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Neue Reise Rundreise für 20- bis 35-Jährige zu den Höhepunkten Kolumbiens: von Bogotás Szeneclubs durch die Ausläufer der Anden in Kolonialstädtchen bis zur Karibik mit Traumstrand & Co. Metropole in den Anden: Bogotá Immer top: Musik & Nightlife Koloniale Perlen: vom edlen Villa de Leyva bis zum verschlafenen Mompós Karibik-Feeling im Tayrona-Nationalpark und in Cartagena Langstreckenflug mit Lufthansa Änderung seit Katalogdrucklegung: bei Abreise am 16.2. am 10. Tag nun Besuch des Taironaka-Reservat anstatt des Tayrona-Nationalpark.

Reisenummer 68190

Kolumbien – El Ritmo de Colombia

  • Neue Reise
  • Rundreise für 20- bis 35-Jährige zu den Höhepunkten Kolumbiens: von Bogotás Szeneclubs durch die Ausläufer der Anden in Kolonialstädtchen bis zur Karibik mit Traumstrand & Co.
  • Metropole in den Anden: Bogotá
  • Immer top: Musik & Nightlife
  • Koloniale Perlen: vom edlen Villa de Leyva bis zum verschlafenen Mompós
  • Karibik-Feeling im Tayrona-Nationalpark und in Cartagena
  • Langstreckenflug mit Lufthansa
  • Änderung seit Katalogdrucklegung: bei Abreise am 16.2. am 10. Tag nun Besuch des Taironaka-Reservat anstatt des Tayrona-Nationalpark.

Okay, zugegebenermaßen stand Kolumbien lange Zeit für berüchtigte Drogenbarone und kompromisslosen Guerillakampf. Stoff für mehr als einen Thriller. Aber Zeiten ändern sich, ausnahmsweise auch mal in die richtige Richtung - der nobelpreisgekrönte Friedensschluss öffnet uns den Weg in das aufstrebendste Land Südamerikas: Wir radeln vor der Kulisse der Anden durch Hochhausschluchten und tanzen in Bogotás Clubs, erleben Kolonialpracht zwischen Travellertown und verschlafenem Flussstädtchen, springen am Traumstrand ins kristallklare Wasser der Karibik. Immer dabei auf dieser Rundreise durch Kolumbien: Musik und Lebensfreude der Colombianos - unverwüstlich und mitreißend wie das ganze Land!

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: FLUG NACH SÜDAMERIKA

Mittags Abflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Bogotá (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.) - und abends sind wir da: Marco Polo Scout Alejandro erwartet uns bereits und nimmt uns mit zum Hotel im angesagten Ausgehviertel Zona T.

2. Tag: BOGOTA Blütenpracht & Andengold

Den natürlichen Reichtum Kolumbiens lernen wir bereits nach dem Frühstück hautnah kennen: Auf dem Paloquemao-Markt wird mit Bergen farbenprächtiger Blumen gehandelt und auch die Auswahl an exotischen Früchten ist beeindruckend. Dazu vielleicht einen frisch gepressten Saft von Borojo, Lulo & Co.? Die bunten Vitaminbomben haben es in sich! Anschließend zeigt uns Alejandro die Altstadt La Candelaria: Kopfsteinpflaster, Kolonialbauten - und die steilen Sträßchen am Hang lassen uns spüren, dass wir uns in der Andenmetropole auf über 2600 m bewegen. Krönender Abschluss der Citytour: das Goldmuseum. Den freien Nachmittag widmen die meisten von uns der Cafészene, es heißt fit bleiben für den Abend: Wir stürzen uns mit Alejandro ins schicke Nachtleben der Zona T - und tanzen unter Einheimischen zu den Beats von Reggaeton und anderen mittelamerikanischen Rhythmen ...

3. Tag: BOGOTA ... gehört den Radlern!

Zumindest sonntagvormittags - dann sind die großen Boulevards für Autos gesperrt, Jogger, Radler und ... Poser übernehmen die Macht. Auch wir schwingen uns auf Räder und strampeln durch die Hochhausschluchten Richtung Usaquén zum sehenswerten Kunstgewerbemarkt. Wie wäre es dort mit einer Stärkung? "Probiert mal Arepa, die gefüllten Maisfladen sind unsere Lieblingssnacks!", rät uns Alejandro. Ein paar Pesos und schon schwärmen auch wir.

