwanzboot auf Schnorcheltrip
  • Gelegenheit zum Kayaking durch die Mangroven von Langkawi
  • Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Asien

Nachmittags Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) und nach einer Übergangszeit von ca. drei Stunden spätabends nonstop weiter nach Singapur (Flugdauer ca. 8 Std.).

2. Tag: Singapur Tigerbrüllen zur Begrüßung

Nachmittags Landung im Tigerstaat - Marco Polo Scout John begrüßt uns am Flughafen und schon sind wir auf Citytour mittendrin im Geschehen. Erster Stopp ist das Finanzzentrum am Singapore River: Straßenschluchten wie an der Wall Street, aber das Ganze in Tropenversion. Ein Must-do für alle Besucher der Stadt: ein Selfie mit dem Wahrzeichen Singapurs, dem Merlion. Nur wenige Schritte weiter Chinatown, aus den Tempeln weht der Duft von Räucherstäbchen, auf den Straßen wird um Waren gefeilscht. Zum Abschluss Little India: bunte Fassaden, noch viel buntere Hindutempel und alle Gerüche Asiens. Für den Abend lassen wir uns Tipps von John geben - die Stadt ist legendär für ihre Garküchen, und er kennt sich aus mit dem "Hawker Food" ...

3. Tag: Singapur Schlaflos in Singapur?

Freizeit in der Metropole! In schwindelerregender Höhe durch die Gardens by the Bay spazieren? Oder im Singapore Flyer das zweithöchste Riesenrad der Welt testen? Ein bisschen stylen und zum Sundowner in die Dachbar des Marina Bay Sands Hotel? Und anschließend mit der Seilbahn nach Sentosa Island und die Hot Spots des Nachtlebens entdecken? Heute ist Samstag, wie praktisch ...

4. Tag: Singapur - Kuala Lumpur Per Bus durch Westmalaysia

Schön verschlafen von der langen Nacht finden wir uns am Vormittag im Überlandbus mit anderen Travellern wieder! Zeit zum Ausruhen haben wir: Es geht durch das üppige Grün der malaysischen Halbinsel nach Kuala Lumpur. Nachmittags sind wir da, unser Hotel liegt im Szeneviertel Bukit Bintang, kurzes Frischmachen, dann Programm - Asiens Städte drehen im Dunkeln so richtig auf ... Gemeinsam mit Scout Medak ziehen wir über einen Nachtmarkt, improvisieren ein Fotoshooting vor den Petronas Twin Towers und genießen ein leckeres Dinner mit Köstlichkeiten der Halbinsel.

5. Tag: Kuala Lumpur Schmelztiegel KL

KL, wie die Hauptstadt von ihren Bewohnern genannt wird, gibt's für uns heute ganz intensiv: Zuerst zum geschäftigen Chow Kit Market - Berge von exotischen Früchten und Gewürzen sind perfekte Fotomotive. Anschließend schlendern wir durch die hiesige Version von Little India, stehen auf dem Unabhängigkeitsplatz und hören je nach Tageszeit den Muezzin von der Masjid-Jamek-Moschee rufen. Zwischendurch ein indisches Curry vom Bananenblatt und Tempelleben der unterschiedlichsten Religionen. Freie Zeit für einen Abstecher in die glitzernden Shoppingmalls bleibt natürlich auch.

6. Tag: Kuala Lumpur - Cameron Highlands Overland nach Norden

Heute sind wir wieder im Bus unterwegs. Stopp bei den Batu-Höhlen: Nach 272 schweißtreibenden Stufen öffnet sich die Haupthöhle wie eine von der Natur geschaffene Kathedrale - und mittendrin ein hinduistischer Tempel. Aber Vorsicht, die frechen Äffchen auf der Treppe sind ganz schön hungrig! Weiter über die Autobahn nach Norden, bis wir plötzlich abbiegen und uns über schmale Bergstraßen immer höher hinaufschrauben. Alles ist grün, Teeplantagen, so weit das Auge reicht. Mit Scout Medak besuchen wir eine Teefabrik. Anschließend Fahrt zum Hotel und abends Freizeit.

