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Auf dieser Reise öffnen wir für Sie die schönsten Schatztruhen Oberitaliens. Die Metropole Mailand, wo Kunst, Mode und Lifestyle zu Hause sind, die Kirchen in Pavia und den Dom von Modena wollen wir uns dabei ebenso anschauen wie Mantuas Paläste und Veronas Altstadt mit ihren schönen Plätzen. Wir folgen den Spuren Verdis und hören in Cremona die Geigen klingen, begegnen Mönchen im Kloster und lassen uns von guten Köchen Risotto und Cotoletta alla milanese zubereiten. So erleben wir Italien mit allen Sinnen: ein Schmaus für Augen, Ohren und Gaumen! Doch es bleibt auch Zeit für die schöpferische Pause beim Cappuccino auf der Piazza oder beim klassischen Dolcefarniente ...

Reisenummer 68453

Oberitalien – Kunstschätze in der Lombardei

  • Kleine Gruppe, besonders intensive Führungen
  • Klassische Studienreise zu den kulturellen Höhepunkten der Lombardei und der Emilia-Romagna
  • Übernachtungen in Mailand, Cremona und Verona
  • Besichtigung von da Vincis "Abendmahl" und der Pinacoteca di Brera
  • Besuch bei einem Geigenbauer
  • Wahlweise mit Bus- oder Fluganreise

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Per Bus nach Italien

Abfahrt von München um 11.00 Uhr. Durch die Alpen geht es auf schöner Strecke nach Mailand. 490 km. Am Abend stimmt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter mit einem interessanten Einführungsvortrag über Oberitalien auf die kommenden Tage ein. Drei Übernachtungen in Mailand.

2. Tag: Auf nach Bergamo!

Zum Auftakt lassen wir uns vom riesigen Dom in Mailand überwältigen. Im nahen Bergamo geht es dann per Zahnradbahn ins Mittelalter, genauer gesagt: in die Oberstadt. Hier fühlen wir uns wie in einem Theater. Die Kulisse: Piazza Vecchia, Dom, Baptisterium, Kirche Sta. Maria Maggiore mit der Colleoni-Kapelle und der Palazzo della Ragione. Einzigartig! Vielleicht bummeln Sie noch zum Geburtshaus von Gaetano Donizetti oder möchten Sie lieber auf der Piazza ein Eis schlecken? 120 km. In einer stimmungsvollen Trattoria lassen wir uns abends Mailänder Spezialitäten schmecken.

3. Tag: Superlative in Mailand

Ihre Assoziationen zu Mailand? Inter Mailand? Mode, Medien, Design? Alles richtig. Aber auch ganz große Kunst - das sehen wir bei unserem Rundgang. Wir starten mit der Kirche Sant'Ambrogio und bewundern das "Abendmahl" von Leonardo da Vinci in der Kirche Sta. Maria delle Grazie, bestaunen die Meisterwerke von Mantegna und Raffael in der Gemäldegalerie Brera, wären gern Millionäre in der Einkaufspassage Galleria Vittorio Emanuele und Ehrengäste in der weltberühmten Scala. Schwärmen Sie noch weiter am freien Nachmittag! Wie wäre es mit einem Bummel an den Schaufenstern von Mailands Boutiquen entlang? Oder wollen Sie lieber dem Dom aufs Dach steigen? Schlendern Sie zum Castello Sforzesco. Vielleicht entdecken Sie auf dem Weg dorthin schon Ihr Lieblingslokal für das Abendessen auf eigene Faust. Falls nicht: Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Er hat sicher den ein oder anderen Geheimtipp parat.

4. Tag: Schatzsuche in Pavia und ab nach Cremona

Wir fahren hinaus aufs Land: zur Certosa di Pavia. Ist die isolierte Lebensweise der Kartäuser heute noch zeitgemäß? Der Wunsch, der hektischen Welt zu entkommen und zu sich zu finden, klingt ja ziemlich modern! Lebensfroh geht es jedenfalls im Zentrum der Universitätsstadt Pavia zu! Auf unserem Stundenplan stehen heute die großartige Altstadt, das Castello Visconteo (von außen), das Grabmal des heiligen Augustinus in der Kirche S. Pietro in Ciel d'Oro und ein Juwel: S. Michele, die Krönungskirche Friedrichs I., auch bekannt als Barbarossa. 1989 stürzte der Campanile am Dom - ohne Erdbeben - ein und forderte mehrere Todesopfer. Für uns Anlass, auf der Fahrt über Denkmalschutz in Italien zu diskutieren. Wir fahren weiter nach Cremona, der Stadt, in der der Himmel voller Geigen hängt. Kein Wunder, dass Ihr Reiseleiter im Ristorante Il Violino für heute einen Tisch bestellt hat! 130 km. Zwei Übernachtungen in Cremona.