4. Tag: BOGOTA - VILLA DE LEYVA Koloniales Kleinod

Abschied von der Hauptstadt, unser Bus schnauft die Serpentinen der Bergstraße hoch, ein letzter Panoramablick auf Bogotá. Unser erstes Ziel ist heute das Städtchen Guatavita, wo wir bei einem Bauern zum Mittagessen eingeladen sind. Gut gestärkt rollen wir dann übers Land zu einem echten Highlight südamerikanischer Kolonialarchitektur: Villa de Leyva. Eine beeindruckende Plaza, kopfsteingepflasterte Straßen mit weiß getünchten Häuserzeilen, Holzbalkone und Kirchtürme - und hinter den Mauern das ein oder andere geschmackvolle Café!

5. Tag: VILLA DE LEYVA Das einfache Leben

Freizeit im Bergstädtchen - und es gibt jede Menge spannender Möglichkeiten! Mountainbikes mieten und ins Umland aufbrechen? Wer gerne reitet, wird sich bei einem Reitausflug wie ein kolumbianischer Cowboy bzw. Cowgirl fühlen. Eine Fototour bei Sonnenuntergang, wenn der Ort in ein sanftes Orange getaucht wird?

6. Tag: VILLA DE LEYVA - BARICHARA Lust auf Rafting?

Weiter nach Norden in die Provinz Santander - mit jedem Kilometer wird es grüner und tropischer. Gegen Mittag erreichen wir San Gil, ein hübsches Kolonialstädtchen und zugleich Outdoormekka Kolumbiens! Die meisten von uns nutzen die Gelegenheit zum zweistündigen Rafting auf dem Rio Fonce - ein feuchtfröhliches Paddelabenteuer durchs üppige Grün. Schließlich ganz entspannt im Bus die letzten 20 Kilometer bis zum Tagesziel Barichara.

7. Tag: BARICHARA Auf dem Königsweg

Kolonialstadt und zugleich Travellerort - Barichara verzaubert! Die hübschen Ausgehlocations heben wir uns für später auf ... Nach dem Frühstück schnüren wir unsere festen Trekkingschuhe und wandern in gut zwei Stunden auf dem historischen Camino Real ins deutlich tiefer gelegene Dörfchen Guane. Unterwegs gibt's tolle Ausblicke auf die Landschaft und als Zugabe ein Konzert der kolumbianischen Vogelwelt. In Guane erwartet uns ein etwas schräges paläontologisches Museum - inklusive Mumie - und die Möglichkeit, Chicha, das traditionelle Maisbier der Anden, zu probieren. Salud! Apropos, wer zu kulinarischen Experimenten neigt, kann abends in Barichara fragen, ob es frische Hormigas gibt, die Spezialität des Ortes - geröstete Ameisen!

8. Tag: BARICHARA - BUCARAMANGA Canyon mit Wow-Faktor

Nächster Naturhöhepunkt unserer Reise: der Chicamocha-Canyon! Wir können uns gar nicht entscheiden, welcher Ausblick der beste ist - von einem der Miradores oder doch von der Seilbahn, mit der wir ihn überqueren? Atemberaubend! Tabakfelder kündigen mittags den nächsten Stopp an: Girón. Wir spazieren mit Alejandro durch die historischen Straßenzüge der "weißen Stadt", wie sie die Einheimischen nennen. Kurze Weiterfahrt in die Provinzhauptstadt Bucaramanga: Es ist Freitagabend, und die Clubs der Zona Rosa locken uns schon wieder mit ihren Rhythmen.

9. Tag: BUCARAMANGA - SANTA MARTA Sunset am Karibischen Meer

Kompletter Szenenwechsel: Wir fliegen mittags über Bogotá nach Santa Marta an der Karibikküste. Je nach Flugplan bleibt Zeit für einen Bummel vorbei an kunterbunt bemalten Häusern, über den Uferboulevard oder für ein erstes Bad im Meer an der Playa Lipe. Abends steht den meisten der Sinn nach Seafood - die karibische Küche lässt grüßen.

10. Tag: TAYRONA-NATIONALPARK Ein Strand aus dem Bilderbuch

Genau so haben wir uns die Karibik immer vorgestellt! Hinter uns dichtes Dschungelgrün, unsere Füße im feinen Sand, und vor uns strahlt türkis und kristallklar das Meer! Kein Wunder - das Ziel unseres Tagesausflugs in den Tayrona-Nationalpark heißt ja auch Playa Cristal. Wir genießen einen herrlichen Relax-Tag und kehren erst spät nach Santa Marta zurück.