7. Tag: Cameron Highlands - Insel Penang Im Regenwald

Am Vormittag unternehmen wir mir Scout Medak einen Rainforest Walk durch dichten Primärregenwald. Angenehm kühl ist es hier oben, und unser Naturführer zeigt uns Kräuter und Pflanzen, aus denen auch heute noch Medizin gewonnen wird. Anschließend geht es per Bus nach Penang, wo unser Hotel in der hübschen Inselhauptstadt George Town wartet.

8. Tag: Insel Penang George Town mit allen Sinnen

Heute ist Ausschlafen am freien Vormittag angesagt. Oder lieber den Kochlöffel schwingen? Bei einem Kochkurs (65 €, inkl. Mittagessen) versuchen wir selbst, einige von den köstlichen Gerichten zuzubereiten, die wir die letzten Tage bereits probiert haben. Am Nachmittag zeigt uns Medak die Highlights von George Town - schon nach ein paar Kreuzungen verstehen wir, warum die Altstadt zum UNESCO-Welterbe zählt. In den Straßen sind Fahrradrikschas unterwegs, die feudalen Handelshäuser° wurden wunderbar renoviert, und die chinesischen Tempel° sind absolute Hingucker. Auch ganz besonders: die ins Meer gebauten Stelzenviertel chinesischer Großfamilien. Für den Abend nehmen sich die meisten von uns eine Streetfood-Tour vor - Kenner zählen die Auswahl zur besten Asiens!

9. Tag: Insel Penang - Insel Langkawi Freizeit oder mit dem Kajak in die Wildnis

Abschied von Medak am Hafen - von nun an geht's auf dem Wasser weiter. Wir nehmen die Vormittagsfähre und gleiten fast drei Stunden lang durch die Straße von Malacca nach Langkawi. Nachmittags Lust auf Action? Ein spezieller Tipp: mit einem Englisch sprechenden Naturführer per Kajak in die Mangrovenwälder der Insel (65 €, inkl. Abendessen; nur bis vier Wochen vor Reisebeginn buchbar). Natur pur erwartet uns hier - mit etwas Glück auch Affen, Vögel und allerlei andere Tiere, unser Naturführer kennt sein Revier.

10. Tag: Insel Langkawi Strandtag

Ein freier Tag auf der malaysischen Urlaubsinsel. Neben Strandleben vielleicht mit der Seilbahn zur Langkawi Sky-Bridge: In spektakulärer Lage bieten sich hier tolle Ausblicke auf die Andamanensee. Ansonsten Sonne, Meer, Urlaubsfeeling.

11. Tag: Insel Langkawi - Insel Koh Lipe Sawasdee, Thailand!

Seitenwechsel! Am Morgen per Fähre zur thailändischen Insel Koh Lipe - Scout Patcharin erwartet uns bereits am Hintereingang zum Königreich. Die Einreise ist ganz relaxt, weiter als Koh Lipe will heute niemand ... Unser Resort liegt direkt am Strand, das Wasser ist kristallklar, ein Traum! Patcharin gibt uns einen ersten Überblick über das kleine Eiland: Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomat und natürlich Strandrestaurants und -bars mit Sonnenuntergangsblick. Im Geist strecken wir jetzt schon die Füße in den Sand.

12. Tag: Insel Koh Lipe Thailand under water

Im Langschwanzboot zum Schnorcheln Unsere kleine Insel gehört zum Tarutao-Meeresnationalpark - da liegt natürlich ein Bootsausflug nahe! Typisch thailändisch stechen wir mit dem Langschwanzboot in See, die Schnorchelausrüstung ist bereits an Bord, und los geht's zu den umliegenden Inselchen und Buchten. Am Nachmittag sind wir zurück am Strand und leben den Chill-Rhythmus von Koh Lipe.