5. Tag: Verdis Melodien und Parmas Köstlichkeiten

Heute folgen wir den Spuren von Giuseppe Verdi, Italiens großem Meister der Oper. Aber warum ist Verdi für die Italiener ein Nationalheld? Nur der schönen Melodien wegen? Ihr Reiseleiter weiß mehr über den Komponisten zu berichten, während wir nach Roncole fahren. Wir spähen in das alte Bauernhaus, in dem der allererste Ton des großen Komponisten quasi noch in der Luft hängt. Zu seinen wahren Meisterwerken inspirierte ihn später das Landgut Sant'Agata. Können wir nachvollziehen. In der Stadt der leckeren Schinken, in Parma, wollen wir zuerst die Illusionsmalereien des Künstlers Correggio ganz oben in der Kuppel des Doms und das romanische Baptisterium sehen. Nach dem Augenschmaus dann der Gaumenschmaus: Natürlich probieren wir auch die Köstlichkeiten aus der Welt von Schinken & Co. Auch beim Abendessen auf eigene Faust können Sie sicherlich "affetati" kosten. 145 km.

6. Tag: Cremona und Modena

Bogengänge, Rosette, Türme - Augen auf: Der Dom von Cremona hat eine fotogene Fassade. Wir gehen natürlich auch hinein. Freuen Sie sich im Anschluss auf ganz besondere Saiten: Denn gleich gegenüber erleben wir in einer Geigenbauwerkstatt den Meister in Aktion und dürfen ihn mit Fragen zu Tradition und Gegenwart der edlen Handwerkskunst löchern. Bei einer "Geigenprobe" lassen wir uns vom Klang einer Stradivari verzaubern. Und weiter geht's mit luxuriösem Handwerk. Wir fahren nach Modena, wo Ferrari, Lamborghini und Maserati zu Hause sind - und die separatistische Lega Nord. Was hat es mit der Partei und ihrem inzwischen angeklagten Ex-Leader Bossi auf sich? Wie geht es wirtschaftlich in der Region weiter? Spannende Themen für die Busfahrt. In Modena, der Heimatstadt von Luciano Pavarotti und Aceto balsamico, konzentrieren wir uns auf den romanischen Dom mit den schönen Steinmetzarbeiten. 240 km. Drei Übernachtungen in Verona.

7. Tag: Veronas Herzstücke

Heute bleiben wir vor Ort, denn Verona will uns seine schönsten Seiten zeigen: Castelvecchio mit seiner mit Zinnen bekrönten Scaliger-Brücke, die Arena, Schauplatz der jährlichen Opernfestspiele, die quirlige Piazza delle Erbe, die Piazza dei Signori, liebenswert umbaut von Rathaus, Scaliger-Palast und Loggia del Consiglio. Die repräsentativen Scaliger-Gräber sehen wir bei der kleinen Kirche Sta. Maria Antica. Nachmittags locken uns noch die Kirchen Sant'Anastasia und S. Zeno, dann haben Sie Gelegenheit, allein loszuziehen. Vielleicht zur Tomba di Giulietta, wo Romeos Julia friedlich ruht? Ein Tipp für das Abendessen auf eigene Faust: die Trattoria Al Bersagliere oder, einen Spaziergang entfernt und mit wunderbarer Aussicht über die Stadt, das Ristorante Re Teodorico beim Castel San Pietro.