11. Tag: SANTA MARTA - MOMPOS Die Welt von Gabriel García Márquez

300 km Landstraße liegen vor uns, eine Reise in eine andere, entlegene Welt - die des Schriftstellers Gabriel García Márquez. Hier im tropischen Tiefland des Rio Magdalena döst das Kolonialstädtchen Mompós geruhsam wie der große Fluss dem Morgen entgegen. Wir sind sicher, das muss das Vorbild für das fiktive Dorf Macondo in "Hundert Jahre Einsamkeit" gewesen sein, und lassen uns auf die Entschleunigung ein. Unser Plan: Abkühlung von der Schwüle im Pool der Pension und abends auf eine Cerveza in eine der Bars am Fluss.

12. Tag: MOMPOS Zeitreise zu Bolívar & Co.

Alejandro erläutert uns die spannende Geschichte des Ortes an Originalschauplätzen: Einst florierte hier zwischen Karibik und Anden der Flusshandel - von Tabak bis zu Sklaven! Später kam Südamerikas großer Befreier Simón Bolívar, rekrutierte hier die Armee für eine seiner wichtigsten Schlachten und unterschrieb schließlich in Mompós Kolumbiens Unabhängigkeitserklärung. Geschichte live. Am freien Nachmittag Zeit, um das Hängematten-Feeling der Stadt auf Fotos zu bannen - oder auf Wunsch einen Bootsausflug zu unternehmen: Der Außenborder knattert, wir gleiten auf dem Rio Magdalena zum Pijino-Sumpf. Leguane, Papageien, Brüllaffen und auch das ein oder andere Krokodil warten hier auf unsere Teleobjektive.

13. Tag: MOMPOS - CARTAGENA Zurück ins Jetzt

Letzte Etappe: mit dem Bus zurück an die Karibikküste. Am frühen Nachmittag sind wir da - in Cartagena, der Stadt, die auf keiner Kolumbienreise fehlen darf. Alejandro verschafft uns in der Altstadt eine erste Orientierung zwischen historischen Festungsmauern, Palästen und Glaubenshäusern, dann lassen wir uns durch die Gassen des Getsemani-Viertels treiben, begleitet von den schnellen Takten des Champeta, dessen afrikanische Wurzeln unverkennbar sind.

14. Tag: CARTAGENA Kolumbien persönlich

Cartagena hinter den Kulissen: Auf dem Bazurto-Markt besorgen wir die Zutaten für das Mittagessen, in einem der Kolonialhäuser bereiten wir es anschließend mit ein bisschen Hilfe zu - Kolumbien ganz familiär. Alejandros Tipp für den freien Nachmittag: Mit dem öffentlichen Boot zur vorgelagerten Insel Tierra Bomba - wir haben die Badesachen schon dabei!

15. Tag: RÜCKFLUG VON CARTAGENA

Bis zum Rückflug am Nachmittag freie Zeit. Wir verabschieden uns von Scout Alejandro und fliegen mit Avianca in eineinhalb Stunden zurück in die Hauptstadt. Abends Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

16. Tag: ZURÜCK IN EUROPA

Nachmittags Landung in Frankfurt.

Leistungen

IM REISEPREIS ENTHALTEN

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder Wien nach Bogotá und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Avianca lt. Reiseverlauf
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Fahrradmiete am 3. Tag
  • Seilbahnfahrt über den Chicamocha-Canyon
  • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung

Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Ausritt Villa de Leyva ca. 40 €, Rafting San Gil ca. 25 €, Bootsausflug Pijino-Sumpf ca. 12 €).

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültigen Reisepass. Bitte achte darauf, dass dein Reisepass noch genügend freie Seiten enthält und in gutem Zustand ist.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten dich, dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Bitte schicke das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu deiner Person“ bis spätestens neun Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Auch wenn deine Reise nicht visumpflichtig ist, müssen wir diese an unsere Agentur weiterleiten.