13. Tag: Insel Koh Lipe - Insel Koh Phi Phi Next stop: paradise

Die nächste Insel ruft! Mit unserem Speedboot rauschen wir in viereinhalb Stunden übers Meer Richtung Koh Phi Phi. Das letzte Stück zu unserer Unterkunft legen wir dann im vertrauten Langschwanzboot zurück. Am Nachmittag erkunden wir erst mal die Umgebung und freuen uns: Unsere Ecke ist herrlich ruhig, Trubel findet woanders statt.

14. Tag: Insel Koh Phi Phi Baden oder raus aufs Meer?

Freier Inseltag - beim Blick aufs türkisblaue Wasser erübrigen sich eigentlich Tipps ... Oder vielleicht doch nicht? Die Tour mit dem Speedboot zu kleinen Inselchen ist verlockend und erweist sich als echtes Highlight (109 €, inkl. Mittagessen und Schnorchelausrüstung).

15. Tag: Insel Koh Phi Phi - Phuket Inselleben ganz anders

Eine kurze Fahrt mit dem Boot zum Hauptpier, die Fähre nach Phuket wartet schon. Eineinhalb Stunden noch, dann sind wir auf Thailands Urlaubsinsel Nummer eins - eine komplett andere Welt. Plötzlich gibt es wieder alles, und das im Überfluss. Eine orientierende Citytour verschafft uns einen ersten Überblick. Nach dem Abschiedsdinner am Abend noch Abtanzen in den Clubs?

16. Tag: Rückflug von Phuket

Ein bisschen Shopping à la Thai? Eine entspannende Massage vor der Heimreise? Patcharin gibt uns noch ein paar Tipps für den freien Tag mit auf den Weg. Spätabends Transfer zum Flughafen.

17. Tag: Ankunft in Europa

Nachts Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Umsteigen in Dubai und Weiterflug mit Emirates zu den Ausgangsflughäfen (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft am Mittag.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Emirates z.B. von Frankfurt oder München nach Singapur und zurück von Phuket sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 130 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Fahrt mit dem Expressbus von Singapur nach Kuala Lumpur
  • Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reisebegleitung in Singapur, Malaysia und Thailand; am 3. Tag und auf Langkawi keine Reisebegleitung

Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 10 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstungstipps

Die folgende Liste soll bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

- Ein kleiner Tagesrucksack

- Festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle (evtl. Wanderschuhe)

- Insektenschutzmittel

- Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

- Handtuch

- Ggf. Inlet Schlafsack für private Unterkünfte

- Trinkflasche

- Badesachen

- Regenschutz

- Kamera

Als Hauptgepäck ist ein Trekkingrucksack optimal, der unkompliziert transportiert/getragen werden kann.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Singapur, Malysia und Thailand benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.
Bitte sende uns beiliegenden Fragebogen direkt nach Erhalt der Bestätigung, allerspätestens bis 8 Wochen vor Abreise, zurück. Wir benötigen diese Daten vorab für die Reservierung der Fährfahrten. Bei verzögerter Einsendung kommen ggf. Zusatzkosten auf dich zu.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.
Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige
eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Singapur

Stand: 25. Januar 2019
Medizinische HinweiseAktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene, siehe www.rki.de, anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe), Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Bei Reisen in Nachbarländer ist ggf. auch die Impfung gegen Tollwut und Japanische Enzephalitis ratsam.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
In Singapur wurden in den letzten Jahren hohe Zahlen von Denguefieber Erkrankungen registriert. Es wird empfohlen, möglichst stehende Gewässer zu meiden und Mückenschutzmittel anzuwenden.
Chikungunya
Das Chikungunya-Virus ist eine ebenfalls über die Stechmücken übertragene, mit Fieber und Gelenkschmerzen einhergehende, tropische Infektionskrankheit. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung komplikationsfrei und sie ist selbstlimitierend.
Ist der Aufenthalt nur auf Singapur beschränkt, so bestehen viele Gesundheitsrisiken wie in anderen Tropenländern - wegen der hier herrschenden strikten Hygiene und den weitgehend fehlenden Mücken aufgrund intensiv durchgeführter Mückenbekämpfung - kaum oder gar nicht. Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellents, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) kann das Restrisiko für mückenübertragene Erkrankungen noch weiter reduziert werden.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Singapur mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Malaria
Singapur gilt als malariafrei.
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist auch in Singapur ein Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit
In Singapur treten gelegentlich Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf. Es handelt sich um eine Virusinfektion des Menschen (u. a. mit Coxsackie A 16 Virus), die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion, über Nahrungsmittel oder als Tröpfcheninfektion (Husten/Niesen). Prinzipiell handelt es sich um eine harmlose und relativ rasch (7 bis 10 Tage) abheilende Krankheit.
Eine Prophylaxe ist durch strikte Hygienemaßnahmen (Händewaschen) eingeschränkt möglich.
Haze
Singapur ist immer wieder vom sogenannten Haze betroffen. Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Bei stark erhöhten Schadstoffkonzentrationen können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden auch wegen hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen.
Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird, insbesondere auch bei geplanten Reisen in die Nachbarländer, dringend empfohlen, siehe z.B. www.dtg.org . Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Südostasien bewusst sein.
Weitere Informationen der singapurischen Behörden zur Gesundheit finden Sie unter
https://www.moh.gov.sg/content/moh_web/home/our_healthcare_system.html