8. Tag: Ausflug nach Mantua

Viele kennen die Stadt Mantua nur vom Vorbeifahren. Schade eigentlich, denn die Herzogsfamilie Gonzaga hat hier am Fluss Mincio und zwischen drei Seen ein regelrechtes Kunstzentrum erschaffen. Mittendrin: der Palazzo Ducale. Von den 500 Räumen interessiert uns besonders das Hochzeitszimmer mit den Fresken des Renaissancemalers Andrea Mantegna (evtl. wegen Restaurierung geschlossen). Nüchterner Gegensatz außerhalb der Stadtmauern: der Palazzo del Tè. Dieser viereckige, einfache, im Stil des Manierismus erbaute Kasten soll ein Lustschloss sein? Lassen wir uns vom Inneren überraschen! 75 km. Zurück in Verona wird uns im Ristorante La Torretta ein delikates Essen aufgetischt, denn schließlich heißt es heute Abend Abschied zu feiern.

9. Tag: Arrivederci!

Rückreise über den Brennerpass, die Europabrücke und Innsbruck nach München (Ankunft um ca. 16 Uhr). 450 km.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage, WC), in Mailand z.T. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • 8 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in typischen Restaurants

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Schinkenprobe in Parma
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Busfahrten durch CO2-Ausgleich

Bitte beachten Sie, dass für die Besichtigung des "Abendmahls" in Mailand eine Reservierung zwingend ist. Diese kann erst ca. einen Monat vor Reisebeginn erfolgen. Aufgrund der hohen Nachfrage können wir daher vorab nicht garantieren, dass der Besuch immer möglich sein wird.

Sicherheitseinrichtungen in den italienischen Hotels

Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten Sie daher besonders achtsam sein. Bitte prägen Sie sich auch die Fluchtwege ein, damit Sie in einem äußerst unwahrscheinlichen Notfall schnell und sicher das Gebäude verlassen können.
Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels sind teilweise anders
als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen oft nicht vorhanden
- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
- Brüstungshöhen von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm
- Größere waagrechte/senkrechte Zwischenräume bei den Geländestangen
- Niedrigere Fensterbrüstungen
- Auf Grund der Beschaffenheit von historischen Gebäuden, kann es in manchen Hotels keine extra Fluchttreppen geben.

Aktueller Gesundheitshinweis

In Italien lässt sich seit August 2018 ein deutlicher Anstieg von Infektionsfällen mit dem West Nil-Fieber verzeichnen. Die von Viren ausgelöste Krankheit wird von Zugvögeln verbreitet und durch Stiche von tag- sowie nachtaktiven Mücken auf den Menschen übertragen. Mit über 320 bestätigten Fällen in 2018 ist Italien aktuell das am stärksten betroffene Land: Übertragungen des Virus gab es bisher jedoch nur in den nördlichen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei, Piemont und Veneto.
Infektionsfälle werden auch aus Rumänien und Griechenland sowie aus Serbien gemeldet.
Wie die mehrjährige Auswertung der Infektionszahlen zeigt, beginnt die Infektionsperiode im Juni/Juli und erreicht in den Monaten August und September ihren Höhepunkt. Wenige Tage nach der Übertragung des WNF-Virus kann es zur Ausbildung grippeähnlicher Symptome mit Fieber, Muskelschmerzen, in manchen Fällen auch zu Hautausschlägen, kommen. Nicht selten erfolgt eine Infektion ohne Ausbildung von Symptomen. In weniger als 1% der Infektionen kommt es zu neurologischen Komplikationen, v.a. zu Hirn- und Hirnhautentzündungen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder und ältere Menschen.
Da es keine Impfprophylaxe gibt, empfehlen Reisemediziner zum Schutz gegen das West Nil-Fieber systematischen Mückenschutz. Dies gilt in besonderem Maße für die Monate Juli, August und September, in denen die Infektionsgefahr am höchsten ist.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Oberitalien – Kunstschätze in der Lombardei

Teilnehmer: min. max. Dauer: 9 Tage

03.10.2020Samstag, 3. Oktober 2020 - Sonntag, 11. Oktober 2020
9 Tage / 8 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 9 Tage

03.10.2020Samstag, 3. Oktober 2020 - Sonntag, 11. Oktober 2020
9 Tage / 8 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 9 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Sonntag, 25. Oktober 2020
9 Tage / 8 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 9 Tage

17.10.2020Samstag, 17. Oktober 2020 - Sonntag, 25. Oktober 2020
9 Tage / 8 Nächte

 

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