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels

Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.
Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.
Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.
Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.
Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.
Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.
In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage der letzten Jahre in Kolumbien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Kritisch bleibt die Sicherheitslage auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes weiterhin im Grenzgebiet zu Venezuela und Ecuador und entlang der Pazifikküste. Auf Reisen in diese Regionen verzichten wir selbstverständlich auch weiterhin.
Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen besondere Umsicht erforderlich. Dies gilt in besonderem Maße nach Einbruch der Dunkelheit. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Situation im Land weiterhin sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Marco Polo Team
Stand: 1. Juni 2018

Sicherheitshinweis

Kolumbien
Unverändert gültig seit: 1. Juni 2018
Aktuelle Hinweise
Der im Bau befindliche Staudamm Hidroituango am Rio Cauca, ca 170 km nördlich von Medellin, ist aufgrund extremer Regenfälle möglicherweise einsturzgefährdet. Sollte es zu einem Dammbruch oder Abrutschen des begrenzenden Gebirgszugs kommen, ist mit einer enormen Flutwelle zu rechnen. Die Gemeinden Puerto Valdivia, Puerto Antioquia, Cáceres und Taraza wurden vorsorglich evakuiert.
Reisende sollten die betroffene Gegend am nördlichen Ende der westlichen Kordilleren derzeit möglichst meiden. Bei notwendigen Reisen in die Region ist das Einholen aktueller Informationen zur Gefährdungseinschätzung sowie Notfallplanung angeraten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
Seit dem Friedensschluss der kolumbianischen Regierung mit der Guerillagruppe FARC im Dezember 2016 hat diese ihre militärischen Aktivitäten eingestellt, die Demobilisierungs- und Entwaffnungsphase ist weitgehend erfolgreich abgeschlossen. FARC-Dissidenten sowie andere illegale Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben jedoch weiterhin Anschläge und Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in dem entstandenen Machtvakuum. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv.
Die verbliebene Guerillagruppe ELN führt zwar seit Frühjahr 2017 ebenfalls Friedensgespräche mit der Regierung. Nach Ablauf einer Waffenstillstandsvereinbarung kommt es seit 10. Januar 2018 aber zu gezielten Angriffen auf staatliche Einrichtungen (Polizeistationen, Stromleitungen, Ölpipeline). Die Zivilbevölkerung ist derzeit nicht Ziel solcher Akte, Kollateralschäden werden jedoch regelmäßig in Kauf genommen.
Insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens, sowie in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten mit schwacher Infrastruktur ist die staatliche Kontrolle nicht gewährleistet. In den betroffenen Regionen sind Entführungen, Raub und andere Gewaltdelikte bis hin zu offenen Kämpfen krimineller Banden sowie Anschläge auf die Staatsgewalt daher jederzeit möglich. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Besonders betroffen sind hier die gesamte Pazifikküste, insbesondere Chocó und Nariño (außer Touristenzentrum Nuqui), der Norden Antioqias und die Region Norte de Santander. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.
Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá in den letzten Jahren nicht vorgekommen. Der Friedensschluss mit der FARC sollte jedoch nicht dazu verleiten, die weiterhin bestehenden Gefahren insbesondere außerhalb der Großstädte zu unterschätzen.
Landminen
Neben dem Gewaltpotential geht Gefahr von Landminen aus. Befestigte Straßen (=Teerstraßen, regelmäßig befahrene Schotterpisten) sollten daher außerhalb von Ortschaften nicht verlassen werden. Schon wenige Schritte neben der Piste besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter accioncontraminas.gov.co
Kriminalität
In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Cali, Cartagena, Santa Marta) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.
Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Selbst tagsüber muss selbst in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl gerechnet werden. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung.
Reisende sollten bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten meiden und abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs sein, insbesondere wenn keine Ortkenntnisse vorhanden sind. Im Falle eines Überfalls sollte auf keinen Fall Widerstand geleistet werden.
Bei Menschenansammlungen wie z.B. in Einkaufzentren, auf Märkten, an Flughäfen oder Busbahnhöfen sollte besonders gut auf Wertgegenstände und Gepäck geachtet werden, auf auffälligen (auch Mode-)Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden.
Taxis sollten nicht am Straßenrand angehalten, sondern stets per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App TAPPSI) bestellt oder Taxis an den autorisierten Taxiständen benutzt werden, in der Regel erkennbar am mit offizieller Kleidung kenntlich gemachten Personal, welches vor Abfahrt den Namen des Reisenden und die Nummer des Taxis notiert. Andernfalls besteht Gefahr, Opfer einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN-Nummern abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. In letzter Zeit geschah dies mehrfach sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá. Deshalb sollte vom Flughafen nach Möglichkeit ein Limousinenservice (im internationalen Ankunftsbereich buchbar) oder ein Hoteltransfer genutzt werden.
Auf Fahrten als Anhalter sollte verzichtet und auch auf die Mitnahme von Anhaltern sollte grundsätzlich verzichtet werden. Fahrzeuge sollten stets auf bewachten Parkplätzen abgestellt und keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto gelassen werden.
Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten sollten nicht von Fremden angenommen und Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Auf diese Weise werden Opfern sog. ¿K.O.-Tropfen¿ oder ähnliche Mittel verabreicht. Insbesondere in Bogotá häufen sich diese Fälle in letzter Zeit.
Grenzgebiet zu Venezuela
Die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela ist an den Hauptübergangsstellen für Fußgänger tagsüber geöffnet. Gleichwohl bleibt bei Reisen in die Grenzregion zu Venezuela Vorsicht geboten, eine Grenzüberquerung mit Fahrzeug ist nicht möglich. Die Sicherheitslage im Grenzgebiet ist derzeit besonders volatil.
Naturkatastrophen
Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit erhöhter Erdbebengefahr zu rechnen. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
Bei Reisen in die unmittelbare Umgebung von Vulkanen sollten die Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte beachtet werden. Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten gibt das staatliche geologische Institut Ingeominas.
Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Aktuelle Informationen zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sind bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD (http://portal.gestiondelriesgo.gov.co/Paginas/inicio.aspx) erhältlich.
An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison. Reisende in dieser Zeit in dieser Küstenregion werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/765480/publicationFile/228272/170622_Wirbelstuerme.pdf).
Drogenkuriere
Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als ¿Drogenschmuggler¿ missbraucht. Vor Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, wird gewarnt, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.
Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.
Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor
Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des
Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige
eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Kolumbien