Malaysia

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Polio (Kinderlähmung), Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Japanische Encephalitis empfohlen.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int
Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Dengue-Fieber
Dengue wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, siehe Merkblatt Expositionsprophylaxe. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Der Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken ist die beste und einzige Vorsorgemaßnahme.
Zika-Virus-Infektion
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält eine Übertragung von Zika-Viren in Malaysia für möglich und klassifiziert das Land in der Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufiger tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Plasmodium falciparum (40%), Plasmodium vivax (60%); Anteile regional sehr unterschiedlich. Plasmodium knowlesi vereinzelt, auf Borneo 70% der Fälle.
Ein mittleres Malariarisiko besteht auf Borneo: in Sabah ist das Risiko höher im Landesinneren, geringer in Kota Kinabalu und den Küstenregionen; in Sarawak ist das Risiko höher im Grenzgebiet zu Kalimantan und nimmt nach Norden hin ab. Geringes Risiko in den küstennahen Landesteilen von Sarawak (Borneo).
Sehr geringes Risiko herdförmig im Landesinneren (zentral, Norden und Nordosten) von West-Malaysia (Halbinsel).
Als malariafrei gelten die Küstenregionen, Städte sowie das gesamte Federal Territory um die Hauptstadt auf der malaysischen Halbinsel.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
ist in Malaysia bisher weniger weit verbreitet als in manchen anderen Staaten Südostasiens, die Anzahl der Neuinfektionen steigt aber an; Durchseuchung in den bekannten Risikogruppen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen/Cholera
Erhöhtes Risiko besteht landesweit; durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Andere Infektionskrankheiten
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.
Sarkozystose
Es kommen Fälle von Sarkozystose auf der Insel Tioman vor. Die Übertragung erfolgt durch Nahrungsaufnahme (Fleisch oder durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel/Trinkwasser), auf gute Hygiene ist zu achten, Fleisch sollte niemals roh verzehrt werden.
Japanische Enzephalitis
Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten in ländlichen Gebieten (v.a. Sarawak) auf. Bei längeren Aufenthalten auf dem Land sind Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit, aber v.a. auf der malayischen Halbinsel, besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Tiere (Hunde, Affen) und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Malaysia nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Malaysia eine besondere Bedeutung zu.
Vogelgrippe/Aviäre Influenza
Auch in Malaysia ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten, umschriebene Ausbrüche bei Tieren auch in 2007 und 2015/16, bisher keine menschlichen Erkrankungsfälle. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten.
Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten aktuellen Informationen.
Haze
Die Luftqualität in Malaysia insbesondere im Großraum Kuala Lumpur ist während des gesamten Jahres häufig eingeschränkt. In den Sommermonaten kommt es in Teilen Malaysias immer wieder zu Belastung durch den sogenannten „haze“ (Smog), der in einzelnen Regionen punktuell ein gesundheitsbeeinträchtigendes Niveau erreicht. Beim „Haze“ handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und vor allem in Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Dabei ist zu beachten, dass in Malaysia die gefährlicheren Feinpartikel (PM 2,5) nicht gemessen werden, so dass die tatsächliche Belastung zumeist deutlich höher ist als die veröffentlichten Zahlen. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie alte Menschen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren. Aktuelle Daten (Air Pollutant Index - API) sind auf der Webseite des malaysischen Umweltministeriums abrufbar.
Medizinische Versorgung
In Großstädten allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort (oft vorab) beglichen werden müssen, dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
-zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
-auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
-immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
-trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Auswärtiges Amt
Krisenreaktionszentrum
11013 Berlin
Tel.: +49-30-18 17-2000
Fax: +49-30-18 17-51000
Unverändert gültig seit: 08.04.2019

Thailand

Stand: 24. Juni 2019
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Thailand mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes..
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 42% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.
Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.
Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.
Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.
Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf
alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe www.auswaertiges-amt.de
HIV / AIDS
ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)
Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.
Saisonale Influenza
Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.
Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut, Japanische Enzephalitis sowie Melioidose und Leptospirose.
Schlangen
In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!
Luftverschmutzung
Die Luftverschmutzung/Feinstaubbelastung in größeren thailändischen Städten, insbesondere in Bangkok und Chiang Mai, hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Reisende können sich über die aktuellenAußerdem ist in der trockenen Jahreszeit (November bis April) in ländlichen Gebieten aufgrund von Bränden eine stärkere Belastung durch Rauch und Staub möglich.
Aktuelle Luftwerte bietet z.B. auf World Air Quality Index TeamdasWorld Air Quality Index Team und Air4Thai sowie mittelsdie Smartphone App wie AirVisual informieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Singapur – Malaysia – Thailand – Island Hopping in Fernost

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

28.11.2019Donnerstag, 28. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
17 Tage / 16 Nächte

2639 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

28.11.2019Donnerstag, 28. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
17 Tage / 16 Nächte

3398 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 17 Tage

28.11.2019Donnerstag, 28. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
17 Tage / 16 Nächte

2639 EUR

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

06.02.2020Donnerstag, 6. Februar 2020 - Samstag, 22. Februar 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

06.02.2020Donnerstag, 6. Februar 2020 - Samstag, 22. Februar 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

20.02.2020Donnerstag, 20. Februar 2020 - Samstag, 7. März 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

20.02.2020Donnerstag, 20. Februar 2020 - Samstag, 7. März 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

05.03.2020Donnerstag, 5. März 2020 - Samstag, 21. März 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

05.03.2020Donnerstag, 5. März 2020 - Samstag, 21. März 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

02.04.2020Donnerstag, 2. April 2020 - Samstag, 18. April 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

02.04.2020Donnerstag, 2. April 2020 - Samstag, 18. April 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

16.04.2020Donnerstag, 16. April 2020 - Samstag, 2. Mai 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

16.04.2020Donnerstag, 16. April 2020 - Samstag, 2. Mai 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

15.10.2020Donnerstag, 15. Oktober 2020 - Samstag, 31. Oktober 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

15.10.2020Donnerstag, 15. Oktober 2020 - Samstag, 31. Oktober 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

22.10.2020Donnerstag, 22. Oktober 2020 - Samstag, 7. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

22.10.2020Donnerstag, 22. Oktober 2020 - Samstag, 7. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

29.10.2020Donnerstag, 29. Oktober 2020 - Samstag, 14. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

29.10.2020Donnerstag, 29. Oktober 2020 - Samstag, 14. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

05.11.2020Donnerstag, 5. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

05.11.2020Donnerstag, 5. November 2020 - Samstag, 21. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

12.11.2020Donnerstag, 12. November 2020 - Samstag, 28. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

12.11.2020Donnerstag, 12. November 2020 - Samstag, 28. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

19.11.2020Donnerstag, 19. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

19.11.2020Donnerstag, 19. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

26.11.2020Donnerstag, 26. November 2020 - Samstag, 12. Dezember 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

26.11.2020Donnerstag, 26. November 2020 - Samstag, 12. Dezember 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

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