Zika-Virus-Infektion
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) und dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf
Impfschutz
Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt.
Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300 m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department.
Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Nariño und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín.
Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department nicht übertragen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Chikungunya
Seit September werden für Kolumbien wie auch zuvor schon in anderen Gebieten der Karibik und den angrenzenden Ländern erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya gemeldet.
Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten
Dengue
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
Malaria
Ein geringes Risiko für Malaria besteht im ganzen Land unterhalb von 1.600 m Höhe, ein sehr geringes Risiko in den ländlichen Gebieten im Norden.
Als Malaria-frei gelten die großen Städte, S. Andres und Providencia.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall eine Chemoprophylaxe bzw. Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.
Vor einer Reise nach Kolumbien wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org
Unverändert gültig seit: 28. Mai 2018

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften bei einer Verlängerung

Solltest du vor oder nach der Gruppenreise einen Aufenthalt in einem anderen Land gebucht oder in Eigenregie organisiert haben, möchten wir dich bitten, dich unbedingt über die geltenden Impfvorschriften im jeweiligen Land zu informieren. Gerade bei Weiterreise innerhalb Lateinamerikas kann dir die Einreise verweigert werden, wenn du keinen gültigen Gelbfieberimpfnachweis vorlegen kannst. Auch in Bezug auf andere Krankheiten gibt es verschiedene Impfvorschriften bzw. Impfempfehlungen.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Kolumbien – El Ritmo de Colombia

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

29.11.2019Freitag, 29. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
16 Tage / 15 Nächte

2499 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

29.11.2019Freitag, 29. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
16 Tage / 15 Nächte

3148 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 16 Tage

29.11.2019Freitag, 29. November 2019 - Samstag, 14. Dezember 2019
16 Tage / 15 Nächte

2499 EUR

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

14.02.2020Freitag, 14. Februar 2020 - Samstag, 29. Februar 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

14.02.2020Freitag, 14. Februar 2020 - Samstag, 29. Februar 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

06.03.2020Freitag, 6. März 2020 - Samstag, 21. März 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

06.03.2020Freitag, 6. März 2020 - Samstag, 21. März 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

20.03.2020Freitag, 20. März 2020 - Samstag, 4. April 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

20.03.2020Freitag, 20. März 2020 - Samstag, 4. April 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

08.05.2020Freitag, 8. Mai 2020 - Samstag, 23. Mai 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

08.05.2020Freitag, 8. Mai 2020 - Samstag, 23. Mai 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

13.11.2020Freitag, 13. November 2020 - Samstag, 28. November 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

13.11.2020Freitag, 13. November 2020 - Samstag, 28. November 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

20.11.2020Freitag, 20. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

20.11.2020Freitag, 20. November 2020 - Samstag, 5. Dezember 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

27.11.2020Freitag, 27. November 2020 - Samstag, 12. Dezember 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

27.11.2020Freitag, 27. November 2020 - Samstag, 12. Dezember 2020
16 Tage / 15 Nächte

 

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